Unverschuldete Eigenkapitalkosten

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Die unverschuldete Eigenkapitalkosten sind jene Rendite, die ein Eigentümer eines fiktiv unverschuldeten Unternehmens als risikokoadäquat empfindet. *)

siehe auch-> Diskontierungszinssatz, Eigenkapitalkosten (Begriff)

Synonyme

Bezeichnung Quelle
Eigenkapitalkosten für das unverschuldete Unternehmen KFS/BW 1 (2014), Rz. 45; Aschauer / Purtscher (2023), S. 115;
Dörschell u.a. (2012), S. 8; WPH-Edition (2018), Tz. A 341;
Eigenkapitalkosten, unverschuldete Ihlau / Duscha (2019), S. 83;
Renditeforderung der Eigenkapitalgeber
für das unverschuldete Unternehmen
Ballwieser / Hachmeister (2013), S. XVIII; Mandl / Rabel (1997), S. XXI;
Eigenkapitalkosten bei reiner Eigenfinanzierung Ballwieser / Hachmeister (2013), S. 134;
  • Weitere Synonyme: Eigenkapitalkosten für das unverschuldete Unternehmen, Eigenkapitalzinssatz (unverschuldeter Betrieb), Renditeforderung des unverschuldeten Eigenkapital, Zinssatz des unverschuldeten Eigenkapital

Bedeutung

Bedeutung für:

Berechnung

Formel *)

[math] r_{(EK)u} = i_r + \beta_u * {MRP}[/math]

[math] \beta_u [/math] Unlevered Beta
[math] i_r [/math] Basiszinssatz
[math] r_{(EK)u} [/math] Unverschuldete Eigenkapitalkosten
[math] {MRP} [/math] Marktrisikoprämie

Entsprechend der allgemeinen Formel des CAPM bestehen die Eigenkapitalkosten aus dem Basiszinssatz und dem Risikozuschlag. Letzterer ergibt sich aus der Marktrisikoprämie (MRP) und dem unlevered Beta.

Literatur

Fachgutachten

  • KFS/BW 1 (2014) Rz. 45;

Fachliteratur

  • Ihlau / Duscha (2019), S. 83;

Unterlage(n)

siehe auch -> Liste der verwendeten Literatur, Liste der verwendeten Symbole, Liste der verwendeten Formeln

Einzelnachweise