Benutzer:Peter Hager/Baustelle/WACC (inkl. Tax-Shield): Unterschied zwischen den Versionen

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(Berechnung)
(Berechnung)
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== Berechnung ==
 
== Berechnung ==
<small> </small> <u> </u> <s> </s> <!--  -->
+
<small> </small> <u> </u> <!--  -->
 
 
''' erg <!-- (zT) ok -->'''
 
 
 
''<u>Ex DCV </u>'' <s></s> <!--  -->
 
<!-- <nowiki>Formel 3: WACC (incl. Tax-Shield)48
 
𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) = 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
+ 𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗</nowiki>
 
 
 
Abbildung 2: Komponenten WACC
 
<nowiki> 𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
WACC Eigenkapital Fremdkapital
 
𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
𝑟(𝐹𝐾) (1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
EK-Rendite EK-Quote FK-Rendite Tax Shield FK-Quote </nowiki>
 
 
 
In die Berechnung fließen die gewichteten Eigen- und Fremdkapitalkosten ein. Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten.49 Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem50. Das Ergebnis der Berechnung, der Marktwert des Eigenkapitals, ist Bestandteil der Formel. 
 
 
 
Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:51
 
a) Festlegung einer Zielkapitalstruktur
 
b) Lösung durch Iterationen52
 
c) Roll-Back-Verfahren53.
 
 
 
Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den ausschüttungsannahmen zusammenpasst.
 
 
 
48 Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.
 
49 Zum Marktwert des Eigenkapitals bzw. Fremdkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert).
 
50 Zum Begriff vgl. Wikipedia, Stichwort: Zirkularität, abgefragt 2.10.2025 und Unterlage (Zirkularität, nn publiziert).
 
51 Mandl / Rabel (1997), S. 322.
 
52 Vorgehensweise vgl. Unterlage (Zirkularität, nn publiziert), Kap. 2.
 
53 Vorgehensweise vgl. Enzinger / Kofler (2011).
 
-->
 
''<u>Ex DKZ </u>'' <s></s> <!--  -->
 
<!-- Formel 3: WACC (incl. Tax-Shield)8
 
𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) = 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
+ 𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
 
 
EK* Marktwert des Eigenkapitals
 
FK* Marktwert des Fremdkapitals
 
GK* Marktwert des Gesamtkapitals
 
r(WACC) gewogene Kapitalkosten (WACC)
 
r(EK)v Renditeforderung Eigenkapitalgeber für das verschuldete Unternehmen
 
r(FK) Renditeforderung Fremdkapitalgeber
 
su Unternehmensteuer
 
 
 
Abbildung 1: Komponenten WACCe
 
𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
 
 
𝐺𝐾∗
 
𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢 ) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
WACC Eigenkapital Fremdkapital
 
𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
𝑟(𝐹𝐾) (1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
 
 
EK-Rendite EK-Quote FK-Rendite Tax Shield FK-Quote
 
 
 
In die Berechnung fließen gewichteten Eigen- und Fremdkapitalkosten ein.
 
 
 
Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten.9 Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt. 
 
 
 
Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:10
 
a) Festlegung einer Zielkapitalstruktur
 
b) Lösung durch Iterationen11
 
c) Roll-Back-Verfahren12.
 
 
 
Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.
 
 
 
;1.3.1. Eigenkapital 
 
𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
 
 
Der erste Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Eigenkapitals dar: Die Rendite des verschuldeten Eigenkapitals14 wird mit dem Anteil des Marktwertes des Eigenkapitals15 am Marktwert des Gesamtkapitals16 gewichtet.
 
 
 
;1.3.2. Fremdkapital 
 
𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗
 
𝐺𝐾∗
 
 
 
Der zweite Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Fremdkapitals dar: Die Fremdkapitalrendite wird mit der Steuerersparnis und dem Anteil des Marktwertes des Fremdkapitals17 am Marktwert des Gesamtkapitals18 gewichtet.
 
 
 
;1.3.2.1. Fremdkapitalrendite
 
 
 
Aufgrund des hohen Anteils der Fremdfinanzierung in vielen Branchen kommt der Berechnung der Fremdkapitalkosten (-rendite)19 besondere Bedeutung zu.20
 
In die WACC-Ermittlung fließen stets die marktüblichen Fremdkapitalkosten ein, um die Konsistenz mit der Marktwertgewichtung zu wahren. 21
 
 
 
;1.3.2.2. Steuerersparnis
 
Der Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield) ergibt sich aus der Abziehbarkeit der Fremdkapitalzinsen von der Steuerbemessungsgrundlage und somit der Verminderung der Steuerbelastung.22
 
 
 
Dieser Steuervorteil wird in den einzelnen Bewertungsmethoden unterschiedlich berücksichtigt.23 Bei Ermittlung des Cash-Flows wird von einer fiktiven Eigenfinanzierung ausgegangen, die Steuerersparnis aus der Fremdfinanzierung wird im Zinssatz berücksichtigt.
 
 
 
Im Standard CAPM fließen nur die Unternehmensteuern (KSt) ein. Die persönlichen Ertragsteuern (KESt) bleibt hingegen unberücksichtigt. Soll die persönliche Ertragsteuer berücksichtigt werden, ist das Tax-CAPM24 anzuwenden.
 
 
 
8 Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.
 
9 Zu den Begriffen vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 4 ff, 8 f.
 
10 Mandl / Rabel (1997), S. 322.
 
11 Vorgehensweise vgl. Unterlage (Zirkularität, nn publiziert), Kap. 2.
 
12 Vorgehensweise vgl. Enzinger / Kofler (2011).
 
14 Vgl. Kap. 1.2.
 
15 Zum Begriff Marktwert des Eigenkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 8 f.
 
16 Zum Begriff Marktwert des Gesamtkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 2 f.
 
17 Zum Begriff Marktwert des Fremdkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 4 ff.
 
18 Zum Begriff Marktwert des Gesamtkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 2 f.
 
19 Zu den Fremdkapitalkosten und -zinsen vgl. Kap. 3.
 
20 Mandl / Rabel (1997), S. 326.
 
21 Mandl / Rabel (1997), S. 328.
 
22 Vgl. Ihlau / Duscha (2019), 46.
 
23 Siehe Bewertungshilfe, Stichwort: Steuervorteil der Fremdfinanzierung, abgefragt 6.5.2025.
 
24 Vgl. Unterlage (CAPM, nn publiziert), Kap. 2.1.A.b.
 
-->
 
<s>''<u>Ex Baustelle DKZ </u>'' </s> <!--
 
Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten. Dies führt zu einem [[Zirkularität]]sproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt.
 
 
 
Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
 
* Festlegung einer marktgewichteten [[Zielkapitalstruktur]],
 
* Lösung durch mathematische [[Iterationen]]
 
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Roll-Back-Verfahren Roll-Back-Verfahren]
 
 
 
Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.
 
-->
 
''<u> </u>'' <s> </s> <!--  -->
 
 
 
''<u> </u>'' <s> </s> <!--  -->
 
 
 
''<u>eigene </u>'' <s> </s> <!--  -->
 
  
 
<u>Formel: </u><ref>Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.</ref>
 
<u>Formel: </u><ref>Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.</ref>
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|-  
 
|-  
 
| <math> EK^* </math>
 
| <math> EK^* </math>
| [[Marktwert Eigenkapital]] '''Ändern Wert'''
+
| [[Marktwert des Eigenkapitals]]
 
|-  
 
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| <math> FK^* </math>
 
| <math> FK^* </math>
| [[Marktwert Fremdkapital]] '''Ändern Wert'''
+
| [[Marktwert des Fremdkapitals]]
 
|-  
 
|-  
 
| <math> GK^* </math>
 
| <math> GK^* </math>
| [[Variable]] '''Ändern Wert'''
+
| [[Marktwert des Gesamtkapitals]]
 
|-  
 
|-  
 
| <math> r_{(EK)v} </math>
 
| <math> r_{(EK)v} </math>
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Der ''Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield)'' ergibt sich aus der Abziehbarkeit der Fremdkapitalzinsen von der Steuerbemessungsgrundlage und somit der Verminderung der Steuerbelastung.<ref>Vgl. Ihlau / Duscha (2019), 46.</ref>
 
Der ''Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield)'' ergibt sich aus der Abziehbarkeit der Fremdkapitalzinsen von der Steuerbemessungsgrundlage und somit der Verminderung der Steuerbelastung.<ref>Vgl. Ihlau / Duscha (2019), 46.</ref>
 
<s>Dieser Steuervorteil wird in den einzelnen Bewertungsmethoden unterschiedlich berücksichtigt.23 Bei Ermittlung des Cash-Flows wird von einer fiktiven Eigenfinanzierung ausgegangen, die Steuerersparnis aus der Fremdfinanzierung wird im Zinssatz berücksichtigt. </s>
 
  
 
Im (Standard) [[Capital Asset Pricing Model]] (CAPM) fließen nur die Unternehmensteuern ([[[[Körperschaftsteuer]]]]) ein. Die [[[[persönliche Ertragsteuer|persönlichen Ertragsteuern]] ([[Kapitalertragsteuer]]) bleibt hingegen unberücksichtigt. Soll die persönliche Ertragsteuer berücksichtigt werden, ist das [[Tax-CAPM]] anzuwenden.  
 
Im (Standard) [[Capital Asset Pricing Model]] (CAPM) fließen nur die Unternehmensteuern ([[[[Körperschaftsteuer]]]]) ein. Die [[[[persönliche Ertragsteuer|persönlichen Ertragsteuern]] ([[Kapitalertragsteuer]]) bleibt hingegen unberücksichtigt. Soll die persönliche Ertragsteuer berücksichtigt werden, ist das [[Tax-CAPM]] anzuwenden.  

Version vom 6. Oktober 2025, 06:17 Uhr

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Begriff (lö)

  • Weiterleitung:

siehe auch-> Weighted Average Cost of Capital (Begriff)

 (zT) ok 

Die Weighted Average Cost of Capital, WACC (gewogenen Kapitalkosten) sind ein gewichteter Mischzinssatz aus Eigenkapitalkosten ev Lemma ändern und Fremdkapitalkosten. Die Gewichtung erfolgt nach dem Verhältnis der Marktwerte von Eigen- und Fremdkapital.[1]

Im Gegensatz zum WACC (exkl. Tax-Shield) wird der Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield) im Zinssatz berücksichtigt.

[2] [3] [4] [5] [6] [7]

Synonyme

  • Weiterleitung: Gewichtete Kapitalkosten, Gewogenen Kapitalkosten, Gewogene durchschnittliche Kapitalkosten, Gewogene Kapitalkosten für das verschuldete Unternehmen, WACC, Weighted Average Cost of Capital

 ok 
Bezeichnung Quelle
Gewichtete Kapitalkosten Bachl (2018), S. 54;
Gewogene Kapitalkosten IDW S 1 (2008) Rz. 133 ff; Ballwieser / Hachmeister (2013), S. 162; Mandl / Rabel (1997), S. 321;
Gewogene Kapitalkosten für das verschuldete Unternehmen Dörschell u.a. (2012), S. 7;
Gewogene durchschnittliche Kapitalkosten WPH-Edition (2018), Tz. A 141;
WACC KFS/BW 1 (2014) Rz. 39;
WACC (incl. Tax-Shield) Ihlau / Duscha (2019), S. 83, 86;
Weighted Average Costs of Capital Ballwieser / Hachmeister (2013), S. 162; Aschauer / Purtscher (2023), S. 121; Bachl (2018), S. 54; WPH-Edition (2018), Tz. A 141;

Bedeutung

  • Weiterleitung:

</s>

 ok 

Bedeutung für:

Berechnung

Formel: [8]

[math] r_{(WACC)} = r_{(EK)v} \cdot \frac{EK^*}{GK^*} + r_{(FK)} \cdot (1-s_u) \frac{FK^*}{GK^*} [/math]

[math] EK^* [/math] Marktwert des Eigenkapitals
[math] FK^* [/math] Marktwert des Fremdkapitals
[math] GK^* [/math] Marktwert des Gesamtkapitals
[math] r_{(EK)v} [/math] Verschuldete Eigenkapitalkosten
[math] r_{(FK)} [/math] Fremdkapitalkosten
[math] r_{(WACC)} [/math] WACC (inkl. Tax-Shield)
[math] s_u [/math] Unternehmenssteuer richtig -satz

Bestandteile

Die obige Formel besteht aus mehreren Bestandteilen: [math] r_{(WACC)} = r_{(EK)v} \cdot \frac{EK^*}{GK^*} + r_{(FK)} \cdot (1-s_u) \frac{FK^*}{GK^*} [/math]

[math] r_{(WACC)} [/math] [math] r_{(EK)v} \cdot \frac{EK^*}{GK^*} [/math] [math] r_{(FK)} \cdot (1-s_u) \frac{FK^*}{GK^*} [/math]
WACC (inkl. Tax-Shield) Eigenkapital Fremdkapital
- [math] r_{(EK)v} [/math] [math] \frac{EK^*}{GK^*} [/math] [math] r_{(FK)} [/math] [math] (1-s_u) [/math] [math] \frac{FK^*}{GK^*} [/math]
- Verschuldete Eigenkapitalkosten Eigenkapitalquote Fremdkapitalkosten Steuervorteil der Fremdfinanzierung Fremdkapitalquote
1. Eigenkapital

[math] r_{(EK)v} \cdot \frac{EK^*}{GK^*} [/math]

Der erste Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Eigenkapitals dar: Die verschuldeten Eigenkapitalkosten werden mit der Eigenkapitalquote (zu Marktwerten) gewichtet.

2. Fremdkapital

[math] r_{(FK)} \cdot (1-s_u) \frac{FK^*}{GK^*} [/math]

Der zweite Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Fremdkapitals dar: Die Fremdkapitalkosten werden mit dem Steuervorteil der Fremdfinanzierung und der Fremdkapitalquote (zu Marktwerten) gewichtet.

Aufgrund des hohen Anteils der Fremdfinanzierung in vielen Branchen kommt der Berechnung der Fremdkapitalkosten besondere Bedeutung zu.[9] In die WACC-Ermittlung fließen stets die marktüblichen Fremdkapitalkosten ein, um die Konsistenz mit der Marktwertgewichtung zu wahren.[10]

Der Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield) ergibt sich aus der Abziehbarkeit der Fremdkapitalzinsen von der Steuerbemessungsgrundlage und somit der Verminderung der Steuerbelastung.[11]

Im (Standard) Capital Asset Pricing Model (CAPM) fließen nur die Unternehmensteuern ([[Körperschaftsteuer]]) ein. Die [[persönlichen Ertragsteuern (Kapitalertragsteuer) bleibt hingegen unberücksichtigt. Soll die persönliche Ertragsteuer berücksichtigt werden, ist das Tax-CAPM anzuwenden.

Zirkularitätsproblem

Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten. Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt.

Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.

NN

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 5.10.2025;

[12] [13] [14] [15] [16] [17]

Literatur

Fachgutachten

  • KFS/BW 1 (2014) Rz. 39;
  • IDW S 1 (2008) Rz. 133 ff;

Fachliteratur

  • Aschauer / Purtscher (2023) S. 121 f, 283 ff;
  • Bachl (2018), S. 54;
  • Ihlau / Duscha (2019), S. 83, 86;
  • Mandl / Rabel (1997), S. 39, 321 ff;
  • WPH-Edition (2018), Tz. A 143;

Unterlage(n)

siehe auch -> Liste der verwendeten Literatur, Liste der verwendeten Symbole, Liste der verwendeten Formeln

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. KFS/BW 1 (2014) Rz. 39.
  2. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  3. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  4. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  5. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  6. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  7. Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.
  8. Mandl / Rabel (1997), S. 326.
  9. Mandl / Rabel (1997), S. 328.
  10. Vgl. Ihlau / Duscha (2019), 46.
  11. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  12. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  13. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  14. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  15. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.

[[Kategorie:Unternehmensbewertung]] ev [[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]