Benutzer:Peter Hager/Baustelle/WACC (inkl. Tax-Shield): Unterschied zwischen den Versionen

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EK-Rendite EK-Quote FK-Rendite Tax Shield FK-Quote </nowiki>
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In die Berechnung fließen die gewichteten Eigen- und Fremdkapitalkosten ein. Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten.49 Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem50. Das Ergebnis der Berechnung, der Marktwert des Eigenkapitals, ist Bestandteil der Formel. 
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Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:51
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a) Festlegung einer Zielkapitalstruktur
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b) Lösung durch Iterationen52
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c) Roll-Back-Verfahren53.
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Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den ausschüttungsannahmen zusammenpasst.
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48 Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.
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49 Zum Marktwert des Eigenkapitals bzw. Fremdkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert).
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50 Zum Begriff vgl. Wikipedia, Stichwort: Zirkularität, abgefragt 2.10.2025 und Unterlage (Zirkularität, nn publiziert).
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51 Mandl / Rabel (1997), S. 322.
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52 Vorgehensweise vgl. Unterlage (Zirkularität, nn publiziert), Kap. 2.
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53 Vorgehensweise vgl. Enzinger / Kofler (2011).
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Formel 3: WACC (incl. Tax-Shield)8
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𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) = 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗
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EK* Marktwert des Eigenkapitals
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r(FK) Renditeforderung Fremdkapitalgeber
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su Unternehmensteuer
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WACC Eigenkapital Fremdkapital
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EK-Rendite EK-Quote FK-Rendite Tax Shield FK-Quote
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In die Berechnung fließen gewichteten Eigen- und Fremdkapitalkosten ein.
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Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten.9 Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt. 
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Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:10
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a) Festlegung einer Zielkapitalstruktur
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b) Lösung durch Iterationen11
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c) Roll-Back-Verfahren12.
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Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.
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;1.3.1. Eigenkapital 
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Der erste Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Eigenkapitals dar: Die Rendite des verschuldeten Eigenkapitals14 wird mit dem Anteil des Marktwertes des Eigenkapitals15 am Marktwert des Gesamtkapitals16 gewichtet.
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;1.3.2. Fremdkapital 
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Der zweite Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Fremdkapitals dar: Die Fremdkapitalrendite wird mit der Steuerersparnis und dem Anteil des Marktwertes des Fremdkapitals17 am Marktwert des Gesamtkapitals18 gewichtet.
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;1.3.2.1. Fremdkapitalrendite
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Aufgrund des hohen Anteils der Fremdfinanzierung in vielen Branchen kommt der Berechnung der Fremdkapitalkosten (-rendite)19 besondere Bedeutung zu.20
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In die WACC-Ermittlung fließen stets die marktüblichen Fremdkapitalkosten ein, um die Konsistenz mit der Marktwertgewichtung zu wahren. 21
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;1.3.2.2. Steuerersparnis
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Der Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield) ergibt sich aus der Abziehbarkeit der Fremdkapitalzinsen von der Steuerbemessungsgrundlage und somit der Verminderung der Steuerbelastung.22
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Dieser Steuervorteil wird in den einzelnen Bewertungsmethoden unterschiedlich berücksichtigt.23 Bei Ermittlung des Cash-Flows wird von einer fiktiven Eigenfinanzierung ausgegangen, die Steuerersparnis aus der Fremdfinanzierung wird im Zinssatz berücksichtigt.
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Im Standard CAPM fließen nur die Unternehmensteuern (KSt) ein. Die persönlichen Ertragsteuern (KESt) bleibt hingegen unberücksichtigt. Soll die persönliche Ertragsteuer berücksichtigt werden, ist das Tax-CAPM24 anzuwenden.
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8 Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120.
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9 Zu den Begriffen vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 4 ff, 8 f.
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10 Mandl / Rabel (1997), S. 322.
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11 Vorgehensweise vgl. Unterlage (Zirkularität, nn publiziert), Kap. 2.
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12 Vorgehensweise vgl. Enzinger / Kofler (2011).
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14 Vgl. Kap. 1.2.
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15 Zum Begriff Marktwert des Eigenkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 8 f.
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16 Zum Begriff Marktwert des Gesamtkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 2 f.
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17 Zum Begriff Marktwert des Fremdkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 4 ff.
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18 Zum Begriff Marktwert des Gesamtkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 2 f.
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19 Zu den Fremdkapitalkosten und -zinsen vgl. Kap. 3.
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20 Mandl / Rabel (1997), S. 326.
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21 Mandl / Rabel (1997), S. 328.
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22 Vgl. Ihlau / Duscha (2019), 46.
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23 Siehe Bewertungshilfe, Stichwort: Steuervorteil der Fremdfinanzierung, abgefragt 6.5.2025.
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24 Vgl. Unterlage (CAPM, nn publiziert), Kap. 2.1.A.b.
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Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten. Dies führt zu einem [[Zirkularität]]sproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt.
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Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
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* Festlegung einer marktgewichteten [[Zielkapitalstruktur]],
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* Lösung durch mathematische [[Iterationen]]
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Roll-Back-Verfahren Roll-Back-Verfahren]
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Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.
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<u>Formel: </u><ref>Aus Aschauer / Purtscher (2023), S. 121.</ref>
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<math> r({TCF}) = r({EK}_v) \cdot \frac{EK^*}{GK^*} + r({FK}) \cdot (1-s_u) \frac{FK^*}{GK^*} </math>
  
 
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Version vom 5. Oktober 2025, 13:43 Uhr

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Begriff (lö)

  • Weiterleitung:
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  • Synonyme: [[]]

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Ex DCV Weighted Average Cost of Capital, WACC (gewogene Kapitalkosten): sind ein gewichteter Mischzinssatz aus Eigenkapitalkosten und Fremdkapitalkosten. Die Gewichtung erfolgt nach dem Verhältnis der Marktwerte von Eigen- und Fremdkapital. 47 47 Vgl. KFS/BW 1 (2014) Rz. 39.

Ex DKZ Weighted Average Cost of Capital, WACC (gewogenen Kapitalkosten): sind ein gewichteter Mischzinssatz aus Eigenkapitalkosten und Fremdkapitalkosten, wobei der Steuervorteil der Fremdfinanzierung berücksichtigt wird. Die Gewichtung erfolgt nach dem Verhältnis der Marktwerte von Eigen- und Fremdkapital. 7

Im Gegensatz zum WACC (excl. Tax-Shield) wird der Steuervorteil der Fremdfinanzierung () im Zinssatz berücksichtigt. 7 Vgl. KFS/BW 1 (2014) Rz. 39.

Die Weighted Average Cost of Capital, WACC (gewogenen Kapitalkosten) sind ein gewichteter Mischzinssatz aus Eigenkapitalkosten und Fremdkapitalkosten. Die Gewichtung erfolgt nach dem Verhältnis der Marktwerte von Eigen- und Fremdkapital.[1]

eigene Der Begriff bezeichnet:

Begriff bedeutet.

[2] [3] [4] [5] [6] [7]

Synonyme

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

Ex DCV

Ex DKZ Tabelle 4: Synonyme WACC (incl. Tax-Shield) Bezeichnung Quelle gewichtete Kapitalkosten Bachl (2018), S. 54; Gewogene Kapitalkosten IDW S 1 (2008) Rz. 133 ff; Ballwieser / Hachmeister (2013), S. 162; Mandl / Rabel (1997), S. 321; Gewogene Kapitalkosten für das verschuldete Un- ternehmen

Dörschell u.a. (2012), S. 7;

Gewogene durchschnittli- che Kapitalkosten

WPH-Edition (2018), Tz. A 141; WACC KFS/BW 1 (2014) Rz. 39; WACC (incl. Tax-Shield) Ihlau / Duscha (2019), S. 83, 86; Weighted Average Costs of Capital

Ballwieser / Hachmeister (2013), S. 162; Aschauer / Purtscher (2023), S. 121; Bachl (2018), S. 54; WPH-Edition (2018), Tz. A 141;

Synonyme: small lö

  • Weighted Average Cost of Capital: aktuelles Lemma
  • WACC: Abkürzung
  • gewogenen Kapitalkosten: deutsch
  •  :

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 5.10.2025;

[8] [9] [10] [11] [12] [13]

Bedeutung

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

[14] [15] [16] [17] [18] [19]

Berechnung

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Ex DCV Formel 3: WACC (incl. Tax-Shield)48 𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) = 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗ 𝐺𝐾∗ + 𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗ 𝐺𝐾∗


Abbildung 2: Komponenten WACC 𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗ 𝐺𝐾∗ 𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗ 𝐺𝐾∗ WACC Eigenkapital Fremdkapital 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗ 𝐺𝐾∗ 𝑟(𝐹𝐾) (1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗ 𝐺𝐾∗ EK-Rendite EK-Quote FK-Rendite Tax Shield FK-Quote

In die Berechnung fließen die gewichteten Eigen- und Fremdkapitalkosten ein. Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten.49 Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem50. Das Ergebnis der Berechnung, der Marktwert des Eigenkapitals, ist Bestandteil der Formel.

Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:51 a) Festlegung einer Zielkapitalstruktur b) Lösung durch Iterationen52 c) Roll-Back-Verfahren53.

Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den ausschüttungsannahmen zusammenpasst.

48 Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120. 49 Zum Marktwert des Eigenkapitals bzw. Fremdkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert). 50 Zum Begriff vgl. Wikipedia, Stichwort: Zirkularität, abgefragt 2.10.2025 und Unterlage (Zirkularität, nn publiziert). 51 Mandl / Rabel (1997), S. 322. 52 Vorgehensweise vgl. Unterlage (Zirkularität, nn publiziert), Kap. 2. 53 Vorgehensweise vgl. Enzinger / Kofler (2011).

Ex DKZ Formel 3: WACC (incl. Tax-Shield)8

𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) = 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗

𝐺𝐾∗

+ 𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗

𝐺𝐾∗


EK* Marktwert des Eigenkapitals FK* Marktwert des Fremdkapitals GK* Marktwert des Gesamtkapitals r(WACC) gewogene Kapitalkosten (WACC) r(EK)v Renditeforderung Eigenkapitalgeber für das verschuldete Unternehmen r(FK) Renditeforderung Fremdkapitalgeber su Unternehmensteuer Abbildung 1: Komponenten WACCe

𝑟(𝑊𝐴𝐶𝐶) 𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗

𝐺𝐾∗

𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢 ) 𝐹𝐾∗

𝐺𝐾∗


WACC Eigenkapital Fremdkapital

𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗

𝐺𝐾∗

𝑟(𝐹𝐾) (1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗

𝐺𝐾∗

EK-Rendite EK-Quote FK-Rendite Tax Shield FK-Quote 


In die Berechnung fließen gewichteten Eigen- und Fremdkapitalkosten ein.

Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten.9 Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt.

Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:10 a) Festlegung einer Zielkapitalstruktur b) Lösung durch Iterationen11 c) Roll-Back-Verfahren12.

Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.

1.3.1. Eigenkapital
𝑟(𝐸𝐾)𝑣 𝐸𝐾∗

𝐺𝐾∗


Der erste Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Eigenkapitals dar: Die Rendite des verschuldeten Eigenkapitals14 wird mit dem Anteil des Marktwertes des Eigenkapitals15 am Marktwert des Gesamtkapitals16 gewichtet.

1.3.2. Fremdkapital
𝑟(𝐹𝐾)(1 − 𝑠𝑢) 𝐹𝐾∗

𝐺𝐾∗

Der zweite Teil der Gleichung stellt die gewichtete Verzinsung des Fremdkapitals dar: Die Fremdkapitalrendite wird mit der Steuerersparnis und dem Anteil des Marktwertes des Fremdkapitals17 am Marktwert des Gesamtkapitals18 gewichtet.

1.3.2.1. Fremdkapitalrendite

Aufgrund des hohen Anteils der Fremdfinanzierung in vielen Branchen kommt der Berechnung der Fremdkapitalkosten (-rendite)19 besondere Bedeutung zu.20 In die WACC-Ermittlung fließen stets die marktüblichen Fremdkapitalkosten ein, um die Konsistenz mit der Marktwertgewichtung zu wahren. 21

1.3.2.2. Steuerersparnis

Der Steuervorteil der Fremdfinanzierung (Tax Shield) ergibt sich aus der Abziehbarkeit der Fremdkapitalzinsen von der Steuerbemessungsgrundlage und somit der Verminderung der Steuerbelastung.22

Dieser Steuervorteil wird in den einzelnen Bewertungsmethoden unterschiedlich berücksichtigt.23 Bei Ermittlung des Cash-Flows wird von einer fiktiven Eigenfinanzierung ausgegangen, die Steuerersparnis aus der Fremdfinanzierung wird im Zinssatz berücksichtigt.

Im Standard CAPM fließen nur die Unternehmensteuern (KSt) ein. Die persönlichen Ertragsteuern (KESt) bleibt hingegen unberücksichtigt. Soll die persönliche Ertragsteuer berücksichtigt werden, ist das Tax-CAPM24 anzuwenden.

8 Ex Aschauer / Purtscher (2023), S. 120. 9 Zu den Begriffen vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 4 ff, 8 f. 10 Mandl / Rabel (1997), S. 322. 11 Vorgehensweise vgl. Unterlage (Zirkularität, nn publiziert), Kap. 2. 12 Vorgehensweise vgl. Enzinger / Kofler (2011). 14 Vgl. Kap. 1.2. 15 Zum Begriff Marktwert des Eigenkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 8 f. 16 Zum Begriff Marktwert des Gesamtkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 2 f. 17 Zum Begriff Marktwert des Fremdkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 4 ff. 18 Zum Begriff Marktwert des Gesamtkapitals vgl. Unterlage (Bto-Nto-Unternehmenswert), S. 2 f. 19 Zu den Fremdkapitalkosten und -zinsen vgl. Kap. 3. 20 Mandl / Rabel (1997), S. 326. 21 Mandl / Rabel (1997), S. 328. 22 Vgl. Ihlau / Duscha (2019), 46. 23 Siehe Bewertungshilfe, Stichwort: Steuervorteil der Fremdfinanzierung, abgefragt 6.5.2025. 24 Vgl. Unterlage (CAPM, nn publiziert), Kap. 2.1.A.b.

Ex Baustelle DKZ Die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten erfolgt zu Marktwerten. Dies führt zu einem Zirkularitätsproblem, da das Ergebnis der Berechnung der Marktwert des Eigenkapitals gleichzeitig in die Formel einfließt.

Zur Lösung dieser Problematik bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

Mandl / Rabel (1997), S. 322 präferieren die Festlegung einer (konstanten) Zielkapitalstruktur. Diese kann sich von der aktuellen Struktur unterscheiden (z.B. Branchenwerte). Dabei ist m.E. zu überprüfen, ob dies mit den Ausschüttungsannahmen zusammenpasst.

Formel: [20]

[math] r({TCF}) = r({EK}_v) \cdot \frac{EK^*}{GK^*} + r({FK}) \cdot (1-s_u) \frac{FK^*}{GK^*} [/math]

eigene

Berechnung[21]

NN[22]

[math] {NN} = \frac{a}{b}[/math] Benutzer:Peter_Hager/Praktische_Hilfen#Mathematik

Variable
= Ergebnis

[math] {NN} [/math] Variable

Excel

  • NN lässt sich in Excel mit der Funktion VAR.P() ermitteln.[23]

NN

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 5.10.2025;

[24] [25] [26] [27] [28] [29]

Literatur

Gesetz

Erlässe

Fachgutachten

  • KFS/BW 1 Rz.
  • IDW S1 Rz.

Fachliteratur

" *)mwN ausgeblendet finden sich weitere Literaturangaben

  • Aschauer / Purtscher (2023), S. ;
  • Bachl (2018), S. ;
  • Drukarczyk / Schüler (2016), S. ;
  • Fleischer / Hüttemann (2015), S. ;
  • Ihlau / Duscha (2019), S. ;
  • Mandl / Rabel (1997), S. ;
  • WP-Handbuch II (2014), Rz. A ;
  • WPH-Edition (2018), Rz. A ;

Judikatur

Unterlage(n)

Sortiert nach Dateiname

Tabellen

Sortiert nach Dateiname

Folien

siehe auch -> Liste der verwendeten Gesetze und Erlässe, Liste der verwendeten Literatur, Liste englische Fachausdrücke, Liste der verwendeten Abkürzungen, Liste der verwendeten Symbole, Liste der verwendeten Formeln

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 5.10.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 5.10.2025;

Einzelnachweise

  1. Vgl. KFS/BW 1 Rz. 39.
  2. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  3. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  4. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  5. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  6. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  7. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  8. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  9. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  10. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  11. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  12. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  13. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  14. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  15. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  16. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  17. Aus Aschauer / Purtscher (2023), S. 121.
  18. Aus [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  19. Aus [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  20. [ Microsoft Support, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  21. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  22. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  23. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  24. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.
  25. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.10.2025.

[[Kategorie:Unternehmensbewertung]] ev [[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]