Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Währung

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Kurzinfo! 

Begriff (lö)

  • Weiterleitung: Währungszeichen

siehe auch-> Zahlungsmittel

 erg 

Währung [1] im weiteren Sinn die gesetzliche Ordnung des Geldwesens eines Landes (Währungssystem), besonders die Festlegung des Münzsystems, die Bestimmung der mit Annahmezwang ausgestatteten gesetzlichen Zahlungsmittel und die Festlegung ihres Austauschverhältnisses gegenüber den ausländischen Währungen (Wechselkurs); im engeren Sinn die Geldeinheit, das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes, wobei man im internationalen Wirtschaftsverkehr die einzelnen nationalen Währungen (Valuten, Währungseinheiten) nach dem Namen der Geldeinheit unterscheidet (z. B. Euro-, Dollar-Währung). [2]

Währungszeichen dienen zur Unterscheidung der Währungen. Üblicherweise gibt es zwei verschiedene Abkürzungen nach ISO 4217: fe Ref

  • Alphabetisch:
Die Abkürzungen umfassen jeweils drei Buchstaben. Die ersten beiden sind üblicherweise die Landeskennung nach ISO 3166-1 ALPHA-2 (beispielsweise AU für Australien), der letzte Buchstabe ist in der Regel der Anfangsbuchstabe des Währungsnamens,
  • Numerisch
Neben der Buchstabenkodierung werden auch dreistellige Zifferncodes verwendet.

[3] [4] [5] [6] [7] [8]

Bedeutung

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

[9] [10] [11] [12] [13] [14]

Arten

  • Weiterleitung:

 (zT) ok 

Generell werden unterschieden:

  • Gebundene Währungen:
Sie sind an den Wert einer bestimmten Menge eines bestimmten Mediums, idR Edelmetalle.
  • Freie Währungen:
Es beteht keine Bindung an einen Edelmetallwert, zB Euro. Sie werden auch als Fiatgeld bezeichnet.

Als Leitwährung bezeichnet man eine Währung, die für einen regional begrenzten Raum oder weltweit im Rahmen der Internationalen Währungsordnung erg Link Währungssystem eine dominierende Rolle spielt, zB der US-Dollar, der Euro. [15]

In einem Währungsraum kann sich eine Komplementärwährung (Nebenwährung) etablieren, das ist eine neben der offiziellen Währung akzeptiertes Währungssystem. Häufige Nebenwährungen sind Regionalwährungen, Gold oder eine stabile verfügbare ausländische Währung wie der Dollar. [16]

Währungen lassen sich auch nach der Konvertibilität unterscheiden.

Wechselkurs

Hauptartikel-> Wechselkurs

 ok 

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung. Die Stabilität des Wechselkurses ist ein wichtiges geldpolitisches Ziel. Währungen mit stabilen Wechselkursen bezeichnet man als harte andere als weiche Währungen.

Feste Wechselkurse, autonome Geldpolitik und freier internationaler Kapitalverkehr können nicht gleichzeitig vollständig erreicht werden Trilemma des Wechselkursregimes.

Im Wechselkursmechanismus II (vgl. Euroraum) ist eine Bandbreite von +/- 15% zum Euro vorgesehen. Wichtige historische Wechselkurssysteme waren das Bretton-Woods-System (1945 - 1970) und das Europäisches Währungssystem (1979 - 1998).

Währungssystem (-ordnung)

Hlf WS (lö)

  • Weiterleitung: Währungssystem , Währungsordnung

siehe auch-> Währungsunion

 (zT) ok 

Unter einem Währungssystem (Währungsordnung) versteht man den gesamten Ordnungsrahmen, der eine Währung umschließt. Darunter werden subsumiert:[17]

Die Währungsverfassung ist die Gesamtheit der Rechtsvorschriften einer Volkswirtschaft bezüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Währung eines Landes bzw. eines Währungsraumes und definiert die Merkmale der Währung.[18]

Weblinks

Währungsreserve

  • Weiterleitung: Währungsreserve

 (zT) ok 

Währungsreserven sind die von einer Zentralbank auf der Aktivseite ihrer Bilanz in Fremdwährung, Edelmetallen (Goldreserven), Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds gehaltenen Mittel zu Devisenmarktinterventionen und zur Finanzierung von Außenhandelsdefiziten.[19]

Die Kaufkraft des Geldes kann nur durch eine glaubwürdige Währungsreserve aufrechterhalten werden, da das Geld nicht durch seinen Materialwert gedeckt ist. [20]

Bestandteile[21]

Hauptartikel: Sonderziehungsrecht https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderziehungsrecht
Diese künstliche Währung, die nur als Buchgeld existiert, wurde 1969 von den im IWF vertretenen Staaten zusätzlich geschaffen, um der „Abschwächung des Reservewachstums und absoluten Verringerung der Goldreserven“[15] entgegenzuwirken und Liquidität für den internationalen Handel zu gewährleisten. Ihr Wechselkurs ist an einen Währungskorb (heute: US-Dollar, Euro, Yen, Yuan und Britisches Pfund) gebunden und sie können von den einzelnen Mitgliedern in Abhängigkeit von den jeweiligen Quoten (Höchstbetrag an Finanzmitteln, den der IWF zur Verfügung stellt) in Anspruch genommen werden.
  • Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds (Ziehrechte)
Es handelt sich um verzinsliche liquide Forderungen auf Guthabenbasis eines Mitgliedes gegenüber dem Internationalen Währungsfonds, welche bei Nachfrage eingelöst werden.

Weblinks

Konvertierbarkeit (Konvertibilität)

  • Weiterleitung: Devisenbeschränkung, Devisenbewirtschaftung, Konvertierbarkeit Konvertibilität

 (zT) ok 

https://de.wikipedia.org/wiki/Währung

https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität

Allgemeines
Arten
Geschichte

...

Volkswirtschaftliche Bedeutung

https://de.wikipedia.org/wiki/Devisenverkehrsbeschränkung

https://de.wikipedia.org/wiki/Devisen

https://www.gabler-banklexikon.de/definition/konvertibilitaet-59319

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konvertibilitaet-38166?redirectedfrom=38126

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19875/konvertibilitaet/

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/devisenbewirtschaftung-31124

https://www.gabler-banklexikon.de/definition/devisenbewirtschaftung-57010


eigene Konvertierbarkeit [22] (Konvertibilität) ist die freie und unbegrenzte Umtauschbarkeit der Inlandswährung in andere Fremdwährungen. [23]

Die Konvertierbarkeit erleichtert den Außenhandel und somit die Weltwirtschaft. Allerdings kann auch zu Ungleichgewichten in der Handelsbilanz beitragen, und somit zur Abwertung ev eigenes Kapitel der Währung führen.[24]

Volle Konvertierbarkeit ist ein wichtiges Indiz für so genannte Hartwährungsländer.[25]

Das Gegenteil der Konvertierbarkeit ist die Devisenbeschränkung (Devisenbewirtschaftung) ev nur Klammerausdruck, das ist die vollständige oder teilweise Beschränkung der Umtauschbarkeit.

Mögliche Beschränkungen:

  • Inländer-Konvertibilität bedeutet, dass nur der Deviseninländer ohne Einschränkungen seine Zahlungsmittel in Devisen eintauschen darf, während der Ausländer im Rahmen der Devisenbewirtschaftung mengenmäßigen und sonstigen Beschränkungen unterliegt.
  • Die Ausländer-Konvertibilität gewährt nur dem Devisenausländer die Konversion in andere Währungen, während der Inländer im Rahmen der Devisenbewirtschaftung mengenmäßigen und sonstigen Beschränkungen unterliegt.
  • Bezogen auf den Verwendungszweck: die Konvertibilität gilt nur für laufende Transaktionen (Waren- und Dienstleistungsverkehr) sowie Schuldendienst; Kapitaltransaktionen sind dagegen beschränkt oder verboten.
  • Bezogen auf Währungen: nur bestimmte Fremdwährungen können gegen Inlandswährung getauscht werden.

Literatur

Weblinks

* [ NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[26] [27] [28] [29] [30] [31]

mm

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[32] [33] [34] [35] [36] [37]

Währungspolitik

Hlf WP (lö)

  • Weiterleitung: Währungspolitik

 (zT) ok 

https://de.wikipedia.org/wiki/Währungspolitik

Wechselkursregime

→ Hauptartikel: Wechselkursregime ev zu Wechselkurs

Bei der Wahl des Wechselkursregimes wählt eine Regierung zwischen festen, semi-flexiblen und flexiblen Regimen. Feste Regime umfassen Währungsunionen, Currency Boards, die faktische Verdrängung einer nat. durch eine ausländische Währung (Dollar- bzw. Euroisierung) sowie Regime mit festen, aber anpassbaren Wechselkursen (Paritäten). In diesen Regimen legt die wechselkurspolit. Autorität eine Parität fest. Sie ist jedoch bereit, diese anzupassen, wenn es opportun scheint. Bei semi-flexiblen Regimen besteht keine offizielle Parität zu einer Partnerwährung. Jedoch werden Ziele in Form von Wechselkurskorridoren (moving oder crawling peg/band) verfolgt. Im Falle eines flexiblen Wechselkursregimes besteht keine Bindung zu einer anderen Währung. Der Wechselkurs kann frei auf Devisenmärkten schwanken (free floating).[1]

Flexible Wechselkurse haben die Vorteile:

   autonome Geldpolitik: Die Zentralbank kann in der Zinspolitik frei entscheiden
   Spekulationen unmöglich zu machen
   (theoretisch) mittelfristig Unter- und Überbewertungen zu vermeiden, also optimale Allokation zu ermöglichen

Nachteile sind unter anderem

   starke Volatilität, die nach Ansicht vieler Ökonomen kaum durch Fundamentaldaten zu rechtfertigen ist
   Transaktionskosten, bedingt durch die Unsicherheit (etwa Währungsabsicherungsgeschäfte)
   Import von Volatilität: schwankende Wechselkurse führen zu Schwankenden Zinsen und so zu Instabilität

Fixe Wechselkurse haben die Vorteile:

   keine Transaktionskosten
   Sicherheit für Anleger aus dem Ausland

Nachteile sind unter anderem

   Verlust der Autonomie in der Geldpolitik: Die Geldpolitik der Zentralbank der Ankerwährung wird übernommen
   Sicherungskosten: Direkte Interventionskosten (Devisenverluste) bei Kauf und indirekte (Inflation) bei Verkauf der eigenen Währung
   Anfälligkeit für Spekulationen

eigene Währungspolitik i.w.S. sind alle Maßnahmen zur Gestaltung des inneren und äußeren Geldwertes. Währungspolitik im engeren Sinne (= Gestaltung des äußeren Geldwertes) ist die Gestaltung der Währungsbeziehungen mit dem Ausland und die Sicherung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts. Die auf das Inland gerichteten währungspolitischen Maßnahmen werden auch als Geldpolitik bezeichnet.

Die Währungspolitik im engeren Sinne kann verschiedene Ziele verfolgen:[38]

  • Preisniveaustabilität,
  • Senkung von Transaktionskosten,
  • Erreichen einer hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit,
  • Erreichen einer hohen inländischen Kaufkraft und
  • außenwirtschaftliches Gleichgewicht.

Wichtige Instrumente der Währungspolitik

  • Devisenmarktinterventionen
  • Verbale Markteingriffe
  • Zinspolitik

Literatur

Weblinks

Währungspolitik bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

* [ NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[39] [40] [41] [42] [43] [44]

Währungsreform

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreform Währungsreform ist in der Währungspolitik die hoheitliche Maßnahme einer Regierung, mit der eine wesentliche Änderung der Währungsverfassung eines Staates verbunden ist.

Allgemeines

Wesentliche Änderungen der Währungsverfassung sind insbesondere formal eine neue Währungseinheit, materiell ein neues Umtauschverhältnis zur alten Währung, wesentliche Änderungen des Münzregals oder neue Umrechnungskurse für Bargeld und Buchgeld (Bankguthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten). Bloße Münzreformen, neue Denominationen oder entfallende Stückelungen, Einziehung von Banknoten oder Demonetisierung, Abwertungen oder Aufwertungen stellen dagegen keine Währungsreform dar. Manche Autoren zählen auch die Neuordnung des Geldwesens bei zurückgestauter Inflation zur Währungsreform.[1]

Ursachen der Währungsreform

Währungsreformen werden aus einer Reihe von Gründen durchgeführt:

  • Staatsbankrott link?

→ Hauptartikel: Staatsbankrott und Haushaltskonsolidierung Maßnahmen zum Abbau der Überschuldung eines Staates sind höhere Staatseinnahmen durch starkes Wirtschaftswachstum, hohe Inflation oder Steuererhöhungen. Auf der anderen Seite sind drastische Ausgabenkürzungen des Staates bis hin zur Austerität erforderlich. Eine radikale Maßnahme ist die Währungsreform oder bei den Staatsanleihen der Schuldenschnitt. (Siehe auch Artikel Staatsbankrott (Abschnitt 'Abwehrmaßnahmen').)

Wettrüsten, Kriegsfinanzierung, verlorene Kriege

Besonders durch das Vorbereiten oder Führen von Kriegen kann eine überhöhte Staatsverschuldung entstehen (sei es durch Kriegsanleihen und/oder durch andere Finanzinstrumente). Insbesondere nach einem verlorenen Krieg kommt es nicht selten zu einer Währungsreform. Beispiele sind die Währungsreform 1924 und die Währungsreform 1948 (Westdeutschland).[14]

  • Politische Gründe
zB Bei- oder Austritt aus einem Währungsraum, Vereinigung oder Teilung von Staaten.

In selteneren Fällen werden aus politischen Gründen Währungsreformen beschlossen und durchgeführt.

   Ein Währungsraum (i. d. R. ein Land) tritt einem anderen Währungsraum bei.
   Beispiel
   Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland 1990.
   Länder spalten sich auf.
   Beispiel
   1993 bildeten sich aus der Tschechoslowakei die Staaten Tschechien und Slowakei.
   Länder bilden eine Währungsunion:
   Beispiel
   EU-Mitgliedstaaten bildeten den Euro-Währungsraum.
   Länder verlassen Währungsunion.
   Beispiel
   Diskussion um einen „Nord-Euro“ und einen „Süd-Euro“.
  • Hyperinflation
Länder mit dauerhaft hohen Inflationsraten spüren die langfristigen Auswirkungen der Inflation vor allem in Form hoher, intransparenter Preise, das heißt, Einheiten eines geringwertigen Gutes kosten vergleichsweise viele Geldeinheiten. Dies verursacht hohe Transaktionskosten, da die Preisauszeichnungen aufgrund ihres Umfangs für den Anbieter von Gütern aufwändig und für den Nachfrager intransparent werden. Abhilfe schafft hier die Einführung einer neuen Währung, bei der von der alten Währung oft „Nullen entfernt werden“, also ein Tauschkurs von 10n:1 festgesetzt wird. ;

Beispiel

   sind die Einführung der Nouveau Franc 1958 (100:1) in Frankreich[15] oder der neuen Türkischen Lira 2004.

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreformen_in_%C3%96sterreich

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/waehrungsreform-48715

Währungsreform Ausführliche Definition im Online-Lexikon

1. Begriff: Gesetzliche Neuordnung des Geldwesens zur Überwindung offener oder verdeckter (zurückgestauter) Inflation. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten mehrere Länder eine Währungsreform durch. Die schärfsten Eingriffe in das Geldwesen brachte die dt. Währungsreform im Juni 1948.

2. Vorgeschichte: Die Nationalsozialisten hatten das Geldvolumen zur Finanzierung der Rüstung und des Kriegs stark ausgeweitet. Bei Kriegsende waren allein in den Westzonen und Westberlin Geldmittel und geldähnliche Forderungen in Höhe von rund 210 Mrd. Reichsmark (RM) vorhanden. Der Geldüberhang wirkte sich nicht in offener Inflation aus, weil die Preise und Löhne eingefroren und die Güter seit Kriegsbeginn rationiert waren. Die öffentliche Bewirtschaftung wurde nach Kriegsende zunächst beibehalten. Es entstand ein Schwarzmarkt, es fehlten Produktionsanreize, und der Wiederaufbau war gehemmt. Für die Beseitigung des riesigen Geldüberhangs wurden rund 250 Pläne entwickelt. Eine gemeinsame Währungsreform der Alliierten war politisch unmöglich.

3. Währungsreform in den westlichen Besatzungszonen und Westberlin: Die Währungsreform in den Westzonen wurde maßgeblich von den Amerikanern konzipiert, mit dt. Experten beraten und mit mehreren Gesetzen durchgeführt. Die gesetzliche Zahlungskraft der auf RM lautenden Zahlungsmittel erlosch am Sonntag, dem 20.6.1948. Ab dem 21.6.1948 galt die „Deutsche Mark“ (DM). Die neuen Banknoten und Münzen wurden von der am 1.3.1948 gegründeten „Bank Deutscher Länder“ ausgegeben.

a) Rechnerischer Anschluss an die Reichsmarkwährung: Alle wiederkehrenden Leistungen wie Löhne, Gehälter, Renten, Mieten wurden im Verhältnis 1:1 von RM auf DM umgestellt, alle abgeschlossenen Forderungen und Verpflichtungen hingegen grundsätzlich im Verhältnis 10:1.

b) Umtausch: Jeder Einwohner konnte 40 RM am 20.6.1948 und weitere 20 RM im Lauf von zwei Monaten im Verhältnis 1:1 in DM umtauschen („Kopfbetrag“). Die Arbeitgeber erhielten auf Antrag einen „Geschäftsbetrag“ in Höhe von 60 DM je beschäftigten Arbeitnehmer. Die Länder und die übrigen Gebietskörperschaften erhielten von den Landeszentralbanken Zahlungsmittel in anteiliger Höhe ihrer vorherigen Einnahmen; ebenso stattete die Bank dt. Länder Bahn und Post aus.

c) Abwicklung der Reichsmarkkonten: Altgeldnoten und im Währungsgebiet gehaltene RM-Guthaben mussten bis zum 26.6.1948 bei einer Abwicklungsbank eingezahlt oder angemeldet werden. (1) Guthaben natürlicher oder juristischer Personen (mit Ausnahme öffentlicher Körperschaften) wurden grundsätzlich 10:1 umgestellt. Die Hälfte des Betrags war frei verfügbar. Die andere Hälfte wurde einem Festkonto gutgebracht; davon wurden 7/10 gestrichen, 2/10 freigegeben, 1/10 für die Anlage in mittel- und langfristigen Wertpapieren vorgesehen. Dadurch verschlechterte sich das Umstellungsverhältnis auf 100:6,50. Das Gesetz zur Milderung von Härten der Währungsreform verbesserte für Spar-, Bausparguthaben und andere Kapitaltitel, die schon am 1.1.1940 dem Gläubiger zugestanden hatten, das Umtauschverhältnis auf 100:20. (2) Altgeldguthaben von Geldinstituten erloschen. Deshalb erhielten die Kapitalsammelstellen für ihre im Rahmen der Kriegsfinanzierung übernommenen Schuldtitel des Deutschen Reichs und anderer öffentlicher Schuldner langfristig zu tilgende Ausgleichsforderungen gegenüber der öffentlichen Hand der Bundesrepublik Deutschland in Höhe von 17, später 22 Mrd. DM. (3) Es erloschen auch die Altgeldguthaben der Gebietskörperschaften, Bahn- und Postverwaltungen sowie aller von der Militärregierung aufgelösten Organisationen etc.

d) Schuldverschreibungen, Hypotheken, andere Forderungen und Verpflichtungen wurden im Verhältnis 10:1 umgestellt, bei Altbesitz an diesen Kapitaltiteln 10:2.

4. Die Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ): In der SBZ waren anfangs alle Bankkonten gesperrt worden. Die sowjetische Besatzungsmacht wurde durch die Währungsreform im Westen offenbar überrascht. Sie zog rasch nach und führte die Währungsreform am Mittwoch, dem 23.6.1948, durch. Der Geldumlauf sollte unter Beibehaltung der bisherigen Recheneinheit verringert werden. Als erste Stufe wurden vom 24. bis 28.6.1948 die vorhandenen Banknoten, da noch keine neuen verfügbar waren, mithilfe aufgeklebter Coupons umgestellt. Grundsätzlich wurde Bargeld gegen Bargeld getauscht; die Konten wurden in einem bes. Verfahren umgestellt. Von dem eingereichten Bargeld wurden 70 RM im Verhältnis 1:1, der übrige Betrag im Verhältnis 10:1 umgetauscht. Sparkonten wurden je nach Einlagenhöhe 1:1 bis 10:1 umgestellt. Die Westmächte verhinderten, dass die Währungsreform in der SBZ auf ganz Berlin ausgedehnt wurde. Daraufhin verhängte die Sowjetunion die Berlinblockade. Die zweite Stufe begann mit dem Umtausch der umlaufenden Reichsbanknoten mit den aufgeklebten Coupons in neue Noten der Deutschen Notenbank vom 25. bis 28.7.1948. An die Stelle der Reichsmarkrechnung trat nun die Rechnung in „Deutsche Mark der Deutschen Notenbank“. Das Geld wurde im Verhältnis 1:1 umgetauscht, wobei 70 Mark sofort in bar ausgezahlt wurden. Der Rest wurde einem Konto gutgebracht. Am 13.10.1957 wurden die Noten erneut zum Umtausch aufgerufen. 1964 erhielt die Währung den Namen „Mark der Deutschen Notenbank“, 1968 die Bezeichnung „Mark“.

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/21208/waehrungsreform/ Währungsreform

völlige Neuordnung des Geldwesens eines Landes, die als Folge einer Interner Link: zurückgestauten Inflation notwendig wird, um den überhöhten Bestand an Geldmitteln in einer Volkswirtschaft abzuschöpfen. Eine Währungsreform wurde am 21. 6. 1948 in dem Gebiet des heutigen Westdeutschland vorgenommen, als die Reichsmark von der D-Mark abgelöst wurde, da die Reichsmark wegen der zurückgestauten Inflation im Zweiten Weltkrieg und der anschließenden Nachkriegszeit als Zahlungsmittel wertlos war. Dabei wurden Guthaben in Reichsmark im Verhältnis 100 : 6,5 auf DM umgestellt und Schulden in Reichsmark im Verhältnis 10 : 1 DM umgerechnet. Völlig anders war die Situation bei der Einführung des Euro, denn mit dem Euro kam eine Link hat Vorschau-PopupInterner Link: Währungsumstellung

(siehe dort) nach marktgerechten Umtauschkursen.


eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[45] [46] [47] [48] [49] [50]

Währungskrise

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> Wirtschaftskrise

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/Währung

Währungskrise

Als Währungskrise wird eine volkswirtschaftliche Krise in Form der schnellen und unerwarteten Währungsabwertung bezeichnet. Sie wird durch das ungewollte Aufgeben eines festen Wechselkurses zu einer oder mehreren anderen Währungen oder zum Gold ausgelöst. Ursache oder Folge von Währungskrisen können Finanz- und Wirtschaftskrisen sein.

Obwohl Währungskrisen immer verschieden geartet sind, lassen sich einige Frühindikatoren ausmachen, die sehr häufig auftreten. Hierunter fallen (anhaltende) Leistungsbilanzdefizite, starke Devisenzuflüsse in der Kapitalbilanz, ein Anwachsen der kurzfristigen Auslandsverbindlichkeiten, hohes Kreditwachstum sowie starke Preissteigerungen bei Vermögenswerten (insbesondere Immobilien und Aktien).[9]

Nach Ausbruch einer Währungskrise lassen sich wiederum typische Krisensymptome feststellen. Dazu gehören zunehmend kürzere Fristen in der Auslandsverschuldung, verstärktes Begleichen von Auslandsverbindlichkeiten mit Fremdwährungen, höhere Zinssätze für Kreditnehmer im Schuldnerland, hohe Werteinbußen von Aktien und Immobilien, Umkehrung der Kapitalströme (Kapitalflucht) sowie starke Verluste an Währungsreserven.[9]

Beispiele für Währungskrisen nach Ende des Bretton-Woods-Systems sind unter anderem die Dollarkrise 1971, die lateinamerikanische Schuldenkrise von 1982/83, die Mexikokrise von 1994/95 (Tequila-Krise), die südostasiatische Finanz- und Währungskrise 1997 (Asienkrise) sowie die Brasilienkrise 1999.[10]

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungskrise Eine Währungskrise besteht, wenn der Außenwert einer Währung nicht mehr gehalten werden kann. Das Ergebnis ist eine plötzliche starke Abwertung einer Währung bzw. das ungewollte Aufgeben eines festen Wechselkurses. Zum Ausbruch einer Währungskrise kommt es, wenn Finanzmarktakteure aus der Währung aussteigen (Zunahme der Kapitalabflüsse) und Kredite nicht mehr verlängern (Abnahme der Kapitalzuflüsse). Aufgrund der Unsicherheit über die wirtschaftlich Entwicklung in Verbindung mit einer Kreditklemme mündet eine Währungskrise häufig in eine Finanz- und Wirtschaftskrise.[1][2]

Akteure (zum Beispiel die Regierung des jeweiligen Landes und/oder der IWF) können versuchen, durch Währungspolitik und/oder Wirtschaftspolitik die Währungskrise zu bekämpfen. Die Zentralbank bekämpft eine Währungskrise mit einer restriktiven Geldpolitik.[2]

Gründe

Die Gründe für eine Währungskrise können in schlechten makroökonomischen Fundamentaldaten liegen (z. B. Überschuldung des Staates), so dass ein fester Wechselkurs drastisch überbewertet ist. Die Anleger erwarten langfristig eine Korrektur des Paritätskurses und bringen mit ihrer „Spekulation gegen die Währung“ die Krise zum Ausbruch. Das bedeutet, dass sie die unsichere Währung meiden und in sicherere Währungen oder in Sachwerte investieren („Kapitalflucht“), weil sie eine Abwertung erwarten. Ebendies kann die tatsächliche Abwertung auslösen. Self-fulfilling prophecy (sich selbst erfüllende Erwartung) ist möglich – auch dann, wenn eine Erwartung nicht oder nur teilweise auf makroökonomischen Fundamentaldaten basiert.

Eine Bankenkrise kann eine Flucht aus einer Währung auslösen.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://de.wikipedia.org/wiki/Eurokrise&ved=2ahUKEwi79_y8n5iNAxXMRvEDHSaCEWAQFnoECDoQAQ&usg=AOvVaw2B5MxlQjCFeMbe3PaAgQod

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[51] [52] [53] [54] [55] [56]

NN

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[57] [58] [59] [60] [61] [62]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vom mhd. werunge = "Gewährleistung";vgl. Wiktionary, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  2. Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  3. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  4. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  5. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  6. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  7. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  8. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  9. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  10. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  11. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  12. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  13. Vgl. Gablers Banklexikon, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  14. Wikipedia, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  15. Wikipedia, Stichwort: Währungssystem, abgefragt 9.5.2025.
  16. Bezahlen.de, Stichwort: Währungsverfassung, abgefragt 9.5.2025.
  17. Wikipedia, Stichwort: Währungsreserve, abgefragt 9.5.2025.
  18. [ttps://de.wikipedia.org/wiki/Währungssystem Wikipedia, Stichwort: Währungssystem], abgefragt 9.5.2025.
  19. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Währungsreserve, abgefragt 9.5.2025.
  20. Von lat. convertere = "umkehren, umwenden"; vgl. Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität, abgefragt 9.5.2025.
  21. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität, abgefragt 9.5.2025.
  22. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität, abgefragt 9.5.2025.
  23. Wikipedia, Stichwort: Devisen, abgefragt 9.5.2025.
  24. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  25. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  26. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  27. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  28. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  29. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  30. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  31. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  32. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  33. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  34. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Währungspolitik, abgefragt 9.5.2025.
  35. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  36. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  37. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
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  39. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
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<s>[[Kategorie:Bewertung immaterielles Vermögen]] [[Kategorie:internationale Rechnungslegung]] [[Kategorie:Jahresabschlussanalyse]] [[Kategorie:Liegenschaftsbewertung]] [[Kategorie:Mathematischer Begriff]] [[Kategorie:Rechnungswesen]] [[Kategorie:Recht, allgemein]] [[Kategorie:Steuerrecht]] [[Kategorie:Unternehmensbewertung]] [[Kategorie:Unternehmensrecht]] [[Kategorie:Wert]]</s> [[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]