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(Währungsreform)
(Konvertierbarkeit (Konvertibilität))
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Ist eine Währung weltweit handel- und umtauschbar, so wird von ihrer Konvertibilität gesprochen. Wird eine Währung durch Gold und/oder Silber hinterlegt und ist der Umtausch von Banknoten in das jeweilige Metall jederzeit möglich, so ist auch in diesem Zusammenhang Konvertibilität gegeben. -->
 
 
<s>''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität </u>'' </s> <!--  -->
 
<!--  Konvertibilität (Konvertierbarkeit; lateinisch convertere „umkehren“, „umwenden“; englisch convertibility) ist im Außenhandel die freie und unbegrenzte Umtauschbarkeit der Inlandswährung in andere Fremdwährungen.  -->
 
 
;Allgemeines <!--
 
 
Freie Märkte setzen international eine vollständige Konvertibilität der legalen Zahlungsmittel voraus. Letztlich beschreibt die Konvertibilität die legale Umtauschmöglichkeit von Zahlungsmitteln in andere Zahlungsmittel und schließlich in Waren und Dienstleistungen. Deshalb weist ein freier Devisen- und Kapitalmarkt die höchste Konvertibilität auf. Devisen- und Kapitalverkehrskontrollen als Gegensatz zur Konvertibilität gibt es in Staaten, die Ungleichgewichte in ihrer Zahlungsbilanz aufweisen. Oft besteht hier eine „Konvertibilität der laufenden Posten“, also Zahlungen im Zusammenhang mit dem Handels- und Dienstleistungsverkehr, Arbeits- und Vermögenseinkünften aus dem Ausland und unentgeltlichen Übertragungen. Kapitalkonvertibilität hingegen, die den freien Kapitalverkehr ermöglicht, ist hiermit nicht verbunden.
 
 
Export, Import, Transithandel, Tourismus und internationaler Kreditverkehr können nur funktionieren, wenn Wirtschaftssubjekte ihre Forderungen und Verbindlichkeiten auch in Fremdwährung erwerben, halten, übertragen und zurückzahlen dürfen.  -->
 
 
;Arten <!--
 
 
Es gibt die vollständige und beschränkte Konvertibilität.[1]
 
 
* Vollständige Konvertibilität liegt vor, wenn in- und ausländische natürliche und juristische Personen laufende Zahlungen und Kapitaltransaktionen unbegrenzt in Fremdwährungen durchführen dürfen. Jeder Inhaber von inländischen Zahlungsmitteln und Devisen hat das Recht, diese unbeschränkt zum Paritätskurs gegen ausländische oder inländische Zahlungsmittel einzutauschen (Artikel VIII Abschnitt 4 in Verbindung mit Artikel IV des IWF-Abkommens)[2].
 
:* Beschränkte Konvertibilität* Bezogen auf Person oder Institution: das Umtauschrecht inländischer in Fremdwährung kann auf Ausländer oder ausländische Zentralbanken oder auf Inländer und inländische Zentralbanken beschränkt werden:
 
:* Inländer-Konvertibilität bedeutet, dass nur der Deviseninländer[3] ohne Einschränkungen seine Zahlungsmittel in Devisen eintauschen darf, während der Ausländer im Rahmen der Devisenbewirtschaftung mengenmäßigen und sonstigen Beschränkungen unterliegt.
 
:* Die Ausländer-Konvertibilität gewährt nur dem Devisenausländer die Konversion in andere Währungen, während der Inländer im Rahmen der Devisenbewirtschaftung mengenmäßigen und sonstigen Beschränkungen unterliegt.
 
:* Bezogen auf den Verwendungszweck: die Konvertibilität gilt nur für laufende Transaktionen (Waren- und Dienstleistungsverkehr) sowie Schuldendienst; Kapitaltransaktionen sind dagegen beschränkt oder verboten.
 
:* Bezogen auf Währungen: nur bestimmte Fremdwährungen können gegen Inlandswährung getauscht werden.
 
 
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;Geschichte <!--
 
In ihrer ursprünglichen Bedeutung verstand man unter Konvertibilität die Garantie einer Zentralbank, die von ihr ausgegebenen Banknoten zu einem festen Kurs in Gold umtauschen zu können (Goldkonvertibilität). Mit dieser Goldkonvertibilität begann im September 1717 das Vereinigte Königreich, als es die Goldparität mit 3.17.10 ½ Pfund Sterling (dezimal 3,89 Pfund) pro Feinunze Gold festlegte.[5] Damit waren internationale Kapitalbewegungen innerhalb eines globalen Währungssystems möglich.  -->
 
 
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;Volkswirtschaftliche Bedeutung <!--
 
 
Die Konvertibilität erleichtert den Welthandel. Eine vollständige Konvertibilität führt zu positiven Effekten im Außenhandel, wobei Exporte und Importe unbegrenzt möglich sind und die internationale Arbeitsteilung steigern helfen.[16] Das führt zu relativen komparativen Kostenvorteilen, weil sich jedes Land bei grenzüberschreitenden Tauschprozessen auf den Export jener Güter spezialisieren kann, die es mit dem kleinsten absoluten Kostennachteil (= relativer komparativer Kostenvorteil) produzieren kann, was die Wohlfahrt der Handelspartner verbessern hilft. Absatzmärkte vergrößern sich, die Rohstoffversorgung kann verbessert werden. Durch die Steigerung des internationalen Wettbewerbs kann schließlich auch Preisstabilität erreicht werden. Konvertible Währungen tendieren dazu, auch für internationale Finanztransaktionen im Kapitalverkehr genutzt zu werden und gewinnen dadurch an Prestige.[17]
 
 
Allerdings kann die Konvertibilität auch zu Ungleichgewichten in der Handelsbilanz beitragen, wenn importlastige Staaten durch permanente Handelsbilanzdefizite ihre Währungen häufig abwerten müssen und umgekehrt. Dadurch gerät das außenwirtschaftliche Gleichgewicht in Gefahr, was zur (temporären) Suspendierung der Konvertibilität führen kann. Kapitalverkehrskonvertibilität ermöglicht auch die internationale Spekulation (gegen eine Währung oder einen Staat) und kann deshalb Finanzkrisen auslösen oder verschärfen. Hauptgrund für die Einschränkung der Kapitalverkehrskonvertibilität ist die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen, die auch die Kapitalflucht verhindern können. Die Rückkehr zur vollständigen Konvertibilität ist nur möglich, wenn die Störungen des güterwirtschaftlich bedingten außenwirtschaftlichen Gleichgewichts abklingen, so dass eine vollständige Konvertibilität nur auf dem Wege über eine beschränkte Konvertibilität zu erreichen ist.[18]
 
 
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<s>''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Devisenverkehrsbeschränkung </u>'' </s> <!--
 
Devisenverkehrsbeschränkungen sind eine Devisenbewirtschaftung, bei der es den Wirtschaftssubjekten innerhalb eines Staates verboten ist oder nur eingeschränkt erlaubt wird, Devisen an Wirtschaftssubjekte anderer Staaten im Zahlungsverkehr mit dem Ausland zu übertragen. Es handelt sich um dirigistische Maßnahmen einer Regierung zur Rationierung der knappen Währungsreserven mit dem Ziel der Stabilisierung des Wechselkurses, der Herbeiführung eines Zahlungsbilanzausgleichs und außenwirtschaftlichen Gleichgewichts oder der Verhinderung von Währungsspekulationen.
 
 
;Feste Wechselkurse
 
In einem Wechselkurssystem mit Festen Wechselkursen besteht grundsätzlich die Notwendigkeit, die festgelegten Wechselkurse gegen Marktschwankungen zu verteidigen. Hierzu nehmen die Notenbanken Devisenmarktinterventionen bei Erreichen der oberen oder unteren Interventionspunkte vor und verkaufen/kaufen die betreffenden Währungen, um mit Hilfe dieser Interventionen die festgelegten Wechselkurse wiederherzustellen. Wenn die Marktpreise von den festgelegten Währungskursen zu weit oder dauerhaft abweichen oder die Devisenreserven der handelnden Notenbanken nicht ausreichen, sind Devisenverkehrsbeschränkungen die einzige Möglichkeit, die festgelegten Wechselkurse zu erhalten.  -->
 
 
<s>''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Devisen </u>'' </s> <!--
 
;Konvertierbarkeit
 
 
Ein freier Devisenverkehr ist nur möglich, wenn die betroffenen Währungen einer vollen Konvertierbarkeit unterliegen. Dann hat jeder Besitzer von Devisen das Recht, diese unbeschränkt, insbesondere ohne Rücksicht auf den Verwendungszweck, zum Paritätskurs gegen inländische oder andere ausländische Währungen einzutauschen.[24] Ist jedoch eine Währung lediglich beschränkt konvertierbar, so unterscheidet man folgende Teilaspekte:
 
 
    Ausländerkonvertibilität: Das Recht, inländische Währung gegen ausländische einzutauschen, wird lediglich Ausländern oder ausländischen Zentralbanken gewährt;
 
    Verwendungszweck: Das Eintauschrecht wird im Hinblick auf die Verwendung eingeschränkt, etwa Kapitaltransaktionen oder Beteiligungen an inländischen Unternehmen werden verboten oder einer Genehmigungspflicht unterstellt;
 
    Währungen: Eintauschrechte werden auf bestimmte Währungen oder betraglich begrenzt.
 
 
Die beschränkte oder völlig fehlende Konvertierbarkeit behindert einen freien Devisen- und Kapitalverkehr, insbesondere den Handel mit Devisen über Börsen oder zwischen Kreditinstituten. Volle Konvertierbarkeit ist ein wichtiges '''Indiz''' für so genannte „Hartwährungsländer“.  -->
 
 
<s>''<u>https://www.gabler-banklexikon.de/definition/konvertibilitaet-59319 </u>'' </s> <!--
 
 
Konvertibilität
 
Ausführliche Definition im Online-Lexikon
 
 
Konvertierbarkeit; 1. Begriff: i.w.S. Eigenschaft eines Tauschobjekts im Sinne seiner Umtauschbarkeit bzw. Umwandelbarkeit in ein anderes. Zumeist i.e.S. verwendet für die Umtauschbarkeit einer Währung in eine andere. Eine Währung gilt dann als vollständig konvertibel, wenn das Recht, Beträge in dieser Währung zu transferieren oder in andere Währungen umzutauschen ohne (insbes. personen- oder verwendungsbezogene) Einschränkung wahrgenommen werden kann.
 
 
2. Einschränkungen: Man unterscheidet zwischen Ausländerkonvertibilität (Umwandlungsmöglichkeit nur für Ausländer) und Inländerkonvertibilität (Umwandlungsmöglichkeit nur für Inländer) sowie Teilkonvertibilität (Umtauschbarkeit nur in bestimmte Währungen). Die Konvertibilität von Währungen ist zentrale Voraussetzung für effiziente internationale Wirtschaftsbeziehungen. Konvertibilität lässt sich auf lange Sicht nur aufrechterhalten, wenn kein Anreiz zur internationalen Devisenspekulation besteht und Devisenreserven zum Ausgleich kurzfristiger Ungleichgewichte der Zahlungsbilanz vorhanden sind. -->
 
 
<s>''<u>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konvertibilitaet-38166?redirectedfrom=38126 </u>'' </s> <!--
 
 
Konvertibilität
 
Ausführliche Definition im Online-Lexikon
 
 
Konvertierbarkeit. 1. Begriff: Element liberaler Außenwirtschaftspolitik, bei der das Recht besteht, Währungsguthaben in andere Währungen umzutauschen und zu transferieren. Realisierung der Konvertibilität ist eines der Ziele des IWF.
 
 
2. Arten: a) Volle Konvertibilität: Konvertibilität ohne jede Einschränkung, d.h. für in- und ausländische natürliche und juristische Personen, für laufende Zahlungen und Kapitaltransaktionen sowie sämtliche Währungen.
 
 
b) Beschränkte Konvertibilität:
 
(1) bezogen auf Person bzw. Institution: Das Recht zum Umtausch inländischer in fremde Währung kann auf Ausländer bzw. ausländische Zentralbanken (bzw. Inländer bzw. inländische Zentralbanken) beschränkt werden (Ausländerkonvertibilität bzw. Inländerkonvertibilität).
 
(2) Bezogen auf Verwendungszweck: Die Konvertibilität gilt lediglich für Zahlungen aus laufenden Transaktionen (Waren- und Dienstleistungsverkehr) sowie Schuldendienste; Kapitaltransaktionen unterliegen dagegen Beschränkungen.
 
(3) Bezogen auf Währungen: Nur bestimmte Währungen können gegen einheimische Währung eingetauscht werden.
 
 
3. Wirtschaftliche Bedeutung: Förderung der internationalen Arbeitsteilung durch Verzicht auf Beeinträchtigung des Waren- und Dienstleistungsaustausches sowie Ermöglichung '''internationaler Kapitalbewegungen'''. -->
 
 
<s>''<u>https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19875/konvertibilitaet/ </u>'' </s> <!--
 
Konvertibilität Devisenbewirtschaftung
 
 
die freie Austauschbarkeit von Währungen. Eine Währung ist dann frei konvertierbar, wenn Banken die eigene Währung im Besitz von Ausländern gegen Devisen einlösen und Inländern die Inlandswährung gegen Devisen eintauschen. Die Währungen der Industrieländer gelten als konvertierbar. Der freie Umtausch kann aber auch begrenzt sein, z. B. auf bestimmte Zwecke (z. B. Zahlungsverkehr) oder auf bestimmte Mengen (z. B. bei Auslandsreisen). Die starke Beschränkung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs wird auch als Devisenbewirtschaftung bezeichnet. -->
 
 
<s>''<u>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/devisenbewirtschaftung-31124 </u>'' </s> <!--
 
 
Devisenbewirtschaftung
 
Ausführliche Definition im Online-Lexikon
 
 
Devisenkontrolle; eine auf partielle oder totale Regelung des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland gerichtete Währungspolitik des Staates (Devisenmonopol). Devisenbewirtschaftung impliziert stets eine mehr oder weniger ausgeprägte zentrale staatliche Lenkung des Außenhandels und ist i.d.R. in einem chronischen Devisenmangel begründet.
 
 
Die Devisenbewirtschaftung erfasst alle Bereiche der Zahlungsbilanz, bes. auch den Kapitalverkehr, mit dem Ziel, eine Abstimmung der Einnahmen und Ausgaben von Devisen zu erreichen.
 
 
'''Gegensatz: Konvertibilität.''' -->
 
 
<s>''<u>https://www.gabler-banklexikon.de/definition/devisenbewirtschaftung-57010 </u>'' </s> <!--
 
 
Devisenbewirtschaftung
 
Ausführliche Definition im Online-Lexikon
 
 
1. Begriff: teilweise oder völlige staatliche Lenkung des Geld- und Kapitalverkehrs mit dem Ausland durch Ge- und Verbote sowie Beschränkungen, wobei Anknüpfungspunkt für die Reglementierungen verschiedene Kriterien sein können: Art der Zahlungsverpflichtung, Leistungszweck, Zahlungsort, Zahlungswährung, Herkunft des Gläubigers usw. Devisenbewirtschaftung erfordert eine zentrale Steuerung und Kontrolle des Außenwirtschaftsverkehrs und führt zu einer Einschränkung bzw. Aufhebung der Konvertibilität der betroffenen Währung.
 
 
2.  Ziele: Die Devisenbewirtschaftung zielt auf eine möglichst exakte Abstimmung der Einnahmen und Ausgaben von Devisen, Sorten und ausländischen Wertpapieren im Hinblick auf die Kontrolle des Wechselkurses und damit auf den Ausgleich der Zahlungsbilanz. Durch die Lenkung des internationalen Zahlungsverkehrs erfolgt auch eine Einflussnahme auf den grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr, wenn dieser nicht ohnehin bereits durch staatliche Außenhandelsmonopole abgewickelt wird. Der freie Besitz und die freie Austauschbarkeit (Konvertibilität) von Devisen ist ausgeschlossen.
 
 
3. Maßnahmen der Devisenbewirtschaftung sind u.a. Ablieferungspflichten für Devisen, Zuteilungssysteme von Devisen für Importe entsprechend der staatlichen Bedarfsskala, Monopolisierung des Devisenhandels bei der Zentralbank.
 
 
4. Anwendung: Aufgrund der negativen Erfahrungen mit der während der 1930er-Jahre weltweit üblichen Devisenbewirtschaftung (der Rückgang des Welthandels brachte allen Ländern Wohlstandseinbußen) setzten nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen der Tätigkeit des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der OECD Bemühungen um die Liberalisierung des internationalen Kapitalverkehrs ein. Im früheren Ostblock war die Devisenbewirtschaftung Teil der zentralen Lenkung des Außenwirtschaftsverkehrs. In der Bundesrepublik Deutschland wurden die letzten Bestandteile der zuletzt seit 1931 bestehenden Devisenbewirtschaftung mit dem Übergang zur Konvertibilität Anfang 1959 beseitigt. Durch das mit Wirkung vom 1.9.1961 in Kraft getretene Außenwirtschaftsgesetz (AWG) wurde diese Freizügigkeit auch gesetzlich verankert (§ 1, Außenwirtschaftsrecht). Das AWG enthält derzeit auch keine Ermächtigung, aufgrund der die Bundesregierung durch Verordnung eine Ablieferungspflicht für eingehende Devisenzahlungen und eine Genehmigungspflicht für Zahlungen an Gebietsfremde einführen kann. Zahlungsvorgänge, die Begründung dafür bzw. die Eingehung von Verbindlichkeiten gegenüber Gebietsfremden und die Vermögensanlagen von Gebietsansässigen im Ausland bzw. Gebietsfremden im Inland sind jedoch zwecks statistischer Erfassung zur Aufstellung der Zahlungsbilanz gemäß Außenwirtschaftsverordnung der Deutschen Bundesbank zu melden (Meldungen über den Außenwirtschaftsverkehr). -->
 
 
 
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'''Konvertierbarkeit''' <ref>Von lat. ''convertere'' = "umkehren, umwenden"; vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität], abgefragt 9.5.2025.</ref> (''Konvertibilität'') ist die freie und unbegrenzte Umtauschbarkeit der Inlandswährung in andere Fremdwährungen. <ref>Vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität], abgefragt 9.5.2025.</ref>
 
'''Konvertierbarkeit''' <ref>Von lat. ''convertere'' = "umkehren, umwenden"; vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität], abgefragt 9.5.2025.</ref> (''Konvertibilität'') ist die freie und unbegrenzte Umtauschbarkeit der Inlandswährung in andere Fremdwährungen. <ref>Vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität], abgefragt 9.5.2025.</ref>
  
Die Konvertierbarkeit erleichtert den [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel Außenhandel] und somit die [[Weltwirtschaft]]. Allerdings kann auch zu Ungleichgewichten in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsbilanz Handelsbilanz] beitragen, und somit zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Abwertung_(Währung) Abwertung] '''ev eigenes Kapitel''' der Währung führen.<ref>Vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität], abgefragt 9.5.2025.</ref>  
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Die Konvertierbarkeit erleichtert den [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel Außenhandel] und somit die [[Weltwirtschaft]]. Allerdings kann auch zu Ungleichgewichten in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsbilanz Handelsbilanz] beitragen, und somit zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Abwertung_(Währung) Abwertung] der Währung führen.<ref>Vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Konvertibilität Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität], abgefragt 9.5.2025.</ref>  
  
 
Volle Konvertierbarkeit ist ein wichtiges Indiz für so genannte ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Hartwährung Hartwährungsländer]''.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Devisen Wikipedia, Stichwort: Devisen], abgefragt 9.5.2025.</ref>
 
Volle Konvertierbarkeit ist ein wichtiges Indiz für so genannte ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Hartwährung Hartwährungsländer]''.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Devisen Wikipedia, Stichwort: Devisen], abgefragt 9.5.2025.</ref>
  
Das Gegenteil der Konvertierbarkeit ist die '''Devisenbeschränkung (Devisenbewirtschaftung)''' '''ev nur Klammerausdruck''', das ist die vollständige oder teilweise Beschränkung der Umtauschbarkeit.
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Das Gegenteil der Konvertierbarkeit ist die '''Devisenbewirtschaftung (Devisenbeschränkung)''', das ist die vollständige oder teilweise Beschränkung der Umtauschbarkeit.
  
 
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:* ''Bezogen auf den Verwendungszweck:'' die Konvertibilität gilt nur für laufende Transaktionen (Waren- und Dienstleistungsverkehr) sowie Schuldendienst; Kapitaltransaktionen sind dagegen beschränkt oder verboten.
 
:* ''Bezogen auf den Verwendungszweck:'' die Konvertibilität gilt nur für laufende Transaktionen (Waren- und Dienstleistungsverkehr) sowie Schuldendienst; Kapitaltransaktionen sind dagegen beschränkt oder verboten.
 
:* ''Bezogen auf Währungen:'' nur bestimmte Fremdwährungen können gegen Inlandswährung getauscht werden.
 
:* ''Bezogen auf Währungen:'' nur bestimmte Fremdwährungen können gegen Inlandswährung getauscht werden.
 
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<u>Weblinks</u>
 
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* [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konvertibilitaet-38166 Konvertibilität bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;
 
* [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konvertibilitaet-38166 Konvertibilität bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;
 
* [https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19875/konvertibilitaet/ Konvertibilität bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;
 
* [https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19875/konvertibilitaet/ Konvertibilität bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;
 
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NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;
 
 
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Wikipedia, Stichwort:
 
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Wiktionary, Stichwort:
 
], abgefragt 9.5.2025.</ref>
 
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Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort:
 
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Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort:
 
], abgefragt 9.5.2025.</ref>
 
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Grundlagen Statistik, Stichwort:
 
], abgefragt 9.5.2025.</ref></s>
 
  
 
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Version vom 16. Mai 2025, 05:33 Uhr

Seite aus Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Diverse Hinweise#Währung (20.1.2024) und [[Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Diverse Hinweise#Geld / Zahlungsmittel (20.1.2024)

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Kurzinfo! 

Begriff (lö)

  • Weiterleitung: Währungszeichen

siehe auch-> Zahlungsmittel

 erg 

Währung [1] im weiteren Sinn die gesetzliche Ordnung des Geldwesens eines Landes (Währungssystem), besonders die Festlegung des Münzsystems, die Bestimmung der mit Annahmezwang ausgestatteten gesetzlichen Zahlungsmittel und die Festlegung ihres Austauschverhältnisses gegenüber den ausländischen Währungen (Wechselkurs); im engeren Sinn die Geldeinheit, das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes, wobei man im internationalen Wirtschaftsverkehr die einzelnen nationalen Währungen (Valuten, Währungseinheiten) nach dem Namen der Geldeinheit unterscheidet (z. B. Euro-, Dollar-Währung). [2]

Währungszeichen dienen zur Unterscheidung der Währungen. Üblicherweise gibt es zwei verschiedene Abkürzungen nach ISO 4217: fe Ref

  • Alphabetisch:
Die Abkürzungen umfassen jeweils drei Buchstaben. Die ersten beiden sind üblicherweise die Landeskennung nach ISO 3166-1 ALPHA-2 (beispielsweise AU für Australien), der letzte Buchstabe ist in der Regel der Anfangsbuchstabe des Währungsnamens,
  • Numerisch
Neben der Buchstabenkodierung werden auch dreistellige Zifferncodes verwendet.

[3] [4] [5] [6] [7] [8]

Bedeutung

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

[9] [10] [11] [12] [13] [14]

Arten

  • Weiterleitung:

 (zT) ok 

Generell werden unterschieden:

  • Gebundene Währungen:
Sie sind an den Wert einer bestimmten Menge eines bestimmten Mediums, idR Edelmetalle.
  • Freie Währungen:
Es beteht keine Bindung an einen Edelmetallwert, zB Euro. Sie werden auch als Fiatgeld bezeichnet.

Als Leitwährung bezeichnet man eine Währung, die für einen regional begrenzten Raum oder weltweit im Rahmen der Internationalen Währungsordnung erg Link Währungssystem eine dominierende Rolle spielt, zB der US-Dollar, der Euro. [15]

In einem Währungsraum kann sich eine Komplementärwährung (Nebenwährung) etablieren, das ist eine neben der offiziellen Währung akzeptiertes Währungssystem. Häufige Nebenwährungen sind Regionalwährungen, Gold oder eine stabile verfügbare ausländische Währung wie der Dollar. [16]

Währungen lassen sich auch nach der Konvertibilität unterscheiden.

Wechselkurs

Hauptartikel-> Wechselkurs

 ok 

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung. Die Stabilität des Wechselkurses ist ein wichtiges geldpolitisches Ziel. Währungen mit stabilen Wechselkursen bezeichnet man als harte andere als weiche Währungen.

Feste Wechselkurse, autonome Geldpolitik und freier internationaler Kapitalverkehr können nicht gleichzeitig vollständig erreicht werden Trilemma des Wechselkursregimes.

Im Wechselkursmechanismus II (vgl. Euroraum) ist eine Bandbreite von +/- 15% zum Euro vorgesehen. Wichtige historische Wechselkurssysteme waren das Bretton-Woods-System (1945 - 1970) und das Europäisches Währungssystem (1979 - 1998).

Währungssystem (-ordnung)

Hlf WS (lö)

  • Weiterleitung: Währungssystem , Währungsordnung

siehe auch-> Währungsunion

 (zT) ok 

Unter einem Währungssystem (Währungsordnung) versteht man den gesamten Ordnungsrahmen, der eine Währung umschließt. Darunter werden subsumiert:[17]

Die Währungsverfassung ist die Gesamtheit der Rechtsvorschriften einer Volkswirtschaft bezüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Währung eines Landes bzw. eines Währungsraumes und definiert die Merkmale der Währung.[18]

Weblinks

Währungsreserve

  • Weiterleitung: Währungsreserve

 (zT) ok 

Währungsreserven sind die von einer Zentralbank auf der Aktivseite ihrer Bilanz in Fremdwährung, Edelmetallen (Goldreserven), Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds gehaltenen Mittel zu Devisenmarktinterventionen und zur Finanzierung von Außenhandelsdefiziten.[19]

Die Kaufkraft des Geldes kann nur durch eine glaubwürdige Währungsreserve aufrechterhalten werden, da das Geld nicht durch seinen Materialwert gedeckt ist. [20]

Bestandteile[21]

Hauptartikel: Sonderziehungsrecht https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderziehungsrecht
Diese künstliche Währung, die nur als Buchgeld existiert, wurde 1969 von den im IWF vertretenen Staaten zusätzlich geschaffen, um der „Abschwächung des Reservewachstums und absoluten Verringerung der Goldreserven“[15] entgegenzuwirken und Liquidität für den internationalen Handel zu gewährleisten. Ihr Wechselkurs ist an einen Währungskorb (heute: US-Dollar, Euro, Yen, Yuan und Britisches Pfund) gebunden und sie können von den einzelnen Mitgliedern in Abhängigkeit von den jeweiligen Quoten (Höchstbetrag an Finanzmitteln, den der IWF zur Verfügung stellt) in Anspruch genommen werden.
  • Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds (Ziehrechte)
Es handelt sich um verzinsliche liquide Forderungen auf Guthabenbasis eines Mitgliedes gegenüber dem Internationalen Währungsfonds, welche bei Nachfrage eingelöst werden.

Weblinks

Konvertierbarkeit (Konvertibilität)

  • Weiterleitung: Devisenbewirtschaftung, Konvertierbarkeit Konvertibilität

 ok 

Konvertierbarkeit [22] (Konvertibilität) ist die freie und unbegrenzte Umtauschbarkeit der Inlandswährung in andere Fremdwährungen. [23]

Die Konvertierbarkeit erleichtert den Außenhandel und somit die Weltwirtschaft. Allerdings kann auch zu Ungleichgewichten in der Handelsbilanz beitragen, und somit zur Abwertung der Währung führen.[24]

Volle Konvertierbarkeit ist ein wichtiges Indiz für so genannte Hartwährungsländer.[25]

Das Gegenteil der Konvertierbarkeit ist die Devisenbewirtschaftung (Devisenbeschränkung), das ist die vollständige oder teilweise Beschränkung der Umtauschbarkeit.

Mögliche Beschränkungen:

  • Inländer-Konvertibilität bedeutet, dass nur der Deviseninländer ohne Einschränkungen seine Zahlungsmittel in Devisen eintauschen darf, während der Ausländer im Rahmen der Devisenbewirtschaftung mengenmäßigen und sonstigen Beschränkungen unterliegt.
  • Die Ausländer-Konvertibilität gewährt nur dem Devisenausländer die Konversion in andere Währungen, während der Inländer im Rahmen der Devisenbewirtschaftung mengenmäßigen und sonstigen Beschränkungen unterliegt.
  • Bezogen auf den Verwendungszweck: die Konvertibilität gilt nur für laufende Transaktionen (Waren- und Dienstleistungsverkehr) sowie Schuldendienst; Kapitaltransaktionen sind dagegen beschränkt oder verboten.
  • Bezogen auf Währungen: nur bestimmte Fremdwährungen können gegen Inlandswährung getauscht werden.

Weblinks

mm

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[26] [27] [28] [29] [30] [31]

Währungspolitik

Hlf WP (lö)

  • Weiterleitung: Währungspolitik

 (zT) ok 

https://de.wikipedia.org/wiki/Währungspolitik

Wechselkursregime

→ Hauptartikel: Wechselkursregime ev zu Wechselkurs

Bei der Wahl des Wechselkursregimes wählt eine Regierung zwischen festen, semi-flexiblen und flexiblen Regimen. Feste Regime umfassen Währungsunionen, Currency Boards, die faktische Verdrängung einer nat. durch eine ausländische Währung (Dollar- bzw. Euroisierung) sowie Regime mit festen, aber anpassbaren Wechselkursen (Paritäten). In diesen Regimen legt die wechselkurspolit. Autorität eine Parität fest. Sie ist jedoch bereit, diese anzupassen, wenn es opportun scheint. Bei semi-flexiblen Regimen besteht keine offizielle Parität zu einer Partnerwährung. Jedoch werden Ziele in Form von Wechselkurskorridoren (moving oder crawling peg/band) verfolgt. Im Falle eines flexiblen Wechselkursregimes besteht keine Bindung zu einer anderen Währung. Der Wechselkurs kann frei auf Devisenmärkten schwanken (free floating).[1]

Flexible Wechselkurse haben die Vorteile:

   autonome Geldpolitik: Die Zentralbank kann in der Zinspolitik frei entscheiden
   Spekulationen unmöglich zu machen
   (theoretisch) mittelfristig Unter- und Überbewertungen zu vermeiden, also optimale Allokation zu ermöglichen

Nachteile sind unter anderem

   starke Volatilität, die nach Ansicht vieler Ökonomen kaum durch Fundamentaldaten zu rechtfertigen ist
   Transaktionskosten, bedingt durch die Unsicherheit (etwa Währungsabsicherungsgeschäfte)
   Import von Volatilität: schwankende Wechselkurse führen zu Schwankenden Zinsen und so zu Instabilität

Fixe Wechselkurse haben die Vorteile:

   keine Transaktionskosten
   Sicherheit für Anleger aus dem Ausland

Nachteile sind unter anderem

   Verlust der Autonomie in der Geldpolitik: Die Geldpolitik der Zentralbank der Ankerwährung wird übernommen
   Sicherungskosten: Direkte Interventionskosten (Devisenverluste) bei Kauf und indirekte (Inflation) bei Verkauf der eigenen Währung
   Anfälligkeit für Spekulationen

eigene Währungspolitik i.w.S. sind alle Maßnahmen zur Gestaltung des inneren und äußeren Geldwertes. Währungspolitik im engeren Sinne (= Gestaltung des äußeren Geldwertes) ist die Gestaltung der Währungsbeziehungen mit dem Ausland und die Sicherung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts. Die auf das Inland gerichteten währungspolitischen Maßnahmen werden auch als Geldpolitik bezeichnet.

Die Währungspolitik im engeren Sinne kann verschiedene Ziele verfolgen:[32]

  • Preisniveaustabilität,
  • Senkung von Transaktionskosten,
  • Erreichen einer hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit,
  • Erreichen einer hohen inländischen Kaufkraft und
  • außenwirtschaftliches Gleichgewicht.

Wichtige Instrumente der Währungspolitik

  • Devisenmarktinterventionen
  • Verbale Markteingriffe
  • Zinspolitik

Literatur

Weblinks

Währungspolitik bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

* [ NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[33] [34] [35] [36] [37] [38]

Währungsreform

  • Weiterleitung: Währungsreform

siehe auch-> Wirtschaftskrise

 (zT) ok 

https://de.wikipedia.org/wiki/Währungsreform

Ursachen der Währungsreform

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/waehrungsreform-48715

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/21208/waehrungsreform/

eigene Währungsreform ist die völlige Neuordnung des Geldwesens eines Landes.[39]

Währungsreformen werden aus einer Reihe von Gründen durchgeführt:[40]

zB Bei- oder Austritt aus einem Währungsraum, Vereinigung oder Teilung von Staaten;

Literatur

Weblinks

https://de.wikipedia.org/wiki/Währungsreform https://de.wikipedia.org/wiki/Währungsreformen_in_Österreich

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[41] [42] [43] [44] [45] [46]

Währungskrise

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> Wirtschaftskrise

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/Währung

Währungskrise

Als Währungskrise wird eine volkswirtschaftliche Krise in Form der schnellen und unerwarteten Währungsabwertung bezeichnet. Sie wird durch das ungewollte Aufgeben eines festen Wechselkurses zu einer oder mehreren anderen Währungen oder zum Gold ausgelöst. Ursache oder Folge von Währungskrisen können Finanz- und Wirtschaftskrisen sein.

Obwohl Währungskrisen immer verschieden geartet sind, lassen sich einige Frühindikatoren ausmachen, die sehr häufig auftreten. Hierunter fallen (anhaltende) Leistungsbilanzdefizite, starke Devisenzuflüsse in der Kapitalbilanz, ein Anwachsen der kurzfristigen Auslandsverbindlichkeiten, hohes Kreditwachstum sowie starke Preissteigerungen bei Vermögenswerten (insbesondere Immobilien und Aktien).[9]

Nach Ausbruch einer Währungskrise lassen sich wiederum typische Krisensymptome feststellen. Dazu gehören zunehmend kürzere Fristen in der Auslandsverschuldung, verstärktes Begleichen von Auslandsverbindlichkeiten mit Fremdwährungen, höhere Zinssätze für Kreditnehmer im Schuldnerland, hohe Werteinbußen von Aktien und Immobilien, Umkehrung der Kapitalströme (Kapitalflucht) sowie starke Verluste an Währungsreserven.[9]

Beispiele für Währungskrisen nach Ende des Bretton-Woods-Systems sind unter anderem die Dollarkrise 1971, die lateinamerikanische Schuldenkrise von 1982/83, die Mexikokrise von 1994/95 (Tequila-Krise), die südostasiatische Finanz- und Währungskrise 1997 (Asienkrise) sowie die Brasilienkrise 1999.[10]

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungskrise Eine Währungskrise besteht, wenn der Außenwert einer Währung nicht mehr gehalten werden kann. Das Ergebnis ist eine plötzliche starke Abwertung einer Währung bzw. das ungewollte Aufgeben eines festen Wechselkurses. Zum Ausbruch einer Währungskrise kommt es, wenn Finanzmarktakteure aus der Währung aussteigen (Zunahme der Kapitalabflüsse) und Kredite nicht mehr verlängern (Abnahme der Kapitalzuflüsse). Aufgrund der Unsicherheit über die wirtschaftlich Entwicklung in Verbindung mit einer Kreditklemme mündet eine Währungskrise häufig in eine Finanz- und Wirtschaftskrise.[1][2]

Akteure (zum Beispiel die Regierung des jeweiligen Landes und/oder der IWF) können versuchen, durch Währungspolitik und/oder Wirtschaftspolitik die Währungskrise zu bekämpfen. Die Zentralbank bekämpft eine Währungskrise mit einer restriktiven Geldpolitik.[2]

Gründe

Die Gründe für eine Währungskrise können in schlechten makroökonomischen Fundamentaldaten liegen (z. B. Überschuldung des Staates), so dass ein fester Wechselkurs drastisch überbewertet ist. Die Anleger erwarten langfristig eine Korrektur des Paritätskurses und bringen mit ihrer „Spekulation gegen die Währung“ die Krise zum Ausbruch. Das bedeutet, dass sie die unsichere Währung meiden und in sicherere Währungen oder in Sachwerte investieren („Kapitalflucht“), weil sie eine Abwertung erwarten. Ebendies kann die tatsächliche Abwertung auslösen. Self-fulfilling prophecy (sich selbst erfüllende Erwartung) ist möglich – auch dann, wenn eine Erwartung nicht oder nur teilweise auf makroökonomischen Fundamentaldaten basiert.

Eine Bankenkrise kann eine Flucht aus einer Währung auslösen.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://de.wikipedia.org/wiki/Eurokrise&ved=2ahUKEwi79_y8n5iNAxXMRvEDHSaCEWAQFnoECDoQAQ&usg=AOvVaw2B5MxlQjCFeMbe3PaAgQod

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[47] [48] [49] [50] [51] [52]

NN

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Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

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eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.5.2025;

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NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.5.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 9.5.2025;

[53] [54] [55] [56] [57] [58]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vom mhd. werunge = "Gewährleistung";vgl. Wiktionary, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  2. Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  3. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  4. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  5. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  6. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  7. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  8. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  9. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  10. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  11. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  12. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  13. Vgl. Gablers Banklexikon, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  14. Wikipedia, Stichwort: Währung, abgefragt 9.5.2025.
  15. Wikipedia, Stichwort: Währungssystem, abgefragt 9.5.2025.
  16. Bezahlen.de, Stichwort: Währungsverfassung, abgefragt 9.5.2025.
  17. Wikipedia, Stichwort: Währungsreserve, abgefragt 9.5.2025.
  18. [ttps://de.wikipedia.org/wiki/Währungssystem Wikipedia, Stichwort: Währungssystem], abgefragt 9.5.2025.
  19. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Währungsreserve, abgefragt 9.5.2025.
  20. Von lat. convertere = "umkehren, umwenden"; vgl. Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität, abgefragt 9.5.2025.
  21. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität, abgefragt 9.5.2025.
  22. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Konvertibilität, abgefragt 9.5.2025.
  23. Wikipedia, Stichwort: Devisen, abgefragt 9.5.2025.
  24. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  25. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  26. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  27. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  28. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  29. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Währungspolitik, abgefragt 9.5.2025.
  30. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  31. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  32. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  33. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  34. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  35. Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Währungsreform, abgefragt 9.5.2025.
  36. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Währungsreform, abgefragt 9.5.2025.
  37. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  38. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  39. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  40. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  41. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  42. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  43. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  44. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  45. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  46. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  47. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  48. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  49. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  50. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.
  51. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 9.5.2025.

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