Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Dividend Discount Model

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Begriff (lö)

  • Weiterleitung: DDM

 erg 

Das Dividend Discount Model (DDM) ist ein kapitalwertorientiertes Verfahren, bei dem ausgehend von der Ausschüttung (Dividende) der Wert des Eigenkapitals ermittelt wird.

Das Verfahren geht auf John Burr Williams (1900 –1989) zurück, der es 1938 veröffentlichte.[1]

Durch die Berücksichtigung von Ausschüttungen kann auf Analystenschätzungen zurückgegriffen werden, die es für Cash-Flows nicht gibt. Das DDM bringt dasselbe Ergebnis wie ein DCF-Verfahren, bei dem das Ausschüttungsverhalten da gibt es einen Begriff berücksichtigt wird.[2]

Bedeutung

 ok 

Mit KFS/BW 1 (2025) Rz. 36 und E-IDW S 1 (2024) Rz. 10 wurde sie als Betriebswirtschaftlich anerkanntes Bewertungsverfahreneingeführt. Eine weitere Anwendung des Dividend Discount Model ist eine Alternative zur Zinssatzberechnung mit Capital Asset Pricing Model (CAPM).[3]

Berechnung

 ok 

Ausgangsbasis für die Berechnung sind die prognostizierten Ausschüttungen (Dividenden) (D) einer Periode, diese sind mit der Renditeforderung der Eigenkapitalgeber für das verschuldete Unternehmen (r(EK)v) zu diskontieren.

Dividend Discount Model bei unendlicher Lebensdauer[4]

[math] UW = \sum_{t=1}^\infty D_t * (1 + r_{(EK)v})^{-t}[/math]

Diese Formel kann bei gleichbleibenden oder konstant wachsenden Erträgen durch die ewige Rente ersetzt werden, wobei für das Wachstum Annahmen zu treffen sind. Häufig wird die Wachstumsformel nach Gordon-Shapiro verwendet.

Dividend Discount Model im Gordon-Shapiro-Modell [5]

[math]{UW} = \frac{D_1}{r_{(EK)v} - g} [/math]

Die Ausschüttung (Dividende) lässt sich auch aus der Planungsrechnung unter Beachtung rechtlicher Restriktionen ableiten.[6]

Kritik

 ok 

Das Dividend Discount Model bietet den Vorteil seiner Einfachheit und dass es auf dem kapitalwertorientiertes Verfahren beruht. Nachteilig sind die Abhängigkeit von den Annahmen bezüglich der erwarteten Cash-Flows (Wachstumsrate) und dass wenn keine Dividenden ausgeschüttet werden es zu Problemen bei der Anwendung kommt.

Literatur

Fachgutachten

  • KFS/BW 1 (2025) Rz. 36;
  • E-IDW S 1 (2024) Rz. 10, 34, 125 ;

Fachliteratur

  • Aschauer / Purtscher (2023), S. 230 f;
  • Ernst u.a. (2018), S. 166 ff;
  • Großfeld u.a. (2020), Rz. 944 ff;
  • Kranebitter / Maier (2017), S. 295;
  • Kroner (2013), S. 46 f;
  • Seppelfricke (2020), S. 201 ff,
  • Wollny (2023), S. 257;

siehe auch -> Liste der verwendeten Literatur, Liste der verwendeten Symbole, Liste der verwendeten Formeln

Einzelnachweise

  1. Vgl. Kroner (2013), S. 27.
  2. Vgl. Ernst u.a. (2018), S. 166.
  3. Vgl. dazu Aschauer / Purtscher (2023), S. 230 f, Ernst u.a. (2018), S. 166 f , Kroner (2013), S. 27 f und Wollny (2023), S. 257.
  4. Adaptiert nach Kroner (2013), S. 27.
  5. Adaptiert nach Kroner (2013), S. 28.
  6. Ein Beispiel findet sich bei Ernst u.a. (2018), S. 166 f.

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