Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Genossenschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Arten)
(Revisionsverband)
 
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Gliederung ====
 
<small> </small> <u></u> <s></s> <!--  -->
 
 
<s>* Begriff und Bedeutung</s>
 
* Gründung / Auflösung
 
* Organe
 
* ev (nicht) Erlaubte Tätigkeiten
 
* Mitglieder / Gesellschafter
 
:* Eintritt / Austritt
 
:* Rechte / Pflichten
 
:* Haftung
 
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'''Seite aus [[Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Diverse Hinweise 1#Erg Rechtsformen (8.3.2025)]] lö'''
 
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'''[[Benutzer:Peter Hager/fehlende Links|nn verlinkt]], (fehlende Links eintragen)'''
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  '''Kurzinfo!'''  
 
  '''Kurzinfo!'''  
  
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<!-- Bei Änderung Überschrift in [[Gen]], [[Kooperative]] ändern. -->
== Begriff (lö) ==
 
<!-- Bei Änderung Überschrift in [[NN]], [[MM]] ändern. -->* ''Weiterleitung'': Gen, ev Kooperative
 
 
<!-- ''Hauptartikel-> [[]]'' -->
 
<!-- ''Hauptartikel-> [[]]'' -->
* Synonyme: '''ev''' ''Kooperative''  
+
* Synonyme: ''Kooperative''
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<small> </small> <u> </u> <!--  -->
 +
 
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Eine '''Genossenschaft (Gen)''' ist eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Personenvereinigung Personenvereinigung] mit [[Person|Rechtspersönlichkeit]] von nicht geschlossener [[Mitglied]]erzahl, die im Wesentlichen der Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder dient.<ref>Rieder / Huemer (2016), S. 443 u.V.a. § 1 GenG[https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1873/70/P1/NOR40098041].</ref>
 +
 
 +
Die Genossenschaft ist eine [[juristische Person]] und [[Unternehmer]] kraft Rechtsform.
 +
 
 +
Sie gleicht im wesentlichen einer [[Kapitalgesellschaft]], Unterschiede sind:<ref>Smole (2020), S. 7.</ref>
 +
* der im Gesetz normierten ''Förderungsauftrag'',
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* das beweglichen [[Nennkapital]] auf Grund der nicht geschlossenen Mitgliederanzahl,
 +
* die stärkere personalistischen Ausgestaltung (z.B. Kopfstimmrechte) und
 +
* die doch eingeschränkte Übertragung der Mitgliedschaften unter Lebenden.
 +
 
 +
Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist der Zwang zur Mitgliedschaft in einem [[Genossenschaft#Revisionsverband|Revisionsverband]].
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''siehe auch-> [[Europäische Genossenschaft ]]''
 
''siehe auch-> [[Europäische Genossenschaft ]]''
<small> </small> <u> </u> <s> </s> <!--  -->
 
  
  ''' erg <!-- (zT) ok -->'''
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== Arten ==
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<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
 +
* Synonyme: ''[[]]''
 +
''siehe auch-> [[]]'' -->
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<small> </small> <u> </u> <!--  -->
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 +
Genossenschaften lassen sich nach dem Zweck und nach der Haftung unterscheiden.
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;Genossenschaftszwecke:
 +
In der Praxis treten unterschiedliche Arten von Genossenschaften auf wie z.B. Kredit-, Einkaufs-, Verkaufs-, Konsum-, Verwertungs-, Nutzungs-, Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaften. Derzeit ist die Rechtsform vor allem bei der Gründung von Energie- und Dienstleistungsgenossenschaften beliebt.<ref>[
 +
WKO.at, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 +
 
 +
;Haftung (§ 2 GenG [https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1873/70/P2/NOR40263645])
 +
* <u>Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Gen muH):</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S.  444 f.</ref>
 +
:Jeder Genossenschafter haftet für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft solidarisch mit seinem ganzen Vermögen, soweit die Aktiven der Genossen­schaft zur Deckung der Verbindlichkeiten im Fall der Liquidation oder des Konkurses nicht ausreichen.
 +
* <u>Genossenschaften mit beschränkter Flaftung (Gen mbH):</u>
 +
:Jeder Genossenschafter haftet im Fall des Konkurses oder der Liquidation nicht nur mit seinen Geschäftsanteilen, sondern noch mit einem weiteren Betrag in der Höhe der Geschäftsanteile. Im Genossenschaftsvertrag kann auch ein höherer Haftungsbetrag festgesetzt werden . Genossen­schafter haften daher zumindest in der Flöhe des zweifachen Betrages des Geschäftsanteiles.
 +
* <u>Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung:</u>
 +
:Die Haftung ist auf den Geschäftsanteil beschränkt. Der Geschäftsanteil muss mindestens einen Euro betragen, und die Tätigkeit der Genossen­schaft muss auf die Mitglieder beschränkt sein, es dürfen also Waren nur an Mitglieder abgegeben werden. Diese Haftungsart ist nur bei den (seltenen) Konsumgenossenschaften (Beschaffung von Lebensmitteln und anderen Haushaltswaren) zulässig. Die Regelungen über die GenmbH finden sinngemäß Anwendung.
 +
 
 +
== Gründung ==
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<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
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* Synonyme: ''[[]]'' -->
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''siehe auch-> [[Unternehmensgründung]]''
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<small> </small> <u> </u> <!--  -->
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<u>Zur Gründung der Genossenschaft ist erforderlich:</u><ref>Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 446.</ref>
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* ein schriftlicher [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaftsvertrag Gesellschaftsvertrag] (Statut),
 +
* eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Firma Firma] (mit Zusatz "eingetragene Genossenschaft" oder kurz "e. Gen."<ref>Vgl. [https://www.wko.at/gruendung/genossenschaft WKO.at, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref>)
 +
* Aufnahme in einen [[Genossenschaft#Revisionsverband|Revisionsverband]] und
 +
* Anmeldung zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Firmenbuch Firmenbuch].
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 +
Als [[juristische Person]] entsteht sie mit der Eintragung im Firmenbuch. <ref>Vgl. [https://www.wko.at/gruendung/genossenschaft WKO.at, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 +
 
 +
== Auflösung ==
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<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
 +
* Synonyme: ''[[]]'' -->
 +
''siehe auch-> [[Betriebsaufgabe]], [[Liquidation]]''
 +
<small> </small> <u> </u> <!--  -->
 +
 
 +
<u>Die Genossenschaft wird aufgelöst durch:</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S. 453.</ref>
 +
* Zeitablauf, wenn dies im Genossenschaftsvertrag festgelegten wurde,
 +
* Beschluss der Generalversammlung (zwei Drittelmehrheit),
 +
* [[Konkurs]]eröffnung,
 +
* [[Verschmelzung]],
 +
* Ausscheiden aus einem [[Genossenschaft#Revisionsverband|Revisionsverband]] und
 +
* Absinken der [[Mitglied]]erzahl unter zwei.
 +
 
 +
Nach Auflösung der Genossenschaft schließt die [[Liquidation]] an, außer bei Konkurs, amtswegiger Löschung wegen Vermögenslosigkeit oder Verschmelzung. Nach Beendigung der Abwicklung ist die Genossenschaft im [[Firmenbuch]] zu löschen. <ref>Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 453.</ref>
 +
 
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== Organe ==
 +
<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
 +
* Synonyme: ''[[]]''
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''siehe auch-> [[]]'' -->
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<small> </small> <u> </u> <!-- -->
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<u>Eine Genossenschaft muss jedenfalls folgende Organe haben:</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S. 447.</ref>
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* ''Vorstand'' und
 +
* ''Generalversammlung''.
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<u>Weiters:</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S. 447.</ref>
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* ''Aufsichtsrat'' ist zwingend vorgesehen, wenn die Genossenschaft dauernd mindestens 40 Arbeitnehmer beschäftigt.
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* ''Revisoren'' sind für [[Größenklasse (UGB)|große]] Genossenschaften als Abschlussprüfer vorgesehen.
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* ''Beirat'' kann errichtet werden. Es kann vorgesehen werden dass seine Zustimmung erforderlich ist. Er kann aufgaben übernehmen, die nicht zwingend der Generalversammlung oder dem Aufsichtsrat zugewiesen sind.
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Der Vorstand muss Mitglied der Genossenschaft sein oder Organ eines seiner Mitglieder sein (Prinzip der Selbstverwaltung).
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== Mitglieder ==
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<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
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* Synonyme: ''[[]]''
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''siehe auch-> [[]]'' -->
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<small> </small> <u> </u> <!--  -->
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''Genossenschaftsmitglieder'' können [[natürliche Person]]en, [[juristische Person]]en und auch [[Personengesellschaft]]en mit eigener Rechtspersönlichkeit sein ([[Offene Gesellschaft]], [[Kommanditgesellschaft]]) nicht aber [[stille Gesellschaft]]en und [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts|Gesellschaften bürgerlichen Rechts]]. <ref>Vgl. Smole (2020), S. 8.</ref> Die Mitglieder sind im ''Mitgliederverzeichnis'' zu erfassen.
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Genossenschaften sind Vereinigungen von nicht eingeschränkten Mitgliederzahl. Der Ein- oder Austritt eines Mitglieds hat keine rechtliche Auswirkung auf den Bestand der Genossenschaft, außer die Mindestzahl wird unterschritten.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft Wikipedia, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref> Der Gesellschaftsvertrag kann die gesetzliche ''Mindestmitgliederzahl'' von zwei erhöhen und eine ''Höchstzahl'' festlegen. <ref>Vgl. Smole (2020), S. 8.</ref>
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 +
In Deutschland ist das Vorhandensein von mindestens drei Mitgliedern zur Gründung erforderlich,<ref>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaft-35232 Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref> in Österreich ist das Absinken unter zwei Miglieder ein Auflösungsgrund. ''Einmanngenossenschaften'', vergleichbar mit einer Einmann-GmbH, sind unzulässig. Dies widerspricht eindeutig dem Wesen einer Genossenschaft.<ref>Vgl. Smole (2020), S. 8.</ref>
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Die Beschränkung der Mitgliedschaft auf bestimmte Branchen im Gesellschaftsvertrag ist zulässig. Aus dem Förderauftrag der Genossenschaft ergibt sich, dass Personen die nicht gefördert werden können, nicht nicht Mitglieder werden können.<ref>Vgl. Smole (2020), S. 8.</ref> Die vertragliche Festlegung wäre nur eine Klarstellung.
  
<s>''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft </u>'' </s> <!--  
+
=== Erwerb der Mitgliedschaft ===
Genossenschaft oder Kooperative (von Kooperation) bezeichnet einen Zusammenschluss oder Verband von Personen (natürlichen oder juristischen) zu Zwecken der Erwerbstätigkeit oder der wirtschaftlichen oder sozialen Förderung der Mitglieder durch gemeinschaftlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Die Genossenschaft folgt der Genossenschaftsidee mit ihrem Prinzip der „Hilfe durch Selbsthilfe“. Eine genossenschaftliche Kooperation bietet sich immer dann an, wenn das Verfolgen eines wirtschaftlichen Ziels die Leistungsfähigkeit des Einzelnen übersteigt, zugleich aber die selbstständige Existenz gewahrt werden soll.[1] Anders als bei Kapitalgesellschaften (AG, GmbH) hängt die Geschäftspolitik nicht von den Interessen außenstehender Investoren ab, sondern wird allein von den Belangen der Mitglieder bestimmt.[2] Bei einer Genossenschaft handelt es sich um eine Gesellschaft (juristische Person) des privaten Rechts. -->
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<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
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* Synonyme: ''[[]]''
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''siehe auch-> [[]]'' -->
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<small> </small> <u> </u> <!-- -->
  
<s>''<u>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaft-35232 </u>'' </s> <!--
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Die ''Genossenschaftsgründer'' erwerben die Mitgliedschaft durch Unterfertigung des Genossenschaftsvertrages.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft Wikipedia, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref> ''Weitere Mitglieder'' erwerben die Mitgliedschaft durch Beitrittserklärung, weinn diese durch den Vorstand angenommen wird.<ref>Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 451.</ref>
;Charakterisierung
 
  
Die Genossenschaft ist eine Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl mit dem Zweck, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes zu fördern (Legaldefinition des § 1 I GenG). Die Genossenschaft ist damit seit Einführung der Europäischen Genossenschaft (SCE) nicht mehr nur auf wirtschaftliche Aktivitäten beschränkt (Genossenschaftsgesetz i.d.F. der Bekanntmachung vom 6.10.2006, BGBl. I 2230). Der Charakter der Genossenschaft kommt zum Ausdruck:
+
<u>Übertragung der Mitgliedschaft: </u><ref>Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 451.</ref>
(1) In der Gleichberechtigung der Mitglieder untereinander ohne Rücksicht auf die Höhe ihrer Kapitalbeteiligung an der Genossenschaft sowie in der Selbstverwaltung durch die Genossenschaftsorgane;
+
* bei ''Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Gen muH):'' nur wenn dies im Vertrag vorgesehen ist,
(2) im gemeinschaftlich begründeten Geschäftsbetrieb, der - in Abhängigkeit vom Einzelfall - im Sinn der Förderungsaufgabe nicht unbedingt gewinnorientiert sein muss. Die dt. Genossenschaft als einer Form solidarischer Selbsthilfe hat eine privatrechtliche Erscheinungsform; sie ist eingebunden in den marktwirtschaftlichen Prozess. Im Gegensatz dazu weisen Genossenschaftsformen im Ausland oft gemeinwirtschaftliche oder halbstaatliche Formen mit ordnungspolitischem Anspruch auf. -->
+
* bei ''Genossenschaften mit beschränkter Haftung (Gen mbH):'' kann die Übertragbarkeit ausgeschlossen werden, ebenso bei
 +
* bei ''Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung''.
  
<s>''<u>https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19476/genossenschaft/ </u>'' </s>  
+
=== Verlust der Mitgliedschaft ===
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<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
 +
* Synonyme: ''[[]]''
 +
''siehe auch-> [[]]'' -->
 +
<small> </small> <u> </u> <!--  -->
  
''<u>https://www.wko.at/gruendung/genossenschaft </u>'' <s></s> <!--  -->
+
<u>Mitglieder können ausscheiden durch:</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S. 451.</ref>
<!-- Genossenschaften sind Vereinigungen von nicht geschlossener Mitgliederzahl, die der Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder dienen. --> In der Praxis treten unterschiedliche Arten von Genossenschaften auf wie z.B. Kredit-, Einkaufs-, Verkaufs-, Konsum-, Verwertungs-, Nutzungs-, Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaften. Derzeit ist die Rechtsform vor allem bei der Gründung von Energie- und Dienstleistungsgenossenschaften beliebt.
+
* ''Tod'',
 +
* ''Übertragung ihres Anteils'' (wenn zulässig),
 +
* ''Austritt (Kündigung)'', zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist oder
 +
* ''Ausschluss eines Mitglieds'' aus wichtigem Grund, wenn dies im Genos­senschaftsvertrag vorgesehen ist. Die Ausschlussgründe sind im Genossenschaftsvertrag anzugeben.
  
Die Genossenschaft ist eine juristische Person und hat aus diesem Grund eine eigene Rechtspersönlichkeit. Sie entsteht mit der Eintragung im Firmenbuch. Gründungsvoraussetzungen sind die Erstellung einer schriftlichen Satzung, eine positive Wirtschaftlichkeitsprognose (Grundlage dafür ist in der Regel ein Businessplan) sowie die Aufnahme in einen Revisionsverband.
+
Ausgeschiedene Mitglieder werden aus dem Mitgliederverzeichnis ausgetragen. Offene Guthaben aus dem Genossenschaftsanteil und noch nicht behobene Gewinnanteile sind auf Antrag auszuzahlen. Dabei kann im Gesellschaftsvertrag eine Frist vorgesehen sein. *)<!-- eigene Def auf Basis https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft -->
  
<s>''<u>https://www.oesterreich.gv.at/de/lexicon/G/Seite.991449 </u>'' </s> <!--  
+
=== Rechte / Pflichten ===
https://startup.usp.gv.at/gruendung/ueberlegungen-im-vorfeld/weitere-informationen/genossenschaften
+
<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
Allgemeines
+
* Synonyme: ''[[]]''
 +
''siehe auch-> [[]]'' -->
 +
<small> </small> <u> </u> <s></s> <!-- -->
  
Genossenschaften sind Personenvereinigungen mit Rechtspersönlichkeit von nicht geschlossener Mitgliederzahl, die im Wesentlichen der Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder dienen.
+
;Rechte
Haftung -->
+
<u>Die Genossenschafter haben weiters insbesondere folgende [[Herrschaftsrecht]]e:</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S. 452.</ref>
 +
* Auskunftsrecht und Stimmrecht in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Generalversammlung Generalversammlung],
 +
* Geltendmachung von Fehlern von Generalversammlungsbeschlüssen,
 +
* Recht auf Einberufung der Generalversammlung (10 % der [[Mitglied]]er gemeinsam),
 +
* Ausfolgung einer Abschrift des G enossenschaftsvertrages sowie der genehmigten Rechnungsabschlüsse und Bilanzen,
 +
* Einsicht in das Protokollbuch und
 +
* Einsicht in das M itgliederregister.
  
''<u>https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/4931354?originalFilename=true DA JKU</u>'' <s></s> <!--  -->
+
<u>Darüber hinaus haben G enossenschafter folgende [[Vermögensrecht]]e:</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S. 452.</ref>
S 7
+
* Anspruch auf ihren ''Gewinnanteil'',
<!-- Nach § 1 Abs 1 GenG definiert sich eine Genossenschaft als eine Personenvereinigung mit Rechtspersönlichkeit von nicht geschlossener Mitgliederanzahl, die im Wesentlichen der Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder dienen. Daraus lässt sich, als zentrales Merkmal ein Förderungsauftrag ableiten.1
+
* Anspruch auf ihr ''Geschäftsguthaben'' bei Ausscheiden, außer sie übertragen ihren Genossenschaftsanteil einem anderen (dann werden Guthaben übertragen) und
 +
* Anspruch auf ihren Anteil am [[Liquidationserlös]].
  
Gewinnerzielungsabsicht ist aber kein Wesensmerkmal. Die Verfolgung eines bestimmten gemeinsamen Zwecks ist auschlaggebend. Es macht aber keinen Unterschied ob er ideeller oder materieller Natur ist.2 --> Die Genossenschaft ist Unternehmer kraft Rechtsform (§ 2 UGB), dh die Normen des UGB sind ebenso anzuwenden.3
+
;Pflichten
 +
Die Genossenschafter treffen im Wesentlichen folgende Pflichten:<ref>Rieder / Huemer (2016), S. 452.</ref>
 +
* Leistung der [[Einlage]] und
 +
* [[Genossenschaft#Haftung der Mitglieder|Deckungspflicht].
  
<!-- Diese Rechtsform ist eine Gesellschaft, da sie eine durch Rechtsgeschäft, von mindestens zwei Personen begründete Rechtsgemeinschaft darstellt. Sie will einen bestimmten Zweck erreichen. Die Mitgliederanzahl ist jedoch offen und sie ist somit nicht den Gesellschaften ieS zuzuordnen. Des Weiteren ist sie weder Personen- noch Kapitalgesellschaft. Vielmehr weist sie Merkmale beider Formen auf.4 -->
+
=== Haftung der Mitglieder ===
 +
<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
 +
* Synonyme: ''[[]]''
 +
''siehe auch-> [[]]'' -->
 +
<small> </small> <u> </u> <s></s> <!--  -->
  
Die wesentlichsten Unterschiede ergeben sich aber im Vergleich zur Kapitalgesellschaft. Unter anderem durch den im Gesetz normierten Förderungsauftrag, dem beweglichen Nennkapital auf Grund der nicht geschlossenen Mitgliederanzahl, in der personalistischen Ausgestaltung, die stärker ist (zB Kopfstimmrechte), und die doch recht eingeschränkte Übertragung der Mitgliedschaften unter Lebenden.5
+
Die Unterschiedlichen Arten von [[Haftung]] sind im Kapitel [[Genossenschaft#Arten|Arten]] dargestellt. Gläubiger haben keinen unmittelbaren Anspruch gegen die Genossenschaftsmitglieder. Die Genossenschaft muss sie zur Deckung ([[Nachschuss]]) auffordern. <ref>Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 445.</ref>
  
Dennoch ist sie näher an einer Kapitalgesellschaft als an einer Personengesellschaft. Im gesetzlichen Rahmen (§ 11 GenG) kann sie personalistischer oder kapitalistischer ausgestaltet werden.6 Dies kann durch den Genossenschaftsvertrag geschehen, wobei dies nur in Punkten erfolgen darf, die das GenG ausdrücklich zur Disposition stellt (vgl § 11 GenG).
+
== Revisionsverband ==
 +
<!-- ''Hauptartikel-> [[]]''
 +
* Synonyme: ''[[]]''
 +
''siehe auch-> [[]]'' -->
 +
<small> </small> <u> </u> <!--  -->
  
<s>''<u>Rieder / Huemer (2016), S. </u>''  </s> <!--  
+
Der ''Revisionsverband'' prüft bei Genossenschaften und gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften Österreichs die Jahresabschlüsse (Abschlussprüfung) und die Geschäftstätigkeit auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftlichkeit Wirtschaftlichkeit] und Rechtmäßigkeit (Gebarungsprüfung). <!-- Eigene Definition auf Basis https://www.gbv.at/revision/Aufgaben/ -->
Genossenschaften sind
 
• Personenvereinigungen mit Rechtspersönlichkeit von nicht geschlosse­ ner Mitgliederzahl,
 
•  (Förderungsauftrag; § 1 Abs 1 G enG1). -->
 
  
''<u> </u>'' <s> </s> <!-- -->
+
<u>Revisionsverbände:</u><ref>[https://www.vor.or.at/index_ger.html Vereinigung Österreichischer Revisionsverbände], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 +
* ''CoopVerband'' - Revisionsverband österreichischer Genossenschaften
 +
* ''Rückenwind'' - Förderungs- und Revisionsverband gemeinwohlorientierter Genossenschaften
 +
* ''Genossenschaftsrevisionsverband renew'' – Revisionsverband für Regionale Energie-, Nachhaltigkeits-Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften
 +
* ''Österreichischer Genossenschaftsverband // Schulze-Delitzsch''
 +
* ''Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen'' - Revisionsverband
 +
* ''Raiffeisen'':
 +
:* Österreichischer Raiffeisenverband
 +
:* Raiffeisen-Revisionsverband Niederösterreich-Wien eGen
 +
:* Österreichischer Raiffeisenverband
 +
:* Raiffeisenverband Oberösterreich eGen
 +
:* Raiffeisenverband Steiermark
 +
:* Raiffeisenverband Tirol
 +
:* Raiffeisenverband Salzburg eGen
 +
:* Raiffeisenlandesbank Burgenland und Revisionsverband eGen
 +
:* Raiffeisenlandesbank Kärnten - Rechenzentrum und Revisionsverband regGenmbH
 +
:* Raiffeisen Landesbank Vorarlberg mit Revisionsverband eGen
  
''<u>eigene </u>'' <s> </s> <!--  -->
+
Die Mitgliedschaft zu einem Revisionsverband ist für Genossenschaften eine Gründungsvoraussetzung, das Erlöschen der Mitgliedschaft ein Auflösungsgrund.
Eine '''Genossenschaft (Gen)''' ist eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Personenvereinigung Personenvereinigung] mit [[Person|Rechtspersönlichkeit]] von nicht geschlossener [[Mitglied]]erzahl, die im Wesentlichen der Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder dient.<ref>Rieder / Huemer (2016), S. 443 u.V.a. § 1 GenG[https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1873/70/P1/NOR40098041].</ref>
 
  
<s><ref>
+
<u>Weblinks</u>
</ref>
+
* [https://www.vor.or.at/index_ger.html Vereinigung Österreichischer Revisionsverbände]
<ref>[
 
Wikipedia, Stichwort:  
 
], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 
<ref>[
 
Wiktionary, Stichwort:
 
], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 
<ref>[
 
Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort:
 
], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 
</ref>
 
<ref>[
 
Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort:
 
], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 
<ref>[
 
Grundlagen Statistik, Stichwort:
 
], abgefragt 6.7.2025.</ref></s>
 
  
== Bedeutung ==
+
== Sonstige Besonderheiten ==
 +
=== Rechnungswesen ===
 
<!-- Bei Änderung Überschrift in [[NN]], [[MM]] ändern. -->* ''Weiterleitung'':  
 
<!-- Bei Änderung Überschrift in [[NN]], [[MM]] ändern. -->* ''Weiterleitung'':  
 
  ''Hauptartikel-> [[]]''
 
  ''Hauptartikel-> [[]]''
 
* Synonyme: ''[[]]''
 
* Synonyme: ''[[]]''
 
''siehe auch-> [[]]''
 
''siehe auch-> [[]]''
<small> </small> <u> </u> <s> </s> <!--  -->
+
<small> </small> <u> </u> <s></s> <!--  -->
  
 
  '''fe <!-- erg (zT) ok -->'''
 
  '''fe <!-- erg (zT) ok -->'''
  
''<u> </u>'' <s> </s> <!--  -->
+
''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft </u>'' <s></s> <!--  -->
 +
;''Rechnungswesen in einer gewerblichen Genossenschaft''<!--  -->
 +
Angesichts der gesetzlichen Verpflichtungen und der besonderen Bedeutung als Kontroll- und Führungsinstrument ist die Einrichtung eines zeitnahen, vollständigen und damit aussagefähigen Rechnungswesens unerlässlich. Dieses ist mit besonderer Sorgfalt zu organisieren. Genossenschaften, die aufsichtsratspflichtig sind (d. h., dauernd mindestens 40 Dienstnehmer beschäftigen), sind darüber hinaus gesetzlich verpflichtet, ein den Anforderungen des Unternehmens entsprechendes IKS (internes Kontrollsystem) zu etablieren. Bei Genossenschaften hängt die Rechnungslegungspflicht von der Höhe der Umsatzerlöse ab. Gewerbliche Genossenschaften, deren Umsatzerlöse (entsprechend den Bestimmungen des UGB) unter € 700.000 betragen, sind nicht rechnungslegungspflichtig (d. h., es wäre keine doppelte Buchhaltung notwendig und kein Jahresabschluss und kein Bericht des Vorstands zu erstellen). Unabhängig von den UGB Bestimmungen sind jedoch sondergesetzliche Regelungen über die Rechnungslegungspflicht – wie z. B. jene im Genossenschaftsgesetz – vorrangig anzusetzen. Die Satzung kann strengere Vorschriften bezüglich der Rechnungslegung der Genossenschaft enthalten und damit auch festlegen, dass – unabhängig von der Größe – jedenfalls ein Jahresabschluss aufzustellen ist. Für alle Genossenschaften ab einer Umsatzgröße von € 700.000 gelten jedenfalls die allgemeinen Grundsätze des UGB über Ansatzvorschriften, Bewertungsvorschriften und Erstellung des Jahresabschlusses. Darüber hinaus ist ein Bericht des Vorstands bzw. Lagebericht zu erstellen. Für Genossenschaften, die mindestens zwei Merkmale der in § 221 Abs. 1 UGB bezeichneten Merkmale überschreiten (das sind € 4,84 Mio. Bilanzsumme, € 9,68 Mio. Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag sowie die Beschäftigung von 50 Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt) gelten die ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnitts des dritten Buchs des UGB.
 +
 
 +
''<u>BH Skript 152 </u>'' <s></s> <!--  -->
 +
Die Genossenschaft hat eine von den Kapitalgesellschaften etwas abweichende Darstellung des Eigenkapitals, insbesondere deswegen, weil die Anzahl der Mitglieder offen ist und damit laufenden Schwankungen unterliegt.
 +
 
 +
;Geschäftsanteilkapital und ausstehende Einzahlung auf die Geschäftsanteile
 +
 
 +
Das Geschäftsanteilkapital besteht aus der Summe der Geschäftsanteile der einzelnen Mitglieder. 
 +
 
 +
Wegen der nicht geschlossenen Mitgliederzahl hat das Geschäftsanteilkapital keine im Genossenschaftsvertrag angegebene Höhe. Eine Veränderung des Kontos erfolgt nur durch den Mitgliederwechsel sowie durch eine statutenmäßige Herabsetzung oder Erhöhung der einzelnen Geschäftsanteile. insoweit hat das Geschäftsanteilkonto Nennwertcharakter.
 +
 
 +
Sind die Geschäftsanteile nicht zur Gänze einbezahlt, wird das Geschäftsanteilkonto trotzdem in voller
 +
Höhe ausgewiesen und der nicht eingezahlte Betrag auf dem Konto "Ausstehende Einzahlung auf die Geschäftsanteile" erfaßt.
 +
 
 +
;Ausscheiden eines Genossenschafters
 +
Mitglieder einer Genossenschaft können mit einer mindestens vierwöchigen Kündigungsfrist mit dem Schluß eines jeden Geschäftsjahres aus der Genossenschaft austreten. Während die Mitglieder einer ''Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung'' spätestens einen Monat nach Aufstellung des Rechnungsabschlusses für das Jahr ihres Ausscheidens Anspruch auf Auszahlung ihren Geschäftsanteiles haben, bleibt dieser bei ''Genossenschaften mit beschränkter Haftung und Anteilshaftung'' gem. § 79 GenG noch durch ein Jahr gebunden. Der Geschäftsanteil ausgeschiedener Mitglieder ist daher bei Genossenschaften mit beschränkter Haftung auf ein Konto ''"Geschäftsanteilkapital gem. § 79"'' umzubuchen. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Geschäftsanteil auf ein Konto "Guthaben ausgeschiedener Mitglieder", über welches diese nunmehr verfügen können, umgebucht werden. Zur besseren Übersicht sollte während dieses Jahres eine Saldierung der ausstehenden Einlage des ausgeschiedenen Mitglieds mit dessen Geschäftsanteil nicht erfolgen. Daher ist auch eine etwaige ausstehende Einlage auf ein eigenes Konto ''"Ausstehende Einzahlungen auf Geschäftsanteile gem. § 79"'' umzubuchen.
 +
 
 +
Bei Genossenschaften mit unbeschränkter Haftung kann die oben angeführte Verbuchung entfallen; da der ausgeschiedene Genossenschafter mit Fertigstellung des Rechnungsabschlusses ohnehin Anspruch auf Auszahlung seines Guthabens hat, kann der Geschäftsanteil sofort mit Stichtag des Ausscheidens auf ein Konto "Guthaben ausgeschiedener Mitglieder", welches bereits mit der ausstehenden Einlage saldiert ist, umgebucht werden.
 +
 
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;Gewinn- bzw. Verlustvortrag
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Soweit der Gewinn nicht schon bei Erstellung des Rechnungsabschlusses dem Reservefonds zugewiesen wurde, wird er in der Bilanz (ebenso wie ein eventueller Verlust) gesondert vorgetragen.
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Beschließt die Generalversammlung eine Ausschüttung des Gewinnes an die Mitglieder, wird der Gewinn auf ein Konto "Nichtbehobene Gewinnanteile (Dividenden)" umgebucht. Dieses Konto stellt eine Verbindlichkeit dar.
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;Reservefonds
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Reservefonds entspricht den Rücklagen. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Bildung besteht nicht, jedoch kann der Genossenschaftsvertrag die Bildung derartiger Rücklagen vorsehen. In der Regel werden sie zur Deckung bilanzmäßiger Verluste verwendet.
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<u>Weblinks</u>
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NN bei Wikipedia], abgefragt 6.7.2025;
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NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 6.7.2025;
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NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 6.7.2025;
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* [
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NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 6.7.2025;
  
 
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== Arten ==
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=== Steuer ===
 
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* Synonyme: ''[[]]''
 
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;Zweck von Genossenschaften
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Anders als bei anderen Kapitalgesellschaften ist im Rahmen der Gründung einer Genossenschaft kein Mindestkapital aufzubringen. Der Nennbetrag eines Geschäftsanteils ist in der Satzung festgeschrieben und in der Regel für jedes Mitglied gleich hoch. Die Zahl der Geschäftsanteile, die ein Mitglied erwerben kann oder zu erwerben hat (Mindestzeichnungsverpflichtung), bestimmt die Satzung.
In den Wirtschaftswissenschaften wird traditionell zwischen Fördergenossenschaften und Produktionsgenossenschaften unterschieden.
 
  
Die Fördergenossenschaften sind als Beschaffungs- und Verwertungsgenossenschaft ein Gemeinschaftsunternehmen der Mitglieder, das Mittel zum Zweck der Erfüllung bestimmter Funktionen für die Trägerwirtschaften (private Haushalte, Unternehmen) darstellt. Die Mitglieder sind zugleich Nutzer der kooperationsbetrieblichen Leistungen (Abnehmer, Lieferant), Miteigentümer (Träger von Willensbildung und Kontrolle), sowie Kapitalgeber.
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<s>''<u>https://www.oesterreich.gv.at/de/lexicon/G/Seite.991449 </u>'' </s> <!--
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Die Genossenschaft unterliegt der Körperschaftsteuerpflicht in der Höhe von 23 Prozent. Die Ausschüttungen aus Genossenschaftsanteilen unterliegen der Kapitalertragsteuer (→ BMF) in der Höhe von 27,5 Prozent. -->
  
Dagegen ist bei einer Produktivgenossenschaft ein Unternehmen in die Genossenschaft hineingelegt, das für die Mitglieder als Erwerbsquelle dient. Hier liegt Identität von Mitglied und Arbeitnehmer der Genossenschaft vor.
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In modernen Volkswirtschaften waren und sind in jüngerer Zeit Neugründungen von Genossenschaften in klassischen, vor allem aber in innovativen und/oder „alternativen“ Bereichen zu verzeichnen. '''ev lö''' -->
 
 
 
<s>''<u>https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/4931354?originalFilename=true DA JKU</u>'' </s> <!--
 
D. Ausgestaltungsformen .......................................................................................................... 9
 
1. Grundsätzliches .................................................................................................................... 9
 
2. Genossenschaften mit unbeschränkter Haftung ................................................................... 9
 
3. Genossenschaften mit beschränkter Haftung .................................................................... 10
 
4. Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung -->
 
 
 
<s>''<u>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaft-35232 </u>'' </s> <!--  
 
;Arten
 
 
 
1. Wirtschaftliche Arten: a) Förderungsgenossenschaft (Hilfs-Genossenschaft), die als Hilfswirtschaft der auch weiterhin selbstständig bestehenden Mitgliederwirtschaften anzusehen ist.
 
 
 
Arten:
 
(1) Beschaffungs-Genossenschaft: (a) Bezugs-Genossenschaft der Handwerker (Handwerkergenossenschaften), (b) Einkaufs-Genossenschaft des Handels, (c) Bezugs-Genossenschaft der Landwirte, (d) Verkehrsgenossenschaften, (e) Konsumgenossenschaft (Verbraucher-Genossenschaft);
 
(2) Absatz-Genossenschaft (Bezugs- und Absatzgenossenschaft): (a) Absatz-Genossenschaft der Handwerker (Handwerkergenossenschaften), (b) landwirtschaftliche Absatz-Genossenschaft und Produktions-Genossenschaft (Molkereigenossenschaften);
 
(3) Kreditgenossenschaft: Gewerbliche (Volksbanken), ländliche (Raiffeisenbanken);
 
(4) Wohnungsbaugenossenschaft;
 
(5) Nutzungs-Genossenschaft (landwirtschaftliche Dienstleistungsgenossenschaften).
 
 
 
b) Produktivgenossenschaft (Voll-Genossenschaft), bei der neben dem Genossenschaftsbetrieb keine Mitgliederwirtschaften bestehen, weil die Mitglieder in der Genossenschaft gemeinsam arbeiten.
 
 
 
2. Kulturelle/soziale Arten: z.B. Förderung kultureller Einrichtungen, Unterstützung notleidender Mitglieder. – 3. Firma und Haftung für Verbindlichkeiten: Die Firma muss den Zusatz eingetragene Genossenschaft (eG) oder die Abkürzung „eG” aufweisen (§ 3 I GenG). Für die Haftung von Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet nur das Genossenschaftsvermögen (§ 2 GenG), wobei die Satzung mit Bezug auf das Thema "Nachschusspflicht der Mitglieder zur Insolvenzmasse" ihrer in Insolvenz geratenen Genossenschaft unterschiedliche Regelungen treffen kann:  
 
(1) Genossenschaft mit unbeschränkter Nachschusspflicht: Die Mitglieder haften für die Schulden der Genossenschaft mit ihrem ganzen Vermögen;
 
(2) Genossenschaft mit beschränkter Nachschusspflicht: Die Mitglieder haften mit der in der Satzung festgelegten Haftsumme (nicht unter dem Geschäftsanteil);
 
(3) Genossenschaft ohne Nachschusspflicht: Die Mitglieder haften nur mit dem Geschäftsanteil. -->
 
 
 
<s>''<u>Rieder / Huemer (2016), S.  </u>'' </s> <!--
 
Es können nach der Haftung der G enossenschaftsm itglieder drei Arten von Genossenschaften unterschieden werden (§ 2):
 
* Genossenschaft mit unbeschränkter Flaftung (Gen muH):
 
:Jeder Genossenschafter haftet für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft solidarisch mit seinem ganzen Vermögen, soweit die Aktiven der Genossen­schaft zur Deckung der Verbindlichkeiten im Fall der Liquidation oder des Konkurses nicht ausreichen (§§ 2, 53).
 
* Genossenschaften mit beschränkter Flaftung (Gen mbH):
 
:Jeder Genossenschafter haftet im Fall des Konkurses oder der Liquidation nicht nur mit seinen G eschäftsanteilen, sondern noch mit einem weiteren Betrag in der Höhe der Geschäftsanteile. Im Genossenschaftsvertrag kann auch ein höherer Haftungsbetrag festgesetzt werden (§§ 2, 76). Genossen­schafter haften daher zumindest in der Flöhe des zweifachen Betrages des Geschäftsanteiles.
 
* Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung:
 
:Die Haftung ist auf den Geschäftsanteil beschränkt. Der Geschäftsanteil muss mindestens einen Euro betragen, und die Tätigkeit der Genossen­schaft muss auf die Mitglieder beschränkt sein, es dürfen also Waren nur an Mitglieder abgegeben werden. Diese Haftungsart ist nur bei den (seltenen) Konsumgenossenschaften (Beschaffung von Lebensmitteln und anderen Haushaltswaren) zulässig (§ 2 Abs 3). Die Regelungen über die GenmbH finden sinngemäß Anwendung (§ 86a). -->
 
  
 
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''<u> </u>'' <s></s> <!--  -->
  
 
''<u>eigene </u>'' <s></s> <!--  -->
 
''<u>eigene </u>'' <s></s> <!--  -->
Genossenschaften lassen sich nach dem Zweck und nach der Haftung unterscheiden.
+
Genossenschaften unterliegen der [[Körperschaftsteuer]], jedoch gibt es keine Mindest-KÖSt, die zu entrichten ist. Gewinnausschüttungen unterliegen der [[Kapitalertragsteuer]].
 
 
;Genossenschaftszwecke:
 
In der Praxis treten unterschiedliche Arten von Genossenschaften auf wie z.B. Kredit-, Einkaufs-, Verkaufs-, Konsum-, Verwertungs-, Nutzungs-, Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaften. Derzeit ist die Rechtsform vor allem bei der Gründung von Energie- und Dienstleistungsgenossenschaften beliebt.<ref>[
 
WKO.at, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.</ref>
 
 
 
;Haftung (§ 2 GenG [https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1873/70/P2/NOR40263645])
 
* <u>Genossenschaft mit unbeschränkter Flaftung (Gen muH):</u><ref>Rieder / Huemer (2016), S.  444 f.</ref>
 
:Jeder Genossenschafter haftet für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft solidarisch mit seinem ganzen Vermögen, soweit die Aktiven der Genossen­schaft zur Deckung der Verbindlichkeiten im Fall der Liquidation oder des Konkurses nicht ausreichen.
 
* <u>Genossenschaften mit beschränkter Flaftung (Gen mbH):</u>
 
:Jeder Genossenschafter haftet im Fall des Konkurses oder der Liquidation nicht nur mit seinen Geschäftsanteilen, sondern noch mit einem weiteren Betrag in der Höhe der Geschäftsanteile. Im Genossenschaftsvertrag kann auch ein höherer Haftungsbetrag festgesetzt werden . Genossen­schafter haften daher zumindest in der Flöhe des zweifachen Betrages des Geschäftsanteiles.
 
* <u>Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung:</u>
 
:Die Haftung ist auf den Geschäftsanteil beschränkt. Der Geschäftsanteil muss mindestens einen Euro betragen, und die Tätigkeit der Genossen­schaft muss auf die Mitglieder beschränkt sein, es dürfen also Waren nur an Mitglieder abgegeben werden. Diese Haftungsart ist nur bei den (seltenen) Konsumgenossenschaften (Beschaffung von Lebensmitteln und anderen Haushaltswaren) zulässig. Die Regelungen über die GenmbH finden sinngemäß Anwendung.
 
  
 
<s><u>Literatur</u>
 
<s><u>Literatur</u>
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], abgefragt 6.7.2025.</ref></s>
 
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== Organe ==
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  '''fe <!-- erg (zT) ok -->'''
 
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''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft </u>'' <s></s> <!--  -->
 
;''Organe der Genossenschaft''
 
 
Jede Genossenschaft muss einen aus der Zahl der Genossenschafter oder deren vertretungsbefugter Organmitglieder zu wählenden Vorstand haben, der sie gerichtlich und außergerichtlich vertritt. Der Genossenschaftsvertrag kann stattdessen aber auch die Bestellung durch den Aufsichtsrat vorsehen. Die Mitglieder des Vorstandes, deren Anzahl in der Satzung festzulegen oder zumindest einzugrenzen ist, können ihre Funktion haupt- oder nebenamtlich ausüben. Die Wahl der Vorstandsmitglieder, die hinsichtlich ihrer Durchführung ebenfalls der Regelung durch die Satzung unterliegt, erfolgt – sofern nicht eine Bestellung durch den Aufsichtsrat vorgesehen ist – durch die Generalversammlung.
 
 
Die genossenschaftsrechtliche Funktion des Vorstandes ist streng von einem allfälligen schuldrechtlichen Verhältnis (Dienstverhältnis) des Vorstandsmitglieds zur Genossenschaft zu trennen. Ein einmal begründetes Dienstverhältnis besteht unabhängig von der Mitgliedschaft im Vorstand und wird beispielsweise auch durch eine allfällige Abberufung nicht automatisch gelöst. Zum Abschluss von Dienstverträgen mit Vorstandsmitgliedern, die hierdurch zu hauptamtlichen werden, wird regelmäßig der Aufsichtsrat ermächtigt. Die Willensbildung innerhalb des Vorstands als Kollegialorgan erfolgt gemeinschaftlich, nötigenfalls über mehr oder minder qualifizierte Beschlussmehrheiten. Die Vertretung der Genossenschaft durch den Vorstand gegenüber Dritten erfolgt laut Satzung.
 
 
Der Aufsichtsrat ist das Kontrollorgan der Genossenschaft. Die Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates erstreckt sich auf die Geschäftsführung der Genossenschaft; darüber hinaus weist ihm § 24e GenG zwingende Kontrollen und Zustimmungsrechte zu. In Genossenschaften mit nicht mehr als 40 Mitarbeitern muss die Satzung keinen Aufsichtsrat vorsehen. Ist ein Aufsichtsrat gesetzlich zwingend vorgesehen, muss dieser aus mindestens drei Personen bestehen.[64]
 
 
Die Rechte, die den Genossenschaftern in Angelegenheiten der Genossenschaft, insbesondere in Beziehung auf die Führung der Geschäfte, Einsicht und Prüfung des Jahresabschlusses und Bestimmung der Gewinnverwendung zustehen, werden von der Gesamtheit der Genossenschafter in der Generalversammlung ausgeübt. Zumindest einmal im Jahr (spätestens im achten Monat nach Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres) hat eine ordentliche Generalversammlung stattzufinden.
 
 
''<u>https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/4931354?originalFilename=true DA JKU</u>'' <s></s> <!--  -->
 
I. Organe ............................................................................................................................... 12
 
A. Vorstand
 
<small>3. Bestellungsorgan ................................................................................................................ 13
 
a. Generalversammlung ......................................................................................................... 13
 
b. Aufsichtsrat ......................................................................................................................... 14
 
c. Beirat .................................................................................................................................. 14
 
d. Gerichtliche Bestellung </small>
 
 
Generalversammlung
 
 
''<u>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaft-35232 </u>'' <s></s> <!--  -->
 
 
''<u>https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19476/genossenschaft/ </u>'' <s></s> <!--  -->
 
Organe der eingetragenen Genossenschaft sind: Generalversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat. In der Generalversammlung als oberstem Willensbildungsorgan hat jeder Genosse eine Stimme. Ab 1 500 Mitgliedern kann eine Vertreterversammlung an die Stelle der Generalversammlung treten. Der Vorstand, mindestens zwei von der Generalversammlung gewählte Genossen, leitet die Genossenschaft unter eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei von der Generalversammlung gewählten Genossen. Genossenschaften mit bis zu 20 Mitgliedern müssen nur ein Vorstandsmitglied wählen.
 
 
''<u>https://www.wko.at/gruendung/genossenschaft </u>'' <s></s> <!--  -->
 
Die wichtigsten Organe der Genossenschaft sind die Generalversammlung und der Vorstand. Geschäftsführung und Vertretung erfolgen durch den Vorstand. Vorstandsmitglieder sind immer auch Genossenschaftsmitglieder (Prinzip der Selbstverwaltung).
 
 
''<u>https://www.oesterreich.gv.at/de/lexicon/G/Seite.991449 </u>'' <s></s> <!--  -->
 
https://startup.usp.gv.at/gruendung/ueberlegungen-im-vorfeld/weitere-informationen/genossenschaften
 
 
''<u>Rieder / Huemer (2016), S. 447 </u>'' <s> </s> <!--  -->
 
Eine Genossenschaft muss jedenfalls folgende Organe haben:
 
* einen Vorstand und
 
* eine Generalversammlung.
 
* Ein Aufsichtsrat ist zwingend vorgesehen, wenn die Genossenschaft dauernd m indestens 40 Arbeitnehm er beschäftigt (§ 24 Abs 1).
 
* Für Genossenschaften, die mindestens zwei der in § 221 Abs 1 UGB bezeichneten Merkmale überschreiten, gelten die §§ 268 bis 285 UGB über die Abschlussprüfung samt Offenlegung, Veröffentlichung und Zwangsstrafen (§ 22 Abs 6). Abschlussprüfer sind die gemäß §§ 2 und 3 GenRevG 1997 bestellten Revisoren. '''umformulieren'''
 
 
5. Sonstige Organe
 
Die Einrichtung fakultativer Organe, etwa eines Beirats, ist zulässig. In den Genossenschaftsvertrag sind entsprechende Regelungen aufzunehmen. Die Zustimmung zu einzelnen Geschäften oder zu Arten von Geschäften kann einem fakultativen Organ Vorbehalten sein (§ 19). Aufgaben, die gesetzlich zwingend der Generalversammlung oder dem Aufsichtsrat zugewiesen sind, können nicht einem fakultativen Organ übertragen werden.
 
  
 
''<u> </u>'' <s></s> <!--  -->
 
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<small> </small> <u> </u> <s> </s> <!--  -->
 
<small> </small> <u> </u> <s> </s> <!--  -->
 
=== Gesetz ===
 
=== Gesetz ===
 +
* GenG
  
=== Erlässe ===
+
<!-- === Erlässe ===
  
 
=== Fachgutachten ===
 
=== Fachgutachten ===
 
+
-->
* KFS/BW 1 Rz.
 
* IDW S1 Rz.
 
 
 
 
=== Fachliteratur ===
 
=== Fachliteratur ===
" *)mwN <small>ausgeblendet finden sich weitere Literaturangaben</small>
+
<!-- " *)mwN <small>ausgeblendet finden sich weitere Literaturangaben</small> -->
  
* Aschauer / Purtscher (2023), S. ;
+
* Rieder / Huemer (2016), S. 443 ff;
* Bachl (2018), S. ;
+
* Smole: "Organe der Genossenschaft", Diplomarbeit JKU Linz 2020, [https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/4931354?originalFilename=true Online bei JKU]
* Drukarczyk / Schüler (2016), S. ;
 
* Fleischer / Hüttemann (2015), S. ;
 
* Ihlau / Duscha (2019), S. ;
 
* Mandl / Rabel (1997), S. ;
 
* WP-Handbuch II (2014), Rz. A ;
 
* WPH-Edition (2018), Rz. A ;
 
  
=== Judikatur ===
+
<!-- === Judikatur ===
  
 
=== Unterlage(n) ===
 
=== Unterlage(n) ===
<small> Sortiert nach Dateiname </small>
 
 
* Hager: ''Anschaffungs- und Herstellungskosten'', [[Datei:AHK.pdf]], Stand Mai 2021;
 
* Hager: ''Äquivalenzprinzipien'', [[Datei:Äquivalenz.pdf]], Basisseminar BFA, Stand Feb. 2022;
 
* Hager: ''Bewertungsanlass und -zweck - funktionale Bewertung'', [[Datei:BewAZ.pdf]], Stand Nov. 2023;
 
* Hager: ''Bewertungsobjekt'', [[Datei:Bewertungsobjekt.pdf]], Stand Okt. 2020;
 
* Hager: ''Brutto- oder Nettounternehmenswert'', [[Datei:Bto-Nto-UW.pdf]], Stand Juni 2022;
 
* Hager: ''Cash-Flow'', [[Datei:Cash-Flow.pdf]], Stand Aug. 2017;
 
* Hager: ''Ertragsbegriffe'', [[Datei:Ertrag.pdf]], Stand Dez. 2023;
 
* Hager: ''Geldflussrechnung'', [[Datei:CF-Kapfluss.pdf]], Stand Aug. 2021;
 
* Hager: ''Fiktive Anschaffungskosten'', [[Datei:Fiktive AK.pdf]], Stand März 2021;
 
* Hager: ''Nachweis des Verkehrswertes durch vereinfachte Wertfindung'', [[Datei:GA-vereinfach.pdf]], Stand März 2021;
 
* Hager: ''Grundbegriffe'', Basisseminar BFA, [[Datei:Grundbegriffe.pdf|Grundbegriffe]], Stand Okt. 2020;
 
* Hager: ''Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung'', [[Datei:Grundsätze-UBW.pdf]], Stand Mai 2022;
 
* Hager: ''Was ist bei Prüfung eines Gutachtens zu beachten'', [[Datei:Gutachten-Prüfung-allg.pdf]], Basisseminar FAÖ, Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Was ist bei Prüfung eines Unternehmensbewertungsgutachtens zu beachten'', [[Datei:Gutachten-Prüfung-UBW.pdf]], Basisseminar FAÖ, Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Persönliche Haftung in der Unternehmensbewertung'', [[Datei:Haftung.pdf]], Stand Aug. 2021;
 
* Hager: ''Geldwertänderung'', [[Datei:Inflation.pdf]], Basisseminar BFA, Stand Juli 2016;
 
* Hager: ''Liquidationswert'', [[Datei:Liquidationswert.pdf]], Stand Februar 2019;
 
* Hager: ''Markenrechtsbewertung'', [[Datei:Wertmarke.pdf]], Vortrag 26.4.2012 Groß-BP Wien;
 
* Hager: ''Auffrischung mathematischer Grundkenntnisse'', Basisseminar BFA, [[Datei:Mathematik-Auffrischung.pdf]], Stand August 2023;
 
* Hager: ''"Bewertungsmethoden – Eine Übersicht"'', [[Datei:Methoden-übersicht.pdf]], Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Objektivierter vs. subjektiver Wert'', [[Datei:Obj-Subj.pdf]], Stand Sep. 2023;
 
* Hager: ''Anteilsbewertung - Personengesellschaften'', [[Datei:PersGes-ABW.pdf]], Stand Dez. 2020;
 
* Hager: ''Bewertung von Personengesellschaften'', [[Datei:PersGes-UBW.pdf]], Stand Dez. 2020;
 
* Hager: ''Ermittlung und Bedeutung von Ratings'', [[Datei:Rating.pdf]], Stand Okt. 2022;
 
* Hager: ''Unsicherheit in der Unternehmensbewertung'', [[Datei:Unsicher.pdf]], Basisseminar FAÖ, Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Shareholder Value'', [[Datei:Shareholdervalue.pdf]], Stand Nov. 2021;
 
* Hager: ''Ermittlung des Unternehmerlohns'', [[Datei:Unternehmerlohn-Praxis.pdf]], Stand Mai 2019;
 
* Hager: ''Änderungen durch das neue Fachgutachten KFS/BW1 'Unternehmensbewertung' vom 26.3.2014 Info für Wissensplattform'', [[Datei:Vergleich BW1 (2006)-(2014).pdf]], Stand Jan. 2015;
 
* Hager: ''Vereinfachtes Ertragswertverfahren - Berechnung'', [[Datei:VEWV-Berechn.pdf]], Stand Juli 2020;
 
* Hager: ''Übersicht steuerliche Bewertungsmaßstäbe'', Basisseminar FAÖ, [[Datei:BewMaß StR kurz.pdf]], Stand Dez. 2024;
 
* Hager: ''Wie man mit dem Wr. Verfahren 1996 den gemeinen Wert berechnet'', [[Datei:Wiener Verfahren Berechnung.pdf]], Stand Aug. 2020;
 
* Hager: ''Wozu braucht man Unternehmensbewertung'', Basisseminar BFA, [[Datei:Wozu Unternehmensbewertung.pdf]], Stand September 2015;
 
* Hager: ''Diskontierungszinssatz – Ein kurzer Überblick'', [[Datei:Zins kurz.pdf]], Basisseminar FAÖ, Stand Okt. 2024;
 
  
 
=== Tabellen ===
 
=== Tabellen ===
<small> Sortiert nach Dateiname </small>
 
 
* Hager: ''Checkliste Gutachten'', [[Datei:Gutachten Checkliste.xlsx]], Stand Nov. 2024;
 
* Hager: ''Mustertabelle Ertragswertverfahren'', [[Datei:Ertragswert-muster.xlsx]], Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Berechnungstabelle Rating'', [[Datei:Rating.xlsx]], Stand Nov. 2024;
 
* Hager: ''Berechnungstabelle Svensson-Formel'', [[Datei:Svensson DBB.xlsx]], Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Mustertabelle vereinfachtes Ertragswertverfahren'', [[Datei:VEWV Muster.xlsx]], Stand Okt. 2024;
 
* Hager: ''Mustertabelle Wr. Verfahren 1996'', [[Datei:WRV Muster.xlsx]], Stand Okt. 2024;
 
  
 
=== Folien ===
 
=== Folien ===
 
+
-->
* Hager: "Welche (Unternehmens)Bewertungen werden vom Finanzamt anerkannt?", VWT 6.5.2019, [[Datei:VWT 2019.pdf]]
+
''siehe auch -> [[Liste der verwendeten Gesetze und Erlässe]], [[Liste der verwendeten Literatur]], [[Liste der verwendeten Abkürzungen]]''
* Hager: "Unternehmensbewertung Basis", BFA 2016, [[Datei:UBW-Basis(2016).pdf]], Stand Oktober 2016
+
<!-- [[Liste englische Fachausdrücke]], [[Liste der verwendeten Symbole]], [[Liste der verwendeten Formeln]], -->
* Hager: "Unternehmensbewertung im Steuerrecht", Linde Forum Unternehmensbewertung 2016, [[Datei:Forum 16 UBW-StR-Ergänzt.pdf]]
 
* Hager: "Unternehmensbewertungsgutachten - schlüssig und nachvollziehbar", JKU 2015, [[Datei:UBWGA JKU-Linz 151014.pdf]]
 
* Hager: "Unternehmensbewertung Basis", BFA 2013, [[Datei:UBW-Basis 2013.pdf]], Stand Februar 2013
 
* Hager: "Wertermittlung des immateriellen Vermögens Marke", GBP 26.4.2010, [[Datei: Wertmarke-Präsentation.pdf]]
 
 
 
''siehe auch -> [[Liste der verwendeten Gesetze und Erlässe]],  
 
[[Liste der verwendeten Literatur]],
 
[[Liste englische Fachausdrücke]],
 
[[Liste der verwendeten Abkürzungen]],  
 
[[Liste der verwendeten Symbole]],  
 
[[Liste der verwendeten Formeln]]''
 
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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<references />
 
<references />
  
<nowiki><s>[[Kategorie:Bewertung immaterielles Vermögen]]
+
<nowiki>
[[Kategorie:internationale Rechnungslegung]]
+
[[Kategorie:Unternehmensrecht]]
[[Kategorie:Jahresabschlussanalyse]]
 
[[Kategorie:Liegenschaftsbewertung]]
 
[[Kategorie:Mathematischer Begriff]]
 
[[Kategorie:Rechnungswesen]]
 
[[Kategorie:Recht, allgemein]]
 
[[Kategorie:Steuerrecht]]
 
[[Kategorie:Unternehmensbewertung]]</s>
 
<s>[[Kategorie:Unternehmensrecht]]
 
[[Kategorie:Wert]]
 
[[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]</s>
 
 
</nowiki>
 
</nowiki>

Aktuelle Version vom 12. August 2025, 16:18 Uhr

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Kurzinfo! 
  • Synonyme: Kooperative

Eine Genossenschaft (Gen) ist eine Personenvereinigung mit Rechtspersönlichkeit von nicht geschlossener Mitgliederzahl, die im Wesentlichen der Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder dient.[1]

Die Genossenschaft ist eine juristische Person und Unternehmer kraft Rechtsform.

Sie gleicht im wesentlichen einer Kapitalgesellschaft, Unterschiede sind:[2]

  • der im Gesetz normierten Förderungsauftrag,
  • das beweglichen Nennkapital auf Grund der nicht geschlossenen Mitgliederanzahl,
  • die stärkere personalistischen Ausgestaltung (z.B. Kopfstimmrechte) und
  • die doch eingeschränkte Übertragung der Mitgliedschaften unter Lebenden.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist der Zwang zur Mitgliedschaft in einem Revisionsverband.

siehe auch-> Europäische Genossenschaft

Arten

Genossenschaften lassen sich nach dem Zweck und nach der Haftung unterscheiden.

Genossenschaftszwecke

In der Praxis treten unterschiedliche Arten von Genossenschaften auf wie z.B. Kredit-, Einkaufs-, Verkaufs-, Konsum-, Verwertungs-, Nutzungs-, Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaften. Derzeit ist die Rechtsform vor allem bei der Gründung von Energie- und Dienstleistungsgenossenschaften beliebt.[3]

Haftung (§ 2 GenG [2])
  • Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Gen muH):[4]
Jeder Genossenschafter haftet für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft solidarisch mit seinem ganzen Vermögen, soweit die Aktiven der Genossen­schaft zur Deckung der Verbindlichkeiten im Fall der Liquidation oder des Konkurses nicht ausreichen.
  • Genossenschaften mit beschränkter Flaftung (Gen mbH):
Jeder Genossenschafter haftet im Fall des Konkurses oder der Liquidation nicht nur mit seinen Geschäftsanteilen, sondern noch mit einem weiteren Betrag in der Höhe der Geschäftsanteile. Im Genossenschaftsvertrag kann auch ein höherer Haftungsbetrag festgesetzt werden . Genossen­schafter haften daher zumindest in der Flöhe des zweifachen Betrages des Geschäftsanteiles.
  • Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung:
Die Haftung ist auf den Geschäftsanteil beschränkt. Der Geschäftsanteil muss mindestens einen Euro betragen, und die Tätigkeit der Genossen­schaft muss auf die Mitglieder beschränkt sein, es dürfen also Waren nur an Mitglieder abgegeben werden. Diese Haftungsart ist nur bei den (seltenen) Konsumgenossenschaften (Beschaffung von Lebensmitteln und anderen Haushaltswaren) zulässig. Die Regelungen über die GenmbH finden sinngemäß Anwendung.

Gründung

siehe auch-> Unternehmensgründung

Zur Gründung der Genossenschaft ist erforderlich:[5]

Als juristische Person entsteht sie mit der Eintragung im Firmenbuch. [7]

Auflösung

siehe auch-> Betriebsaufgabe, Liquidation

Die Genossenschaft wird aufgelöst durch:[8]

Nach Auflösung der Genossenschaft schließt die Liquidation an, außer bei Konkurs, amtswegiger Löschung wegen Vermögenslosigkeit oder Verschmelzung. Nach Beendigung der Abwicklung ist die Genossenschaft im Firmenbuch zu löschen. [9]

Organe

Eine Genossenschaft muss jedenfalls folgende Organe haben:[10]

  • Vorstand und
  • Generalversammlung.

Weiters:[11]

  • Aufsichtsrat ist zwingend vorgesehen, wenn die Genossenschaft dauernd mindestens 40 Arbeitnehmer beschäftigt.
  • Revisoren sind für große Genossenschaften als Abschlussprüfer vorgesehen.
  • Beirat kann errichtet werden. Es kann vorgesehen werden dass seine Zustimmung erforderlich ist. Er kann aufgaben übernehmen, die nicht zwingend der Generalversammlung oder dem Aufsichtsrat zugewiesen sind.

Der Vorstand muss Mitglied der Genossenschaft sein oder Organ eines seiner Mitglieder sein (Prinzip der Selbstverwaltung).

Mitglieder

Genossenschaftsmitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und auch Personengesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit sein (Offene Gesellschaft, Kommanditgesellschaft) nicht aber stille Gesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts. [12] Die Mitglieder sind im Mitgliederverzeichnis zu erfassen.

Genossenschaften sind Vereinigungen von nicht eingeschränkten Mitgliederzahl. Der Ein- oder Austritt eines Mitglieds hat keine rechtliche Auswirkung auf den Bestand der Genossenschaft, außer die Mindestzahl wird unterschritten.[13] Der Gesellschaftsvertrag kann die gesetzliche Mindestmitgliederzahl von zwei erhöhen und eine Höchstzahl festlegen. [14]

In Deutschland ist das Vorhandensein von mindestens drei Mitgliedern zur Gründung erforderlich,[15] in Österreich ist das Absinken unter zwei Miglieder ein Auflösungsgrund. Einmanngenossenschaften, vergleichbar mit einer Einmann-GmbH, sind unzulässig. Dies widerspricht eindeutig dem Wesen einer Genossenschaft.[16]

Die Beschränkung der Mitgliedschaft auf bestimmte Branchen im Gesellschaftsvertrag ist zulässig. Aus dem Förderauftrag der Genossenschaft ergibt sich, dass Personen die nicht gefördert werden können, nicht nicht Mitglieder werden können.[17] Die vertragliche Festlegung wäre nur eine Klarstellung.

Erwerb der Mitgliedschaft

Die Genossenschaftsgründer erwerben die Mitgliedschaft durch Unterfertigung des Genossenschaftsvertrages.[18] Weitere Mitglieder erwerben die Mitgliedschaft durch Beitrittserklärung, weinn diese durch den Vorstand angenommen wird.[19]

Übertragung der Mitgliedschaft: [20]

  • bei Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Gen muH): nur wenn dies im Vertrag vorgesehen ist,
  • bei Genossenschaften mit beschränkter Haftung (Gen mbH): kann die Übertragbarkeit ausgeschlossen werden, ebenso bei
  • bei Genossenschaften mit Geschäftsanteilshaftung.

Verlust der Mitgliedschaft

Mitglieder können ausscheiden durch:[21]

  • Tod,
  • Übertragung ihres Anteils (wenn zulässig),
  • Austritt (Kündigung), zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist oder
  • Ausschluss eines Mitglieds aus wichtigem Grund, wenn dies im Genos­senschaftsvertrag vorgesehen ist. Die Ausschlussgründe sind im Genossenschaftsvertrag anzugeben.

Ausgeschiedene Mitglieder werden aus dem Mitgliederverzeichnis ausgetragen. Offene Guthaben aus dem Genossenschaftsanteil und noch nicht behobene Gewinnanteile sind auf Antrag auszuzahlen. Dabei kann im Gesellschaftsvertrag eine Frist vorgesehen sein. *)

Rechte / Pflichten

Rechte

Die Genossenschafter haben weiters insbesondere folgende Herrschaftsrechte:[22]

  • Auskunftsrecht und Stimmrecht in der Generalversammlung,
  • Geltendmachung von Fehlern von Generalversammlungsbeschlüssen,
  • Recht auf Einberufung der Generalversammlung (10 % der Mitglieder gemeinsam),
  • Ausfolgung einer Abschrift des G enossenschaftsvertrages sowie der genehmigten Rechnungsabschlüsse und Bilanzen,
  • Einsicht in das Protokollbuch und
  • Einsicht in das M itgliederregister.

Darüber hinaus haben G enossenschafter folgende Vermögensrechte:[23]

  • Anspruch auf ihren Gewinnanteil,
  • Anspruch auf ihr Geschäftsguthaben bei Ausscheiden, außer sie übertragen ihren Genossenschaftsanteil einem anderen (dann werden Guthaben übertragen) und
  • Anspruch auf ihren Anteil am Liquidationserlös.
Pflichten

Die Genossenschafter treffen im Wesentlichen folgende Pflichten:[24]

  • Leistung der Einlage und
  • [[Genossenschaft#Haftung der Mitglieder|Deckungspflicht].

Haftung der Mitglieder

Die Unterschiedlichen Arten von Haftung sind im Kapitel Arten dargestellt. Gläubiger haben keinen unmittelbaren Anspruch gegen die Genossenschaftsmitglieder. Die Genossenschaft muss sie zur Deckung (Nachschuss) auffordern. [25]

Revisionsverband

Der Revisionsverband prüft bei Genossenschaften und gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften Österreichs die Jahresabschlüsse (Abschlussprüfung) und die Geschäftstätigkeit auf Wirtschaftlichkeit und Rechtmäßigkeit (Gebarungsprüfung).

Revisionsverbände:[26]

  • CoopVerband - Revisionsverband österreichischer Genossenschaften
  • Rückenwind - Förderungs- und Revisionsverband gemeinwohlorientierter Genossenschaften
  • Genossenschaftsrevisionsverband renew – Revisionsverband für Regionale Energie-, Nachhaltigkeits-Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften
  • Österreichischer Genossenschaftsverband // Schulze-Delitzsch
  • Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen - Revisionsverband
  • Raiffeisen:
  • Österreichischer Raiffeisenverband
  • Raiffeisen-Revisionsverband Niederösterreich-Wien eGen
  • Österreichischer Raiffeisenverband
  • Raiffeisenverband Oberösterreich eGen
  • Raiffeisenverband Steiermark
  • Raiffeisenverband Tirol
  • Raiffeisenverband Salzburg eGen
  • Raiffeisenlandesbank Burgenland und Revisionsverband eGen
  • Raiffeisenlandesbank Kärnten - Rechenzentrum und Revisionsverband regGenmbH
  • Raiffeisen Landesbank Vorarlberg mit Revisionsverband eGen

Die Mitgliedschaft zu einem Revisionsverband ist für Genossenschaften eine Gründungsvoraussetzung, das Erlöschen der Mitgliedschaft ein Auflösungsgrund.

Weblinks

Sonstige Besonderheiten

Rechnungswesen

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft

Rechnungswesen in einer gewerblichen Genossenschaft

Angesichts der gesetzlichen Verpflichtungen und der besonderen Bedeutung als Kontroll- und Führungsinstrument ist die Einrichtung eines zeitnahen, vollständigen und damit aussagefähigen Rechnungswesens unerlässlich. Dieses ist mit besonderer Sorgfalt zu organisieren. Genossenschaften, die aufsichtsratspflichtig sind (d. h., dauernd mindestens 40 Dienstnehmer beschäftigen), sind darüber hinaus gesetzlich verpflichtet, ein den Anforderungen des Unternehmens entsprechendes IKS (internes Kontrollsystem) zu etablieren. Bei Genossenschaften hängt die Rechnungslegungspflicht von der Höhe der Umsatzerlöse ab. Gewerbliche Genossenschaften, deren Umsatzerlöse (entsprechend den Bestimmungen des UGB) unter € 700.000 betragen, sind nicht rechnungslegungspflichtig (d. h., es wäre keine doppelte Buchhaltung notwendig und kein Jahresabschluss und kein Bericht des Vorstands zu erstellen). Unabhängig von den UGB Bestimmungen sind jedoch sondergesetzliche Regelungen über die Rechnungslegungspflicht – wie z. B. jene im Genossenschaftsgesetz – vorrangig anzusetzen. Die Satzung kann strengere Vorschriften bezüglich der Rechnungslegung der Genossenschaft enthalten und damit auch festlegen, dass – unabhängig von der Größe – jedenfalls ein Jahresabschluss aufzustellen ist. Für alle Genossenschaften ab einer Umsatzgröße von € 700.000 gelten jedenfalls die allgemeinen Grundsätze des UGB über Ansatzvorschriften, Bewertungsvorschriften und Erstellung des Jahresabschlusses. Darüber hinaus ist ein Bericht des Vorstands bzw. Lagebericht zu erstellen. Für Genossenschaften, die mindestens zwei Merkmale der in § 221 Abs. 1 UGB bezeichneten Merkmale überschreiten (das sind € 4,84 Mio. Bilanzsumme, € 9,68 Mio. Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag sowie die Beschäftigung von 50 Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt) gelten die ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnitts des dritten Buchs des UGB.

BH Skript 152 Die Genossenschaft hat eine von den Kapitalgesellschaften etwas abweichende Darstellung des Eigenkapitals, insbesondere deswegen, weil die Anzahl der Mitglieder offen ist und damit laufenden Schwankungen unterliegt.

Geschäftsanteilkapital und ausstehende Einzahlung auf die Geschäftsanteile

Das Geschäftsanteilkapital besteht aus der Summe der Geschäftsanteile der einzelnen Mitglieder.

Wegen der nicht geschlossenen Mitgliederzahl hat das Geschäftsanteilkapital keine im Genossenschaftsvertrag angegebene Höhe. Eine Veränderung des Kontos erfolgt nur durch den Mitgliederwechsel sowie durch eine statutenmäßige Herabsetzung oder Erhöhung der einzelnen Geschäftsanteile. insoweit hat das Geschäftsanteilkonto Nennwertcharakter.

Sind die Geschäftsanteile nicht zur Gänze einbezahlt, wird das Geschäftsanteilkonto trotzdem in voller Höhe ausgewiesen und der nicht eingezahlte Betrag auf dem Konto "Ausstehende Einzahlung auf die Geschäftsanteile" erfaßt.

Ausscheiden eines Genossenschafters

Mitglieder einer Genossenschaft können mit einer mindestens vierwöchigen Kündigungsfrist mit dem Schluß eines jeden Geschäftsjahres aus der Genossenschaft austreten. Während die Mitglieder einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung spätestens einen Monat nach Aufstellung des Rechnungsabschlusses für das Jahr ihres Ausscheidens Anspruch auf Auszahlung ihren Geschäftsanteiles haben, bleibt dieser bei Genossenschaften mit beschränkter Haftung und Anteilshaftung gem. § 79 GenG noch durch ein Jahr gebunden. Der Geschäftsanteil ausgeschiedener Mitglieder ist daher bei Genossenschaften mit beschränkter Haftung auf ein Konto "Geschäftsanteilkapital gem. § 79" umzubuchen. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Geschäftsanteil auf ein Konto "Guthaben ausgeschiedener Mitglieder", über welches diese nunmehr verfügen können, umgebucht werden. Zur besseren Übersicht sollte während dieses Jahres eine Saldierung der ausstehenden Einlage des ausgeschiedenen Mitglieds mit dessen Geschäftsanteil nicht erfolgen. Daher ist auch eine etwaige ausstehende Einlage auf ein eigenes Konto "Ausstehende Einzahlungen auf Geschäftsanteile gem. § 79" umzubuchen.

Bei Genossenschaften mit unbeschränkter Haftung kann die oben angeführte Verbuchung entfallen; da der ausgeschiedene Genossenschafter mit Fertigstellung des Rechnungsabschlusses ohnehin Anspruch auf Auszahlung seines Guthabens hat, kann der Geschäftsanteil sofort mit Stichtag des Ausscheidens auf ein Konto "Guthaben ausgeschiedener Mitglieder", welches bereits mit der ausstehenden Einlage saldiert ist, umgebucht werden.

Gewinn- bzw. Verlustvortrag

Soweit der Gewinn nicht schon bei Erstellung des Rechnungsabschlusses dem Reservefonds zugewiesen wurde, wird er in der Bilanz (ebenso wie ein eventueller Verlust) gesondert vorgetragen.

Beschließt die Generalversammlung eine Ausschüttung des Gewinnes an die Mitglieder, wird der Gewinn auf ein Konto "Nichtbehobene Gewinnanteile (Dividenden)" umgebucht. Dieses Konto stellt eine Verbindlichkeit dar.

Reservefonds

Reservefonds entspricht den Rücklagen. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Bildung besteht nicht, jedoch kann der Genossenschaftsvertrag die Bildung derartiger Rücklagen vorsehen. In der Regel werden sie zur Deckung bilanzmäßiger Verluste verwendet.

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 6.7.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 6.7.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 6.7.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 6.7.2025;

[27] [28] [29] [30] </ref> [31] [32]

Steuer

  • Weiterleitung:

 erg 

https://www.wko.at/gruendung/genossenschaft Anders als bei anderen Kapitalgesellschaften ist im Rahmen der Gründung einer Genossenschaft kein Mindestkapital aufzubringen. Der Nennbetrag eines Geschäftsanteils ist in der Satzung festgeschrieben und in der Regel für jedes Mitglied gleich hoch. Die Zahl der Geschäftsanteile, die ein Mitglied erwerben kann oder zu erwerben hat (Mindestzeichnungsverpflichtung), bestimmt die Satzung.

https://www.oesterreich.gv.at/de/lexicon/G/Seite.991449

eigene Genossenschaften unterliegen der Körperschaftsteuer, jedoch gibt es keine Mindest-KÖSt, die zu entrichten ist. Gewinnausschüttungen unterliegen der Kapitalertragsteuer.

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 6.7.2025;

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NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 6.7.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 6.7.2025;

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NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 6.7.2025;

[33] [34] [35] [36] </ref> [37] [38]

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  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

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Literatur

Weblinks

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NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 6.7.2025;

[39] [40] [41] [42] </ref> [43] [44]

NN

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

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eigene

Literatur

Weblinks

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[45] [46] [47] [48] </ref> [49] [50]

Literatur

Gesetz

  • GenG

Fachliteratur

  • Rieder / Huemer (2016), S. 443 ff;
  • Smole: "Organe der Genossenschaft", Diplomarbeit JKU Linz 2020, Online bei JKU

siehe auch -> Liste der verwendeten Gesetze und Erlässe, Liste der verwendeten Literatur, Liste der verwendeten Abkürzungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Rieder / Huemer (2016), S. 443 u.V.a. § 1 GenG[1].
  2. Smole (2020), S. 7.
  3. [ WKO.at, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.
  4. Rieder / Huemer (2016), S. 444 f.
  5. Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 446.
  6. Vgl. WKO.at, Stichwort: Genossenschaft, abgefragt 6.7.2025.
  7. Vgl. WKO.at, Stichwort: Genossenschaft, abgefragt 6.7.2025.
  8. Rieder / Huemer (2016), S. 453.
  9. Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 453.
  10. Rieder / Huemer (2016), S. 447.
  11. Rieder / Huemer (2016), S. 447.
  12. Vgl. Smole (2020), S. 8.
  13. Wikipedia, Stichwort: Genossenschaft, abgefragt 6.7.2025.
  14. Vgl. Smole (2020), S. 8.
  15. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaft-35232 Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Genossenschaft], abgefragt 6.7.2025.
  16. Vgl. Smole (2020), S. 8.
  17. Vgl. Smole (2020), S. 8.
  18. Wikipedia, Stichwort: Genossenschaft, abgefragt 6.7.2025.
  19. Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 451.
  20. Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 451.
  21. Rieder / Huemer (2016), S. 451.
  22. Rieder / Huemer (2016), S. 452.
  23. Rieder / Huemer (2016), S. 452.
  24. Rieder / Huemer (2016), S. 452.
  25. Vgl. Rieder / Huemer (2016), S. 445.
  26. Vereinigung Österreichischer Revisionsverbände, abgefragt 6.7.2025.
  27. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  28. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  29. [ ], abgefragt 6.7.2025.
  30. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  31. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  32. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  33. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
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  35. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
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  38. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
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  40. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  41. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  42. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  43. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  44. [ ], abgefragt 6.7.2025.
  45. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.
  46. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 6.7.2025.

[[Kategorie:Unternehmensrecht]]