Benutzer:Peter Hager/Baustelle/Außenwirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Außenwirtschaft''' ist die Gesamtheit der Wirtschaftsbeziehungen zwischen [[Staat]]en.
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Die '''Außenwirtschaft''' ist die Gesamtheit der Wirtschaftsbeziehungen zwischen [[Staat]]en.<ref>[https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18750/aussenwirtschaft Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Außenwirtschaft], abgefragt 4.1.2024.</ref>
  
 
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* Finanzströme '''ergänzen
 
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Jener Teil der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftspolitik Wirtschaftspolitik], der sich mit der Außenwirtschaft befasst, wird als Außenwirtschaftspolitik bezeichnet. Der wichtigste Teil davon ist die [https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandelspolitik Außenhandelspolitik], weiter zählen [https://de.wikipedia.org/wiki/Währungspolitik Währungs-] und Wechselkurspolitik dazu.
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<s>Jener Teil der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftspolitik Wirtschaftspolitik], der sich mit der Außenwirtschaft befasst, wird als Außenwirtschaftspolitik bezeichnet. Der wichtigste Teil davon ist die [https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandelspolitik Außenhandelspolitik], weiter zählen [https://de.wikipedia.org/wiki/Währungspolitik Währungs-] und Wechselkurspolitik dazu.</s>
  
 
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die Gesamtheit aller Wirtschaftsbeziehungen zwischen Staaten. Ihre Bestandteile sind der Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, Zahlungs- und sonstiger Wirtschaftsverkehr des Inlands mit dem Ausland. Die Außenwirtschaftstheorie als Teilgebiet der allgemeinen Wirtschaftstheorie beschäftigt sich mit der Analyse der Bestimmungsgründe und Auswirkungen außenwirtschaftlicher Transaktionen, z. B. mit den Fragen, warum Außenhandel zustande kommt, wie sich Wechselkurse bilden oder wie ein Ausgleich der Zahlungsbilanz erreicht wird. Die Gesamtheit aller staatlichen Handlungen und Maßnahmen zur Beeinflussung der Außenwirtschaft wird als '''Außenwirtschaftspolitik''' bezeichnet.
 
die Gesamtheit aller Wirtschaftsbeziehungen zwischen Staaten. Ihre Bestandteile sind der Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, Zahlungs- und sonstiger Wirtschaftsverkehr des Inlands mit dem Ausland. Die Außenwirtschaftstheorie als Teilgebiet der allgemeinen Wirtschaftstheorie beschäftigt sich mit der Analyse der Bestimmungsgründe und Auswirkungen außenwirtschaftlicher Transaktionen, z. B. mit den Fragen, warum Außenhandel zustande kommt, wie sich Wechselkurse bilden oder wie ein Ausgleich der Zahlungsbilanz erreicht wird. Die Gesamtheit aller staatlichen Handlungen und Maßnahmen zur Beeinflussung der Außenwirtschaft wird als '''Außenwirtschaftspolitik''' bezeichnet.
  
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Außenhandel (englisch foreign trade) ist der Export, Import und Transithandel von materiellen und immateriellen Gütern, Dienstleistungen und Kapital sowie deren Abwicklung. Pendant ist der Binnenhandel.  
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'''Außenhandel''' ist der Austausch von [[Gut|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en zwischen dem [[Inland]] und [[Ausland]]. Güterlieferungen in das Ausland heißen Ausfuhr (Export), Güterlieferungen aus dem Ausland Einfuhr (Import). Die Werte dieser Warenströme werden in der [[Handelsbilanz]] erfasst.<ref>[https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18746/aussenhandel Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 4.1.2024.</ref>
  
 
;Allgemeines
 
;Allgemeines
Der internationale Handel unterscheidet sich wesentlich vom Binnenhandel. Bei grenzüberschreitenden Geschäften erschweren die räumliche Entfernung, Sprachunterschiede sowie unterschiedliche politische, rechtliche und wirtschaftliche Systeme die Beurteilung des Geschäftspartners.[1] Der wichtigste Unterschied ist, dass der Außenhandel in der Regel teurer als der Binnenhandel ist. Der Grund dafür liegt darin, dass der lange grenzüberschreitende Transportweg in der Regel zusätzliche Kosten verursacht wie Zölle oder Transportkosten oder sonstige Transaktionskosten.  
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Der internationale Handel unterscheidet sich wesentlich vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Binnenhandel Binnenhandel]. Bei grenzüberschreitenden Geschäften erschweren die räumliche Entfernung, Sprachunterschiede sowie unterschiedliche politische, rechtliche und wirtschaftliche Systeme die Beurteilung des Geschäftspartners. Lange Transportwege, [https://de.wikipedia.org/wiki/Zoll_(Abgabe) Zölle] und sonstige Transaktionskosten verteuern den Außenhandel.<ref>Vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel#Statistiken Wikipedia, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 4.1.2024.</ref> [https://de.wikipedia.org/wiki/Protektionismus Protektionismus] insbesondere [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelshemmnis Handelshemmnisse] erschweren den Außenhandel.  
 
 
Erst der [https://de.wikipedia.org/wiki/Freihandel Freihandel] ermöglicht einen nicht reglementierten Außenhandel, während [https://de.wikipedia.org/wiki/Handelshemmnis Handelshemmnisse] bis hin zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Protektionismus Protektionismus] ihn einschränken oder unmöglich machen. Einen absoluten Freihandel kann es allerdings nicht geben, weil diesem bereits die unterschiedlichen Staatsziele und Handelspolitiken entgegenstehen. Deshalb versucht die Außenhandelspolitik als Prozesspolitik die Gestaltung der internationalen Handelsbeziehungen, mit Hilfe staatlicher regulatorischer Maßnahmen durch Außenhandelsinstrumente einzugreifen.
 
 
 
Der Außenhandel trägt zur internationalen Arbeitsteilung bei, weil beispielsweise Agrarprodukte oder Bodenschätze aus Agrarstaaten in den Industriestaaten weiterverarbeitet werden. So leistet er auch einen Beitrag zu Unternehmensinternationalisierungen, wenn beim Export heimische Güter auf internationalen Märkten bis hin zum Weltmarkt angeboten werden („made in Germany“) oder bei Importen ausländische Waren auf nationale Märkte gelangen.[2]
 
 
 
;Außenhandel in der Wissenschaft
 
→ Hauptartikel: Außenhandelstheorie
 
→ Hauptartikel: Außenhandelsbetriebslehre
 
 
 
Die Außenhandelstheorie als Teilgebiet der Außenwirtschaftstheorie versucht, die Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen der Marktteilnehmer zu erklären. Im Zentrum stehen unter anderem die Theorien der absoluten und komparativen Kostenvorteile. Diese Kostenvorteile entstehen vor allem durch international unterschiedliche Lohnniveaus, durch welche die Einteilung in Niedriglohn- und Hochlohnländer wegen unterschiedlicher Produktionskosten und Arbeitskosten für dasselbe Gut erforderlich wird.
 
 
 
Zudem ist der Außenhandel das Erkenntnisobjekt der Außenhandelsbetriebslehre, die sich vor allem mit dem Außenhandelsbetrieb befasst.  
 
  
;Statistiken
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;Export
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'''Export'''<ref>Vom lat. ex "aus, hinaus" und portare "tragen, bringen"; "hinausbringen".</ref> ('''Ausfuhr''') ist im Außenhandel der grenzüberschreitende Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen aus dem Inland in das Ausland. <ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Export Wikipedia, Stichwort: Export], abgefragt 4.1.2024.</ref>
  
 
Die zehn größten Exportnationen 2017 weltweit:<ref>Aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel#Statistiken Wikipedia, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 2.1.2024.</ref>
 
Die zehn größten Exportnationen 2017 weltweit:<ref>Aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel#Statistiken Wikipedia, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 2.1.2024.</ref>
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;Import
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'''Import'''<ref>Vom lat. im und portare für "hineintragen".</ref> ('''Einfuhr''') ist im Außenhandel der grenzüberschreitende Kauf von Gütern oder Dienstleistungen aus dem Ausland und deren Lieferung ins Inland.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Import Wikipedia, Stichwort: Import], abgefragt 4.1.2024.</ref>
  
 
Die zehn größten Importnationen 2017 weltweit:<ref>Aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel#Statistiken Wikipedia, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 2.1.2024.</ref>
 
Die zehn größten Importnationen 2017 weltweit:<ref>Aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel#Statistiken Wikipedia, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 2.1.2024.</ref>
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''<u>https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aussenhandel-31660 </u>''
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;Transithandel
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Der '''Transithandel'''  ist eine Kombination aus Export und Import zwischen drei Ländern. Beim Transithandel importiert ein Transithändler mit Sitz in einem Transitland Waren aus einem Ursprungsland und exportiert diese an einen Kunden in einem Bestimmungsland.<ref>[ttps://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aussenhandel-31660 Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 4.1.2024.</ref>
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; Außenbeitrag
  
Der Außenhandel umfasst die staatlichen Grenzen überschreitenden Handelsbeziehungen. Er bildet die Grundlage der internationalen Arbeitsteilung. Der Unterschied zwischen Außenhandel und Binnenhandel ist graduell zu sehen und wird bestimmt durch die Verschiedenartigkeit der Rahmenbedingungen zwischen nationalem und internationalem Geschäft. Diese kommen zum Ausdruck durch unterschiedliche politische, wirtschaftliche, rechtliche und kulturelle Rahmenbedingungen zwischen den beteiligten Ländern. Je fremdartiger die Rahmenbedingungen sind, desto höher sind in der Regel auch die Anforderungen an die Geschäftsanbahnung sowie die Gestaltung und Abwicklung der Außenhandelsbeziehungen. Je gleichartiger diese sind, desto mehr verlieren die internationalen Handelsbeziehungen ihren Außenhandelscharakter und nähern sich dem Binnenhandel. Konstitutiv für den Außenhandel sind letztlich immer staatliche Grenzen überschreitende Handelsbeziehungen. Binnenhandel liegt demgegenüber dann vor, wenn es sich um innerstaatliche Handelsbeziehungen handelt. Die Gesamtheit aller die nationalen Grenzen überschreitenden Handelsbeziehungen wird als Welthandel bezeichnet. Im Welthandel wird unterschieden zwischen dem intraregionalen Handel und dem interregionalen Handel. Der intraregionale Handel betrifft die Außenhandelsbeziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten eines wirtschaftlichen Integrationsraumes (z.B. Europäische Union), wohingegen der interregionale Handel die Handelsbeziehungen zwischen wirtschaftlichen Integrationsräumen erfasst. Aus Sicht der Europäischen Union betrifft der interregionale Handel den Handel der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit Nichtmitgliedsstaaten. Der Welthandel ist stark konzentriert auf die drei stärksten Wirtschaftsregionen der Welt, die sog. Triade des Welthandels (Europa, Nordamerika und Süd-Ostasien).  
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Der ''Außenbeitrag'' ist der Saldo von Ausfuhr und Einfuhr. Er findet sich in der [[Handelsbilanz]] und ist ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.<ref>[ttps://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aussenhandel-31660 Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 4.1.2024.</ref>
  
;Formen des Außenhandels
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''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandel#Wirtschaftliche_Aspekte </u>''<s></s> <!--  -->
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Importquote oder Offenheitsgrad. Der Außenbeitrag erfasst die Werte sämtlicher Exporte und Importe von materiellen und immateriellen Gütern und Dienstleistungen eines Staates innerhalb einer Rechnungsperiode. Er zeigt, ob ein Staat mehr exportiert als er importiert (Nettoexport) oder umgekehrt (Nettoimport). Die '''Außenhandelsquote''' setzt die Exporte und Importe ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.
  
Zu den Grundformen des Außenhandels zählen der Export, der Import sowie der Transithandel. Unter Export (Ausfuhr) wird die grenzüberschreitende Bereitstellung von Wirtschaftsleistungen an ausländische Abnehmer (Gebietsfremde) verstanden. Demgegenüber bezieht sich der Import auf den grenzüberschreitenden Bezug von Wirtschaftsleistungen von Gebietsfremden. Der Transithandel ist eine Kombination aus Export und Import zwischen drei Ländern. Beim Transithandel importiert ein Transithändler mit Sitz in einem Transitland Waren aus einem Ursprungsland und exportiert diese an einen Kunden in einem Bestimmungsland. Außenhandel kann direkt oder indirekt erfolgen. Maßgeblich für die Abgrenzung zwischen direktem und indirektem Außenhandel ist die Mittelbarkeit der vertraglichen Handelsbeziehungen zwischen inländischem und ausländischem Unternehmen. Beim direkten Außenhandel erfolgt der vertragliche Geschäftsabschluss unmittelbar zwischen dem inländischen und ausländischen Unternehmen. Beim indirekten Außenhandel ist ein rechtlich selbständiger Zwischenhändler mit Sitz im Inland zwischen inländischem und ausländischem Unternehmen eingeschaltet. Im Außenwirtschaftsgesetz (AWG) wird anstelle der Begriffe Export und Import von Ausfuhr (Ausfuhrhandel) und Einfuhr (Einfuhrhandel) gesprochen. Der Geltungsbereich des deutschen Außenwirtschaftsgesetzes ist das Wirtschaftsgebiet, welches definiert ist als das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Neben diesen Grundformen des Außenhandels bestehen verschiedene Sonderformen und kombinierte Geschäftssysteme des Außenwirtschaftsverkehrs, welche in Verbindung stehen mit Außenhandelstransaktionen. Hierzu zählen der Kompensationshandel, die internationalen Kooperationen, der internationale Lizenzhandel, der Veredelungsverkehr sowie im weiteren Sinne die Direktinvestition.
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Weitere wichtige volkswirtschaftliche Kennzahlen sind:
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandelsquote Außenhandelsquote] (Offenheitsgrad),
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Exportquote Exportquote] und
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Importquote Importquote].
  
;Außenhandel aus volkswirtschaftlicher Sicht
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<s><u>Literatur</u></s>
  
Wird der Begriff Außenhandel in der Volkswirtschaftslehre verwandt, so bezieht er sich auf grenzüberschreitende Handelsbeziehungen aus gesamtwirtschaftlicher Sicht. Gesamtwirtschaftlich werden die Außenhandelsaktivitäten zusammengefasst zum Außenbeitrag. Der Außenbeitrag ist ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Er erfasst den Saldo aller Exporte und Importe von Gütern und Dienstleistungen zwischen Gebietsansässigen und Gebietsfremden innerhalb einer Abrechnungsperiode. Der Außenbeitrag ergibt sich aus dem Saldo der Handels- und Dienstleistungsbilanz. Die Handels- und Dienstleistungsbilanz sind ihrerseits Teil der nationalen Zahlungsbilanz. Gegenstand der Außenhandelstheorie ist es, Erklärungen für das Zustandekommen und für die Auswirkungen von Außenhandelsbeziehungen aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zu liefern (Ursache-Wirkungsbeziehungen). Als wesentliche Bestimmungsgründe für das Zustandekommen von Außenhandel gelten: (1) die Nichtverfügbarkeit von Waren im Importland, wobei zwischen absoluter und relativer Nichtverfügbarkeit zu unterscheiden ist, (2) Kostenvorteile zwischen dem In- und Ausland, welche in Form absoluter als auch komparativer Kostenvorteile (komparative Vorteile) bestehen können sowie (3) die Erweiterung der Warenauswahlmöglichkeiten durch Außenhandel. Die Außenhandelspolitik (auch Handelspolitik genannt) beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Leitbildern, Zielsetzungen und Instrumenten zur Beeinflussung der Außenhandelsbeziehungen. Aufgabe der Außenhandelspolitik ist die Gestaltung der internationalen Handelsbeziehungen. Als Leitbilder der Handelspolitik für die Ableitung konkreter handelspolitischer Ziele und Maßnahmen kann dabei entweder der Freihandel oder der Protektionismus dienen. Eine Politik des Freihandels ist gekennzeichnet durch einen Abbau von Handelshemmnissen. Protektionismus bedeutet demgegenüber staatliche Beeinflussung des Außenhandels mit dem Ziel, Importe zum Schutz der heimischen Wirtschaft zu beschränken oder die eigene Exportwirtschaft durch gezielte staatliche Maßnahmen zu fördern. Importbeschränkungen können in Form von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen bestehen. Tarifäre Handelshemmnisse sind Handelshemmnisse in Form von Zöllen. Nichttarifäre Handelshemmnisse sind alle nicht auf Zöllen beruhenden Handelshemmnisse, die eine Einschränkung oder Behinderung des Außenhandels bewirken. Hierzu gehören vor allem: (1) Handelskontingente, (2) Handelsverbote, (3) Selbstbeschränkungen und (4) administrative Handelshemmnisse. Exportförderung kann in Form staatlicher Subventionen für die Exportwirtschaft oder in Form des Dumpings bestehen. In der Realität ist vollständiger Freihandel ebenso wenig möglich wie eine vollständige handelspolitische Autarkie. Meist findet sich daher eine Mischform aus beiden Leitbildern, bei denen entweder der Freihandel als das Grundprinzip der Marktwirtschaft im Vordergrund steht oder der Protektionismus in Form staatlicher Beschränkungen und Interventionen.
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<u>Weblinks</u>
  
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandel bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;
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* [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aussenhandel-31660 Außenhandel bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 4.1.2024;
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* [https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18746/aussenhandelAußenhandel bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 4.1.2024;
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Export Export bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Import Import bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;
 +
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Transithandel Transithandel bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;
  
''<u>https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18746/aussenhandel/ </u>''
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Wikipedia, Stichwort:  
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Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort:
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Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort:
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], abgefragt 4.1.2024.</ref></s>
  
Austausch von Gütern zwischen einem Land und allen übrigen Ländern der Welt. Güterlieferungen in das Ausland heißen Ausfuhr (Export), Güterlieferungen aus dem Ausland Einfuhr (Import). Die Werte dieser Warenströme werden in der [[Handelsbilanz]] erfasst.
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''Hauptartikel-> [[]]''
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* Synonyme: ''[[]]''
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''siehe auch-> [[]]''
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Der Außenhandel hat in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. In den 1960er-Jahren stand die Ausdehnung des Handels mit den übrigen Industriestaaten (vor allem in Westeuropa) im Vordergrund. In den 1970er-Jahren weitete sich der Warentausch auch mit den Entwicklungs- und Erdölländern aus. Neuerdings gewinnt der Handel mit den EU-Mitgliedern Mittel- und Osteuropas an Bedeutung. Der regionale Schwerpunkt des Handels liegt aber weiterhin in Westeuropa. Am gesamten Welthandel beträgt der Anteil Deutschlands (2015) 7,2 %. Damit ist Deutschland drittgrößter Warenexporteur und -importeur in der Link hat Vorschau-PopupInterner Link: Weltwirtschaft (siehe dort).
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''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Export </u>''
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'''Export (Ausfuhr'''; lateinisch ex, „aus, hinaus“ und lateinisch portare, „tragen, bringen“; „hinausbringen“) ist im Außenhandel der grenzüberschreitende Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen aus dem Inland in das Ausland. Gegensatz ist der Import.
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''<u> </u>''
  
''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Import </u>''
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''<u>eigene </u>''
  
'''Import (auch: Einfuhr'''; lateinisch in [wird wegen des nachfolgenden „p“ zu im[1]] „in… hinein “ und lateinisch portare „tragen, bringen“: „hineintragen, einführen“) ist im Außenhandel der grenzüberschreitende Kauf von Gütern oder Dienstleistungen aus dem Ausland und deren Lieferung ins Inland. Gegensatz ist der Export.
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<u>Literatur</u>
  
;ex [[Benutzer:Peter_Hager/Baustelle/Diverse_Hinweise#Wirtschaftseinheit_(2.1.2024)]]
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<u>Weblinks</u>
https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandelspolitik
 
  
''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandelstheorie </u>''<s></s> <!--  -->
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* [
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NN bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;
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* [
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NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 4.1.2024;
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* [
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NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 4.1.2024;
  
Eine Außenhandelstheorie ist eine wirtschaftswissenschaftliche Theorie, die internationalen Handel und dessen Auswirkungen auf die beteiligten Akteure erklärt. Es gibt verschiedene einzelne Außenhandelstheorien. Als wissenschaftliches Arbeitsgebiet ist die Außenhandelstheorie ein Teilgebiet der Außenwirtschaftstheorie.  
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Wikipedia, Stichwort:
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], abgefragt 4.1.2024.</ref>
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Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort:
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], abgefragt 4.1.2024.</ref>
  
''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandelsbetriebslehre </u>''<s></s> <!--  -->
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''Hauptartikel-> [[]]''
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* Synonyme: ''[[]]''
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''siehe auch-> [[]]''
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Die Außenhandelsbetriebslehre beschäftigt sich als spezielle Betriebswirtschaftslehre (so genannte Wirtschaftszweiglehre) mit der Handelslehre der Außenwirtschaft. Ein Außenhandelsbetrieb ist ein auf Import/Export/Transithandel ausgerichtetes Handelsunternehmen und handelt unter anderem nach dem Außenwirtschaftsrecht.
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== Kennzahlen der Außenwirtschaft ==
 
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* [
 
* [
NN bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;
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NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;
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NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;
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NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;
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Wikipedia, Stichwort:
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], abgefragt 9.1.2025.</ref>
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], abgefragt 9.1.2025.</ref>
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Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort:
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], abgefragt 9.1.2025.</ref>
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=== Außenhandelsquote ===
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<!-- Bei Änderung Überschrift in [[NN]], [[MM]] ändern. -->* ''Weiterleitung'': Außenhandelsquote
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''Hauptartikel-> [[]]''
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* Synonyme: ''[[]]''
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''siehe auch-> [[]]''
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'''fe <!-- erg (zT) ok -->'''
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''<u>https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandelsquote </u>''
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Die Außenhandelsquote (auch Offenheitsgrad; englisch foreign trade quota) ist in der Außenwirtschaftstheorie eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil der Summe von Exporten und Importen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Staates beschreibt.
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;Berechnung
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:<math>\text{Außenhandelsquote} = \frac{\text{Exporte + Importe}}{\text{Bruttoinlandsprodukt}} \times 100%</math>
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Die Außenhandelsquote steigt, sobald die Exporte und/oder Importe bei konstantem BIP zunehmen und umgekehrt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im BIP zwar die Exporte, nicht jedoch die Importe enthalten sind.
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;Alternative Definition
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Eine alternative Definition beschreibt die Außenhandelsquote als „den Durchschnitt aus der Summe von Warenimporten und Warenexporten, gemessen als Anteil am BIP.“<ref name="Makroökonomie S. 514.2">Olivier Blanchard, Gerhard Illing: ''Makroökonomie.'' 2006, S. 514.</ref> Diese Definition bildet den Durchschnitt aus Importen und Exporten und setzt diesen ins Verhältnis zum BIP. Dies führt zwar zur gleichen Aussage, aber der Wert der Kennzahl ist ein anderer. Dadurch ist die Kennzahl erklärungsbedürftig und nicht sofort mit Auswertungen anderer Quellen vergleichbar. Die Kennzahl muss dann erst mit dem Faktor zwei multipliziert werden, um die Durchschnittsberechnung
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:<math>\frac {\mathrm{Exporte} + \mathrm{Importe}}{\mathrm{2}}</math>
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wieder rückgängig zu machen. Des Weiteren werden in dieser Definition nur Waren berücksichtigt. Häufig werden auch [[Dienstleistung]]en mit in die Berechnung einbezogen.<ref name="Makroökonomie S. 515">Olivier Blanchard, Gerhard Illing: ''Makroökonomie.'' 2006, S. 515.</ref>
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Außerdem kann die Außenhandelsquote über die Addition von [[Exportquote|Export-]] und [[Importquote (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung)|Importquote]] und deren Gegenüberstellung mit dem BIP ermittelt werden.
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Dieser Artikel verwendet jedoch die gebräuchlichere Berechnung über den Außenhandelsumsatz.
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;Abgrenzungen
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Der Außenbeitrag ist die Summe der Netto-Exporte, die Exportquote berücksichtigt nur die Exporte, die Importquote entsprechend nur die Importe im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.
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Die Außenhandelsquote ist nicht zu verwechseln mit den häufig auch als Quote bezeichneten Handelsbeschränkungen in Form von erlaubten Kontingenten. So wird ein Einfuhrkontingent auch als Importquote und eine freiwillige Exportbeschränkung als Exportquote bezeichnet. Diese Begriffe beschreiben Maßnahmen von Staaten, die durch eine Beschränkung der Importe oder Exporte die inländischen Produzenten gegen ausländische Konkurrenz schützen sollen bzw. Konflikte mit anderen Staaten durch hohe Exporte vermeiden sollen.[14]
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Der Begriff „Außenhandelsgeschäftsquote“ meint den Anteil von Exporten und Importen eines einzelnen Unternehmens am Umsatz dieses Unternehmens.[15]
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;Aussagekraft
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Die mit der Außenhandelsquote ausgedrückte Kennziffer gibt einen Eindruck der internationalen Handelsverflechtungen. Jedoch ist sie kein verlässlicher Indikator für die Offenheit einer Volkswirtschaft. Ob ein Land dem internationalen Wettbewerb stark ausgesetzt ist, lässt sich besser an dem Anteil von „handelbaren Gütern“, d. h. Nicht-Immobilien und bestimmten Dienstleistungen (etwa Friseurdienstleistungen), am BIP messen.[5]
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<u>Literatur</u>
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<u>Weblinks</u>
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Der Außenbeitrag (englisch trade balance) erfasst als volkswirtschaftliche Kennzahl die Werte sämtlicher Exporte und Importe von materiellen und immateriellen Gütern und Dienstleistungen eines Staates innerhalb einer Rechnungsperiode.
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Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) beinhaltet den Außenbeitrag als Überschuss der Einnahmen aus Exporten über die Ausgaben aus Importen[3] oder umgekehrt. Diese Definition entspricht der von Eurostat für alle EU-Mitgliedstaaten.[4] Sind die Exportwerte höher als die Importwerte, ergibt sich ein positiver Saldo, der Nettoexport genannt wird; umgekehrt liegt ein Nettoimport vor.
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Zum Außenbeitrag gehört neben der Handelsbilanz auch die Dienstleistungsbilanz.[5] Letztere beinhaltet den Reiseverkehr, Transportwesen, sowie Patent- und Lizenzgebühren.
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:Ermittlung
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Der Außenbeitrag setzt sich aus den [[Saldo|Salden]] der [[Handelsbilanz|Handels-]] und [[Dienstleistungsbilanz]] zusammen.<ref>[https://books.google.de/books?id=UcT-AAAAQBAJ&pg=PA41&dq=Au%C3%9Fenhandel+lexikon&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiqpMzXspjqAhWmy6YKHbQHDlkQ6AEwBHoECAEQAg#v=onepage&q=Au%C3%9Fenhandel%20lexikon&f=false Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), ''Kompakt-Lexikon Internationale Wirtschaft'', 2013, S. 42]</ref> Im Gegensatz zum Saldo der [[Leistungsbilanz]] erfasst der Außenbeitrag nicht die [[Leistungsbilanz#Laufende Übertragungen|laufenden Übertragungen]] ([[Transferzahlung]]en, beispielsweise Zahlungen an den [[EU-Haushalt]]; früher in der [[Übertragungsbilanz]] erfasst).
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Das [[Bruttoinlandsprodukt]] <math>\text{BIP}</math> und die Importe <math>\text{Im}</math> stehen den inländischen [[Wirtschaftssubjekt]]en für [[Konsum]] <math>\text{C}</math>, [[Investition]]en <math>\text{I}</math> und Exporte <math>\text{Ex}</math> zur Verfügung:<ref>[https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/kiel-focus/2017/mythos-aussenbeitrag-8321/ Institut für Weltwirtschaft/Stefan Kooths, ''Mythos „Außenbeitrag“'', September 2017]</ref>
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:<math>\text{BIP} + \text{Im} = \text{C} + \text{I} + \text{Ex}</math>.
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Durch Umformung ergibt sich als Zwischenresultat:
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:<math>\text{BIP} = \text{C} + \text{I} + \text{(Ex – Im)}</math>.
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Durch Isolation ergibt sich der Außenbeitrag als
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:<math>\text{Außenbeitrag} = \text{Ex} - \text{Im}</math>.
 +
Ist der Wert der Exporte höher als der Importe, so liegt ein ''Nettoexport'' vor:
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:<math>\text{Nettoexport} = \text{Ex} > \text{Im}</math>.
 +
Bei einem ''Nettoimport'' überwiegen die Importe:
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: <math>\text{Nettoimport} = \text{Ex} < \text{Im}</math>.
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Gleichen sich die Importe und Exporte wertmäßig ausnahmsweise aus, ist der Außenbeitrag „null“.
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Die ''Außenbeitragsquote'' ist der Anteil des Außenbeitrags am BIP:<ref>[https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Globalisierungsindikatoren/aussenwirtschaft.html Statistisches Bundesamt, ''Außenwirtschaft, Außenbeitragsquote'']</ref>
 +
:<math>\text{Außenbeitragsquote} = \frac{\text{Ex}-\text{Im}}{\text{BIP}}</math>.
 +
Sie zeigt, welcher Anteil des Bruttoinlandsproduktes nicht für Konsum oder Investitionen verwendet und somit [[Sparen|gespart]] wird. Eine negative Außenbeitragsquote zeigt, wie hoch die aus Ersparnis finanzierten Konsumausgaben und Investitionen in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sind.
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Die Exportquote (englisch export quota) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der Exporte zum Bruttoinlandsprodukt einer Volkswirtschaft wiedergibt. Gegensatz ist die Importquote. Im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang wird der Anteil des Umsatzes aus Auslandsgeschäften am Gesamtumsatz als Exportquote bezeichnet.
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;Berechnung ==
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Als Exporte gelten sämtliche [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] und [[Dienstleistung]]en, die innerhalb eines Jahres im [[Ausland]] [[Veräußerung|veräußert]] wurden. Beide [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregate]] ergeben sich aus der [[Handelsbilanz|Handels-]] bzw. [[Dienstleistungsbilanz]]. Die aus der Veräußerung tatsächlich vereinnahmten Exporterlöse ([[Einnahme]]n in [[Inlandswährung]] und [[Devisen]]einnahmen) enthalten nur die von den [[Importeur]]en bezahlten Güter und Dienstleistungen, nicht die mit einem [[Zahlungsbedingung|Zahlungsziel]] verbundenen Exporte. Die geflossenen Exporterlöse werden dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenübergestellt, das eine Zusammenfassung aller im Staat [[Produktion|produzierten]] Güter und Dienstleistungen darstellt und somit auch die im Inland produzierten Exporte enthält.
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:<math>\text{Exportquote} = \frac{\text{Exporterlöse}}{\text{Bruttoinlandsprodukt}}\times 100</math>
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Nehmen die Exporte bei konstantem BIP zu, erhöht sich die Exportquote und umgekehrt. Die Exportquote ändert sich, wenn die Änderungsrate des Exporteinnahmevolumens von jener des [[Geld]]einkommens abweicht.<ref>{{Literatur |Autor=Manfred Hieber |Titel=Außenhandel, wirtschaftliche Expansion und Preisniveau |Band=34 |Datum=1967 |Seiten=39}}</ref> Die Angebotselastizität für Exporte ist umso höher, je leichter sich im Importland heimische Güter durch Importe ersetzen lassen.<ref>{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=n_DeHVDXYjAC |Seite=29}} |Autor=Anton Konrad |Titel=Zahlungsbilanzstörungen und wirtschaftliches Wachstum |Datum=1962 |Seiten=29}}</ref> Hohe [[Angebotselastizität]]en gibt es dort, wo der Außenhandel relativ unbedeutend ist und eine niedrige Exportquote aufweist.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Au%C3%9Fenhandelsquote
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;Betriebswirtschaftslehre
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Wirtschaftszweige und Unternehmen bezeichnen mit Exportquote, auch '''Auslandsgeschäftsquote''', den Anteil des Auslandsumsatzes am [[Umsatzerlös|Gesamtumsatz]]. Sie spiegelt die ''Exportintensität'' wider:
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:<math>\text{Exportquote} = \frac{\text{Auslandsumsatz}}{\text{Umsatzerlöse}}\times 100</math>
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Auch hier gilt, dass ein steigender Auslandsumsatz bei gleichbleibendem Gesamtumsatz eine steigende Exportquote zur Folge hat und umgekehrt. Während die Exportquote 2014 von [[Kleine und mittlere Unternehmen|kleinen und mittleren Unternehmen]] bei 19,6 % der Gesamtumsätze lag, betrug sie bei [[Großunternehmen]] 25,6 %. Großunternehmen sind mithin tendenziell exportintensiver. Nach [[Wirtschaftszweig]]en führt die [[Automobilindustrie]] mit 18,8 % der deutschen Exporterlöse, gefolgt vom [[Maschinenbau]] (14,2 %), [[chemische Industrie]] (9 %) und [[Datenverarbeitung]]/elektrische und optische Erzeugnisse (8,1 %).
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Die Importquote (englisch import quota) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der Importe zum Bruttoinlandsprodukt einer Volkswirtschaft wiedergibt. Gegensatz ist die Exportquote.
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;Berechnung ==
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Als Importe gelten sämtliche [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] und [[Dienstleistung]]en, die innerhalb eines Jahres aus dem [[Ausland]] [[Kaufvertrag|erworben]] wurden. Beide [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregate]] ergeben sich aus der [[Handelsbilanz|Handels-]] bzw. [[Dienstleistungsbilanz]]. Die für den Erwerb tatsächlich gezahlten Importausgaben ([[Ausgabe (Rechnungswesen)|Ausgaben]] in [[Inlandswährung]] und [[Devisen]]ausgaben) enthalten nur die von den [[Importeur]]en bezahlten Güter und Dienstleistungen, nicht die mit einem [[Zahlungsbedingung|Zahlungsziel]] verbundenen Importe. Die gezahlten Importausgaben werden dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenübergestellt, das eine Zusammenfassung aller im Staat [[Produktion|produzierten]] Güter und Dienstleistungen darstellt und somit auch die im Inland produzierten Exporte enthält.
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:<math>\text{Importquote} = \frac{\text{Importausgaben}}{\text{Bruttoinlandsprodukt}} \times 100</math>
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Nehmen die Importe bei konstantem BIP zu, erhöht sich die Importquote und umgekehrt. Die Importquote ändert sich, wenn die Änderungsrate des Importausgabevolumens von jener des [[Geld]]einkommens abweicht.<ref>{{Literatur |Autor=Manfred Hieber |Titel=Außenhandel, wirtschaftliche Expansion und Preisniveau |Band=34 |Datum=1967 |Seiten=39}}</ref> Die [[Nachfrageelastizität]] für Importe ist umso höher, je leichter sich heimische Güter durch Importe ersetzen lassen.<ref>{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=n_DeHVDXYjAC |Seite=29 }} |Autor=Anton Konrad |Titel=Zahlungsbilanzstörungen und wirtschaftliches Wachstum |Datum=1962 |Seiten=29}}</ref> Hohe Nachfrageelastizitäten gibt es dort, wo der Außenhandel relativ unbedeutend ist und eine niedrige Importquote aufweist.
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;Unternehmen ==
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[[Wirtschaftszweig]]e und [[Unternehmen]] bezeichnen mit Importquote den Anteil der Einfuhrumsätze am gesamten [[Beschaffung]]sumsatz. Sie spiegelt die ''Importintensität'' wider:
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:<math>\text{Importquote} = \frac{\text{Wareneinsatz aus dem Ausland}}{\text{Umsatzerlöse}}\times 100</math>
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Auch hier gilt, dass ein zunehmender [[Wareneinsatz]] aus dem Ausland bei gleichbleibendem Gesamtumsatz eine steigende Importquote mit sich bringt und umgekehrt. Während lediglich 17 % der [[Kleine und mittlere Unternehmen|kleinen und mittleren Unternehmen]] (KMU) im Jahre 2011 Waren eingeführt hatten, lag der Anteil der [[Großunternehmen]] bei 45 %. Gemessen am Außenhandelsvolumen wiesen KMU lediglich 28 % Anteil auf, der Rest von 72 % entfiel auf Großunternehmen.<ref>Statistisches Bundesamt, ''Wirtschaft und Statistik'', Januar 2014, S. 48</ref> Die Importintensität der deutschen Großunternehmen ist mithin wesentlich höher. Nach Wirtschaftszweigen führen (2004) [[Textilindustrie|Textilien]]/[[Bekleidungsindustrie]]/[[Lederherstellung]] mit 427 % der [[Bruttowertschöpfung]], gefolgt von der [[Mineralölunternehmen|Mineralölverarbeitung]] (355 %), sonstige [[Fahrzeug]]e (307 %) oder [[Elektroindustrie|Elektroerzeugnisse]] (168 %).
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https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Au%C3%9Fenhandelsquote
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NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;
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NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;
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NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;
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Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort:  
 
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Aktuelle Version vom 26. März 2026, 07:29 Uhr

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Begriff (lö)

  • Weiterleitung:

 erg 

Die Außenwirtschaft ist die Gesamtheit der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Staaten.[1]

Sie umfasst die

  • Realströme (Güter, Dienstleistungen)
  • Finanzströme ergänzen

Jener Teil der Wirtschaftspolitik, der sich mit der Außenwirtschaft befasst, wird als Außenwirtschaftspolitik bezeichnet. Der wichtigste Teil davon ist die Außenhandelspolitik, weiter zählen Währungs- und Wechselkurspolitik dazu.

[2] [3] [4] </ref> [5]

Bedeutung

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

[6] [7] [8] </ref> [9]

Arten

Hlf (lö)

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenwirtschaftstheorie Die Außenwirtschaftstheorie (oder Außenwirtschaftslehre) ist ein Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre. Sie befasst sich mit allen Fragen, die mit dem grenzüberschreitenden Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital zusammenhängen. Sie wendet dort die Aussagen und Theorien der Makroökonomie und Mikroökonomie an.

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18750/aussenwirtschaft/ die Gesamtheit aller Wirtschaftsbeziehungen zwischen Staaten. Ihre Bestandteile sind der Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, Zahlungs- und sonstiger Wirtschaftsverkehr des Inlands mit dem Ausland. Die Außenwirtschaftstheorie als Teilgebiet der allgemeinen Wirtschaftstheorie beschäftigt sich mit der Analyse der Bestimmungsgründe und Auswirkungen außenwirtschaftlicher Transaktionen, z. B. mit den Fragen, warum Außenhandel zustande kommt, wie sich Wechselkurse bilden oder wie ein Ausgleich der Zahlungsbilanz erreicht wird. Die Gesamtheit aller staatlichen Handlungen und Maßnahmen zur Beeinflussung der Außenwirtschaft wird als Außenwirtschaftspolitik bezeichnet.

ex Ausland

https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenwirtschaftstheorie

Unterteilung

Die Außenwirtschaftstheorie gliedert sich heute in drei Stränge: die reale (güterwirtschaftliche) Theorie, die monetäre Theorie und die Theorie wirtschaftlicher Integration. Die reale Außenwirtschaft ist das traditionelle Kernstück der Außenwirtschaftslehre (weswegen sie in älteren Lehrbüchern auch als „reine Außenwirtschaft“ bezeichnet wird). Sie befasst sich mit dem Außenhandelsmarkt und den dort relevanten Größen Ex- und Import.

Insbesondere durch den Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems haben jedoch monetäre Aspekte in den letzten Jahrzehnten eine weit stärkere Bedeutung gewonnen. Die monetäre Außenwirtschaftstheorie hat sich daher seit den 1960ern als zweites bedeutendes Standbein der Außenwirtschaftstheorie herausgebildet. Sie untersucht den Devisenmarkt (und dort insbesondere den Wechselkurs). Beide Ansätze standen lange weitgehend unverbunden nebeneinander.

Als neuester Strang der Außenwirtschaftstheorie haben sich in den letzten Jahrzehnten, insbesondere aber in den 1990er Jahren Theorien zu Fragen der wirtschaftlichen Integration herausgebildet. Sie verknüpfen reale und monetäre Außenwirtschaft und stellen heute den in der Öffentlichkeit am meisten beachteten Strang der Außenwirtschaft dar.

Ein gesondertes Wissensgebiet sind betriebswirtschaftliche Aspekte der Außenwirtschaftslehre, so z. B. der Anbahnung und Abwicklung von Exportgeschäften, der Absicherung gegen Wechselkurs-, wirtschaftliche und politische Risiken.

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18750/aussenwirtschaft/


eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 4.1.2024;

[10] [11] [12] </ref> [13]

Außenhandel

  • Weiterleitung: Außenhandel, Ausfuhr, Einfuhr, Export, Import, Transithandel

siehe auch-> [[]]

 (zT) ok 

Außenhandel ist der Austausch von Gütern und Dienstleistungen zwischen dem Inland und Ausland. Güterlieferungen in das Ausland heißen Ausfuhr (Export), Güterlieferungen aus dem Ausland Einfuhr (Import). Die Werte dieser Warenströme werden in der Handelsbilanz erfasst.[14]

Allgemeines

Der internationale Handel unterscheidet sich wesentlich vom Binnenhandel. Bei grenzüberschreitenden Geschäften erschweren die räumliche Entfernung, Sprachunterschiede sowie unterschiedliche politische, rechtliche und wirtschaftliche Systeme die Beurteilung des Geschäftspartners. Lange Transportwege, Zölle und sonstige Transaktionskosten verteuern den Außenhandel.[15] Protektionismus insbesondere Handelshemmnisse erschweren den Außenhandel.

Export

Export[16] (Ausfuhr) ist im Außenhandel der grenzüberschreitende Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen aus dem Inland in das Ausland. [17]

Die zehn größten Exportnationen 2017 weltweit:[18]

Rang Land Wert Mrd USD Anteil %
1. Volksrepublik China 2.263 12,8
2. Vereinigte Staaten 1.546 8,7
3. Deutschland 1.448 8,2
4. Japan 698 3,9
5. Niederlande 652 3,7
6. Südkorea 574 3,2
7. Hongkong 550 3,1
8. Frankreich 535 3,0
9. Italien 506 2,9
10. Vereinigtes Königreich 445 2,5
Import

Import[19] (Einfuhr) ist im Außenhandel der grenzüberschreitende Kauf von Gütern oder Dienstleistungen aus dem Ausland und deren Lieferung ins Inland.[20]

Die zehn größten Importnationen 2017 weltweit:[21]

Rang Land Wert Mrd USD Anteil %
1. Vereinigte Staaten 2.409 13,4
2. Volksrepublik China 1.841 10,2
3. Deutschland 1.167 6,5
4. Japan 672 3,7
5. Vereinigtes Königreich 644 3,6
6. Frankreich 625 3,5
7. Hongkong 590 3,3
8. Niederlande 574 3,2
9. Südkorea 478 2,7
10. Italien 453 2,5
Transithandel

Der Transithandel ist eine Kombination aus Export und Import zwischen drei Ländern. Beim Transithandel importiert ein Transithändler mit Sitz in einem Transitland Waren aus einem Ursprungsland und exportiert diese an einen Kunden in einem Bestimmungsland.[22]

Außenbeitrag

Der Außenbeitrag ist der Saldo von Ausfuhr und Einfuhr. Er findet sich in der Handelsbilanz und ist ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.[23]

https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenhandel#Wirtschaftliche_Aspekte Importquote oder Offenheitsgrad. Der Außenbeitrag erfasst die Werte sämtlicher Exporte und Importe von materiellen und immateriellen Gütern und Dienstleistungen eines Staates innerhalb einer Rechnungsperiode. Er zeigt, ob ein Staat mehr exportiert als er importiert (Nettoexport) oder umgekehrt (Nettoimport). Die Außenhandelsquote setzt die Exporte und Importe ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.

Weitere wichtige volkswirtschaftliche Kennzahlen sind:

Literatur

Weblinks

[24] [25] [26] </ref> [27]

mm

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 4.1.2024;

[28] [29] [30] </ref> [31]

mm

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 4.1.2024;

[32] [33] [34] </ref> [35]

Kennzahlen der Außenwirtschaft

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;

[36] [37] [38] </ref> [39]

Außenhandelsquote

  • Weiterleitung: Außenhandelsquote
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandelsquote Die Außenhandelsquote (auch Offenheitsgrad; englisch foreign trade quota) ist in der Außenwirtschaftstheorie eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil der Summe von Exporten und Importen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Staates beschreibt.

Berechnung
[math]\text{Außenhandelsquote} = \frac{\text{Exporte + Importe}}{\text{Bruttoinlandsprodukt}} \times 100%[/math]

Die Außenhandelsquote steigt, sobald die Exporte und/oder Importe bei konstantem BIP zunehmen und umgekehrt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im BIP zwar die Exporte, nicht jedoch die Importe enthalten sind.

Alternative Definition

Eine alternative Definition beschreibt die Außenhandelsquote als „den Durchschnitt aus der Summe von Warenimporten und Warenexporten, gemessen als Anteil am BIP.“[40] Diese Definition bildet den Durchschnitt aus Importen und Exporten und setzt diesen ins Verhältnis zum BIP. Dies führt zwar zur gleichen Aussage, aber der Wert der Kennzahl ist ein anderer. Dadurch ist die Kennzahl erklärungsbedürftig und nicht sofort mit Auswertungen anderer Quellen vergleichbar. Die Kennzahl muss dann erst mit dem Faktor zwei multipliziert werden, um die Durchschnittsberechnung

[math]\frac {\mathrm{Exporte} + \mathrm{Importe}}{\mathrm{2}}[/math]

wieder rückgängig zu machen. Des Weiteren werden in dieser Definition nur Waren berücksichtigt. Häufig werden auch Dienstleistungen mit in die Berechnung einbezogen.[41]

Außerdem kann die Außenhandelsquote über die Addition von Export- und Importquote und deren Gegenüberstellung mit dem BIP ermittelt werden.

Dieser Artikel verwendet jedoch die gebräuchlichere Berechnung über den Außenhandelsumsatz.

Abgrenzungen

Der Außenbeitrag ist die Summe der Netto-Exporte, die Exportquote berücksichtigt nur die Exporte, die Importquote entsprechend nur die Importe im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.

Die Außenhandelsquote ist nicht zu verwechseln mit den häufig auch als Quote bezeichneten Handelsbeschränkungen in Form von erlaubten Kontingenten. So wird ein Einfuhrkontingent auch als Importquote und eine freiwillige Exportbeschränkung als Exportquote bezeichnet. Diese Begriffe beschreiben Maßnahmen von Staaten, die durch eine Beschränkung der Importe oder Exporte die inländischen Produzenten gegen ausländische Konkurrenz schützen sollen bzw. Konflikte mit anderen Staaten durch hohe Exporte vermeiden sollen.[14]

Der Begriff „Außenhandelsgeschäftsquote“ meint den Anteil von Exporten und Importen eines einzelnen Unternehmens am Umsatz dieses Unternehmens.[15]

Aussagekraft

Die mit der Außenhandelsquote ausgedrückte Kennziffer gibt einen Eindruck der internationalen Handelsverflechtungen. Jedoch ist sie kein verlässlicher Indikator für die Offenheit einer Volkswirtschaft. Ob ein Land dem internationalen Wettbewerb stark ausgesetzt ist, lässt sich besser an dem Anteil von „handelbaren Gütern“, d. h. Nicht-Immobilien und bestimmten Dienstleistungen (etwa Friseurdienstleistungen), am BIP messen.[5]

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;

[42] [43] [44] </ref> [45]

Außenbeitrag

  • Weiterleitung: Außenbeitrag
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https://de.wikipedia.org/wiki/Außenbeitrag Der Außenbeitrag (englisch trade balance) erfasst als volkswirtschaftliche Kennzahl die Werte sämtlicher Exporte und Importe von materiellen und immateriellen Gütern und Dienstleistungen eines Staates innerhalb einer Rechnungsperiode.

Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) beinhaltet den Außenbeitrag als Überschuss der Einnahmen aus Exporten über die Ausgaben aus Importen[3] oder umgekehrt. Diese Definition entspricht der von Eurostat für alle EU-Mitgliedstaaten.[4] Sind die Exportwerte höher als die Importwerte, ergibt sich ein positiver Saldo, der Nettoexport genannt wird; umgekehrt liegt ein Nettoimport vor.

Zum Außenbeitrag gehört neben der Handelsbilanz auch die Dienstleistungsbilanz.[5] Letztere beinhaltet den Reiseverkehr, Transportwesen, sowie Patent- und Lizenzgebühren.

Ermittlung

Der Außenbeitrag setzt sich aus den Salden der Handels- und Dienstleistungsbilanz zusammen.[46] Im Gegensatz zum Saldo der Leistungsbilanz erfasst der Außenbeitrag nicht die laufenden Übertragungen (Transferzahlungen, beispielsweise Zahlungen an den EU-Haushalt; früher in der Übertragungsbilanz erfasst).

Das Bruttoinlandsprodukt [math]\text{BIP}[/math] und die Importe [math]\text{Im}[/math] stehen den inländischen Wirtschaftssubjekten für Konsum [math]\text{C}[/math], Investitionen [math]\text{I}[/math] und Exporte [math]\text{Ex}[/math] zur Verfügung:[47]

[math]\text{BIP} + \text{Im} = \text{C} + \text{I} + \text{Ex}[/math].

Durch Umformung ergibt sich als Zwischenresultat:

[math]\text{BIP} = \text{C} + \text{I} + \text{(Ex – Im)}[/math].

Durch Isolation ergibt sich der Außenbeitrag als

[math]\text{Außenbeitrag} = \text{Ex} - \text{Im}[/math].

Ist der Wert der Exporte höher als der Importe, so liegt ein Nettoexport vor:

[math]\text{Nettoexport} = \text{Ex} \gt \text{Im}[/math].

Bei einem Nettoimport überwiegen die Importe:

[math]\text{Nettoimport} = \text{Ex} \lt \text{Im}[/math].

Gleichen sich die Importe und Exporte wertmäßig ausnahmsweise aus, ist der Außenbeitrag „null“.

Die Außenbeitragsquote ist der Anteil des Außenbeitrags am BIP:[48]

[math]\text{Außenbeitragsquote} = \frac{\text{Ex}-\text{Im}}{\text{BIP}}[/math].

Sie zeigt, welcher Anteil des Bruttoinlandsproduktes nicht für Konsum oder Investitionen verwendet und somit gespart wird. Eine negative Außenbeitragsquote zeigt, wie hoch die aus Ersparnis finanzierten Konsumausgaben und Investitionen in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sind.


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Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;

[49] [50] [51] </ref> [52]

Exportquote

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https://de.wikipedia.org/wiki/Exportquote Die Exportquote (englisch export quota) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der Exporte zum Bruttoinlandsprodukt einer Volkswirtschaft wiedergibt. Gegensatz ist die Importquote. Im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang wird der Anteil des Umsatzes aus Auslandsgeschäften am Gesamtumsatz als Exportquote bezeichnet.

Berechnung ==

Als Exporte gelten sämtliche Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres im Ausland veräußert wurden. Beide Aggregate ergeben sich aus der Handels- bzw. Dienstleistungsbilanz. Die aus der Veräußerung tatsächlich vereinnahmten Exporterlöse (Einnahmen in Inlandswährung und Deviseneinnahmen) enthalten nur die von den Importeuren bezahlten Güter und Dienstleistungen, nicht die mit einem Zahlungsziel verbundenen Exporte. Die geflossenen Exporterlöse werden dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenübergestellt, das eine Zusammenfassung aller im Staat produzierten Güter und Dienstleistungen darstellt und somit auch die im Inland produzierten Exporte enthält.

[math]\text{Exportquote} = \frac{\text{Exporterlöse}}{\text{Bruttoinlandsprodukt}}\times 100[/math]

Nehmen die Exporte bei konstantem BIP zu, erhöht sich die Exportquote und umgekehrt. Die Exportquote ändert sich, wenn die Änderungsrate des Exporteinnahmevolumens von jener des Geldeinkommens abweicht.[53] Die Angebotselastizität für Exporte ist umso höher, je leichter sich im Importland heimische Güter durch Importe ersetzen lassen.[54] Hohe Angebotselastizitäten gibt es dort, wo der Außenhandel relativ unbedeutend ist und eine niedrige Exportquote aufweist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Au%C3%9Fenhandelsquote

Betriebswirtschaftslehre

Wirtschaftszweige und Unternehmen bezeichnen mit Exportquote, auch Auslandsgeschäftsquote, den Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz. Sie spiegelt die Exportintensität wider:

[math]\text{Exportquote} = \frac{\text{Auslandsumsatz}}{\text{Umsatzerlöse}}\times 100[/math]

Auch hier gilt, dass ein steigender Auslandsumsatz bei gleichbleibendem Gesamtumsatz eine steigende Exportquote zur Folge hat und umgekehrt. Während die Exportquote 2014 von kleinen und mittleren Unternehmen bei 19,6 % der Gesamtumsätze lag, betrug sie bei Großunternehmen 25,6 %. Großunternehmen sind mithin tendenziell exportintensiver. Nach Wirtschaftszweigen führt die Automobilindustrie mit 18,8 % der deutschen Exporterlöse, gefolgt vom Maschinenbau (14,2 %), chemische Industrie (9 %) und Datenverarbeitung/elektrische und optische Erzeugnisse (8,1 %).

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;

[55] [56] [57] [58]

Importquote

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  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

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https://de.wikipedia.org/wiki/Importquote_(Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung) Die Importquote (englisch import quota) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der Importe zum Bruttoinlandsprodukt einer Volkswirtschaft wiedergibt. Gegensatz ist die Exportquote.

Berechnung ==

Als Importe gelten sämtliche Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres aus dem Ausland erworben wurden. Beide Aggregate ergeben sich aus der Handels- bzw. Dienstleistungsbilanz. Die für den Erwerb tatsächlich gezahlten Importausgaben (Ausgaben in Inlandswährung und Devisenausgaben) enthalten nur die von den Importeuren bezahlten Güter und Dienstleistungen, nicht die mit einem Zahlungsziel verbundenen Importe. Die gezahlten Importausgaben werden dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenübergestellt, das eine Zusammenfassung aller im Staat produzierten Güter und Dienstleistungen darstellt und somit auch die im Inland produzierten Exporte enthält.

[math]\text{Importquote} = \frac{\text{Importausgaben}}{\text{Bruttoinlandsprodukt}} \times 100[/math]

Nehmen die Importe bei konstantem BIP zu, erhöht sich die Importquote und umgekehrt. Die Importquote ändert sich, wenn die Änderungsrate des Importausgabevolumens von jener des Geldeinkommens abweicht.[59] Die Nachfrageelastizität für Importe ist umso höher, je leichter sich heimische Güter durch Importe ersetzen lassen.[60] Hohe Nachfrageelastizitäten gibt es dort, wo der Außenhandel relativ unbedeutend ist und eine niedrige Importquote aufweist.

Unternehmen ==

Wirtschaftszweige und Unternehmen bezeichnen mit Importquote den Anteil der Einfuhrumsätze am gesamten Beschaffungsumsatz. Sie spiegelt die Importintensität wider:

[math]\text{Importquote} = \frac{\text{Wareneinsatz aus dem Ausland}}{\text{Umsatzerlöse}}\times 100[/math]

Auch hier gilt, dass ein zunehmender Wareneinsatz aus dem Ausland bei gleichbleibendem Gesamtumsatz eine steigende Importquote mit sich bringt und umgekehrt. Während lediglich 17 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Jahre 2011 Waren eingeführt hatten, lag der Anteil der Großunternehmen bei 45 %. Gemessen am Außenhandelsvolumen wiesen KMU lediglich 28 % Anteil auf, der Rest von 72 % entfiel auf Großunternehmen.[61] Die Importintensität der deutschen Großunternehmen ist mithin wesentlich höher. Nach Wirtschaftszweigen führen (2004) Textilien/Bekleidungsindustrie/Lederherstellung mit 427 % der Bruttowertschöpfung, gefolgt von der Mineralölverarbeitung (355 %), sonstige Fahrzeuge (307 %) oder Elektroerzeugnisse (168 %).

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Au%C3%9Fenhandelsquote

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 9.1.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 9.1.2025;

[62] [63] [64] [65]

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 4.1.2024;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 4.1.2024;

Einzelnachweise

  1. Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Außenwirtschaft, abgefragt 4.1.2024.
  2. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  3. [ ], abgefragt 4.1.2024.
  4. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  5. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  6. [ ], abgefragt 4.1.2024.
  7. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  8. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  9. [ ], abgefragt 4.1.2024.
  10. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  11. Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Außenhandel, abgefragt 4.1.2024.
  12. Vgl. Wikipedia, Stichwort: Außenhandel, abgefragt 4.1.2024.
  13. Vom lat. ex "aus, hinaus" und portare "tragen, bringen"; "hinausbringen".
  14. Wikipedia, Stichwort: Export, abgefragt 4.1.2024.
  15. Aus Wikipedia, Stichwort: Außenhandel, abgefragt 2.1.2024.
  16. Vom lat. im und portare für "hineintragen".
  17. Wikipedia, Stichwort: Import, abgefragt 4.1.2024.
  18. Aus Wikipedia, Stichwort: Außenhandel, abgefragt 2.1.2024.
  19. [ttps://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aussenhandel-31660 Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 4.1.2024.
  20. [ttps://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aussenhandel-31660 Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Außenhandel], abgefragt 4.1.2024.
  21. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  22. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  23. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  24. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  25. [ ], abgefragt 4.1.2024.
  26. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  27. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  28. [ ], abgefragt 4.1.2024.
  29. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 4.1.2024.
  30. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  31. [ ], abgefragt 9.1.2025.
  32. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  33. Olivier Blanchard, Gerhard Illing: Makroökonomie. 2006, S. 514.
  34. Olivier Blanchard, Gerhard Illing: Makroökonomie. 2006, S. 515.
  35. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  36. [ ], abgefragt 9.1.2025.
  37. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  38. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Internationale Wirtschaft, 2013, S. 42
  39. Institut für Weltwirtschaft/Stefan Kooths, Mythos „Außenbeitrag“, September 2017
  40. Statistisches Bundesamt, Außenwirtschaft, Außenbeitragsquote
  41. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  42. [ ], abgefragt 9.1.2025.
  43. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  44. Vorlage:Literatur
  45. Vorlage:Literatur
  46. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  47. [ ], abgefragt 9.1.2025.
  48. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  49. Vorlage:Literatur
  50. Vorlage:Literatur
  51. Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Januar 2014, S. 48
  52. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.
  53. [ ], abgefragt 9.1.2025.
  54. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 9.1.2025.

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