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Das Unternehmensziel der Gewinnmaximierung beinhaltet unter anderem als zu erfüllende Nebenbedingung auch die Sicherung der Liquidität (englisch cash), also der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Insbesondere Großunternehmen (mit Filialen, Niederlassungen oder Zweigstellen) und Konzerne (Cash-Pooling) erfordern ein Cash-Management, das durch direkten Ausgleich der Defizite oder Überschüsse von Finanzierungsmitteln unternehmens- oder konzernintern das Ziel verfolgt, nicht auf externe Ausgleiche zurückgreifen zu müssen.[1] Hieraus ergeben sich komplexe Aufgaben, die durch Cash-Management-Systeme übernommen werden können.[2]
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Grundlage für Entscheidungen im Cash-Management ist der Liquiditätsplan.[8] (strategisches Management). Operativ erfolgt auf dessen Grundlage die tägliche Disposition der Finanzen. Aufgrund der vorhandenen, liquiditätswirksamen Unternehmensdaten sind am rechten Ort und zur rechten Zeit die erforderlichen Zahlungsmittel zur Verfügung zu stellen.[9]
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2. Zielsetzungen: Hauptaufgabe ist die störungsfreie Abwicklung des Zahlungsverkehrs auf der Grundlage der bei den einzelnen Kreditinstituten eingeräumten Kreditlinien sowie die kurzfristige Anlage überschüssiger Liquidität. Von der Kreditwirtschaft wird Cash Management im Rahmen des Electronic Banking als Dienstleistung zur Unterstützung und Optimierung der kurzfristigen Finanzwirtschaft des Kunden angeboten. Cash Management unterstützt dabei Unternehmen bei der Planung, Steuerung, Disposition und Kontrolle kurzfristiger Finanz- und Liquiditätspositionen sowie der Kassenhaltung. Informationsmodule steuern den Zahlungsverkehrsdatenaustausch, die Darstellung aktueller Kontostände (auch valutarisch geordnet) sowie Verfügungen zulasten von Konten unter Auswahl der Zahlungsart und Währung bei Auslandstransfers. Auch die Banken und Sparkassen selbst nutzen das Cash Management für die Disposition ihrer eigenen Konten bei in- und ausländischen Kreditinstituten - bes. bei Zentralbanken. Dies hat das Ziel einer möglichst knappen Liquiditätshaltung bzw. einer günstigen Anlage liquider Mittel sowie einer zeitgerechten Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs aus dem Kundengeschäft und Eigengeschäft.
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1. Begriff: Aufgabe des Cash Management als Teilbereich der Treasury ist die Erfassung, Steuerung und Überwachung der Liquiditätssituation in Inlandswährung und Auslandswährungen zur Sicherstellung einer jederzeitigen Zahlungsbereitschaft der Bank. Das Cash Management hat einen Ausgleich zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen von Zentralbankgeld unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften (§ 11 KWG, LiqV) herzustellen. Darüber hinaus ist auch das Mindestreserve-Ist mit dem Mindestreserve-Soll in Übereinstimmung zu bringen (Mindestreserve, Geldhandel). Mitarbeiter mit entsprechender Kompetenz werden als Gelddisponenten bzw. Geld- oder Devisenhändler bezeichnet.
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2. Aktuelle Entwicklungen: Neben dem Liquiditäts- und Devisenmanagement hat die Gelddisposition im Rahmen eines Refinanzierungsmanagements heutzutage ebenfalls einen Beitrag zu einer bedarfs- und zielgerichteten Erschließung und Nutzung der Refinanzierungsmärkte sowie für die Optimierung der Refinanzierungskosten und -risiken zu leisten. Neben der Aufnahme von Geldern bei der Zentralbank sind wesentliche Geldmarktinstrumente Certificates of Deposits, Commercial Papers sowie Repos.
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Version vom 5. Juni 2025, 06:07 Uhr

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Begriff (lö)

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https://de.wikipedia.org/wiki/Cash_Management Der Anglizismus Cash Management (Liquiditätsmanagement) bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre denjenigen Teil des Finanzmanagements eines Unternehmens, der sich mit der Steuerung der Liquidität befasst.

Entstehungsgeschichte

Die deutschsprachige Literatur näherte sich dem angelsächsischen Begriff „Cash-Management“ 1981 mit der Übersetzung als „Kassenhaltung“,[3] 1984[4] und 1986 als „Finanzdisposition“.[5] Guido Eilenberger umschrieb den Terminus 1987 mit „Konzernclearing“,[6] was eine zu enge Interpretation ist, da Cash Management nicht auf Konzerne beschränkt ist. Die 1987 vorgenommene Aufteilung in „Cash“ für Liquidität und „Management“ für Entscheidungen über Planung, Disposition und Kontrolle von Liquidität[7] entspricht dem heutigen Meinungsstand.

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/cash-management-29024 Definition: Was ist "Cash Management"?

Alle Maßnahmen der kurzfristigen Finanzdisposition im Unternehmen. Es umfasst dabei sämtliche Aufgaben und Maßnahmen, die zur Sicherung der Liquidität und zur Erreichung möglichst hoher Effizienz im Liquiditätsmanagement durchgeführt werden. Das Cash Management geht dabei über eine reine Finanzverwaltung hinaus, da hier eine aktive, zielorientierte Steuerung der Liquidität mit dem Ziel der Sicherstellung und Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens vorgenommen wird.

1. Begriff: Steuerung der täglichen Gelddisposition eines Unternehmens (ggf. auch untertägig). Als Instrument der Finanzplanung ist das Cash Management kurzfristig mit einem Planungshorizont von wenigen Tagen ausgerichtet und plant die Liquidität für die unmittelbar bevorstehenden Tage anhand der verfügbaren Informationen über ein- und ausgehende Zahlungsströme auf den verschiedenen, zu disponierenden Konten.

https://www.gabler-banklexikon.de/definition/cash-management-81575

eigene Der Begriff bezeichnet:

Begriff bedeutet.

[1] [2] [3] [4] [5] [6]

Bedeutung

ev besser Aufgaben

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

https://de.wikipedia.org/wiki/Cash_Management

Allgemeines

Das Unternehmensziel der Gewinnmaximierung beinhaltet unter anderem als zu erfüllende Nebenbedingung auch die Sicherung der Liquidität (englisch cash), also der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Insbesondere Großunternehmen (mit Filialen, Niederlassungen oder Zweigstellen) und Konzerne (Cash-Pooling) erfordern ein Cash-Management, das durch direkten Ausgleich der Defizite oder Überschüsse von Finanzierungsmitteln unternehmens- oder konzernintern das Ziel verfolgt, nicht auf externe Ausgleiche zurückgreifen zu müssen.[1] Hieraus ergeben sich komplexe Aufgaben, die durch Cash-Management-Systeme übernommen werden können.[2]

Aufgaben

Grundlage für Entscheidungen im Cash-Management ist der Liquiditätsplan.[8] (strategisches Management). Operativ erfolgt auf dessen Grundlage die tägliche Disposition der Finanzen. Aufgrund der vorhandenen, liquiditätswirksamen Unternehmensdaten sind am rechten Ort und zur rechten Zeit die erforderlichen Zahlungsmittel zur Verfügung zu stellen.[9]

Dabei sind die Finanzierungsarten zu berücksichtigen:

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/cash-management-29024 2. Zielsetzungen: Hauptaufgabe ist die störungsfreie Abwicklung des Zahlungsverkehrs auf der Grundlage der bei den einzelnen Kreditinstituten eingeräumten Kreditlinien sowie die kurzfristige Anlage überschüssiger Liquidität. Von der Kreditwirtschaft wird Cash Management im Rahmen des Electronic Banking als Dienstleistung zur Unterstützung und Optimierung der kurzfristigen Finanzwirtschaft des Kunden angeboten. Cash Management unterstützt dabei Unternehmen bei der Planung, Steuerung, Disposition und Kontrolle kurzfristiger Finanz- und Liquiditätspositionen sowie der Kassenhaltung. Informationsmodule steuern den Zahlungsverkehrsdatenaustausch, die Darstellung aktueller Kontostände (auch valutarisch geordnet) sowie Verfügungen zulasten von Konten unter Auswahl der Zahlungsart und Währung bei Auslandstransfers. Auch die Banken und Sparkassen selbst nutzen das Cash Management für die Disposition ihrer eigenen Konten bei in- und ausländischen Kreditinstituten - bes. bei Zentralbanken. Dies hat das Ziel einer möglichst knappen Liquiditätshaltung bzw. einer günstigen Anlage liquider Mittel sowie einer zeitgerechten Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs aus dem Kundengeschäft und Eigengeschäft.

Vgl. auch Optionen für das Liquiditätsmanagement in TARGET2.

https://www.gabler-banklexikon.de/definition/cash-management-81575 1. Begriff: Aufgabe des Cash Management als Teilbereich der Treasury ist die Erfassung, Steuerung und Überwachung der Liquiditätssituation in Inlandswährung und Auslandswährungen zur Sicherstellung einer jederzeitigen Zahlungsbereitschaft der Bank. Das Cash Management hat einen Ausgleich zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen von Zentralbankgeld unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften (§ 11 KWG, LiqV) herzustellen. Darüber hinaus ist auch das Mindestreserve-Ist mit dem Mindestreserve-Soll in Übereinstimmung zu bringen (Mindestreserve, Geldhandel). Mitarbeiter mit entsprechender Kompetenz werden als Gelddisponenten bzw. Geld- oder Devisenhändler bezeichnet.

2. Aktuelle Entwicklungen: Neben dem Liquiditäts- und Devisenmanagement hat die Gelddisposition im Rahmen eines Refinanzierungsmanagements heutzutage ebenfalls einen Beitrag zu einer bedarfs- und zielgerichteten Erschließung und Nutzung der Refinanzierungsmärkte sowie für die Optimierung der Refinanzierungskosten und -risiken zu leisten. Neben der Aufnahme von Geldern bei der Zentralbank sind wesentliche Geldmarktinstrumente Certificates of Deposits, Commercial Papers sowie Repos.


eigene

[7] [8] [9] [10] [11] [12]

Ermittlung / Berechnung

einen löschen

fe 

eigene

Berechnung[13]

NN[14]

[math] {NN} = \frac{a}{b}[/math] Benutzer:Peter_Hager/Praktische_Hilfen#Mathematik

Variable
= Ergebnis

[math] {NN} [/math] Variable

Excel

  • NN lässt sich in Excel mit der Funktion VAR.P() ermitteln.[15]

NN

  • Weiterleitung:
Hauptartikel-> [[]]
  • Synonyme: [[]]

siehe auch-> [[]]

fe 

eigene

Literatur

Weblinks

  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 5.6.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 5.6.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 5.6.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 5.6.2025;

[16] [17] [18] [19] [20] [21]

Literatur

Gesetz

Erlässe

Fachgutachten

  • KFS/BW 1 Rz.
  • IDW S1 Rz.

Fachliteratur

" *)mwN ausgeblendet finden sich weitere Literaturangaben

  • Aschauer / Purtscher (2023), S. ;
  • Bachl (2018), S. ;
  • Drukarczyk / Schüler (2016), S. ;
  • Fleischer / Hüttemann (2015), S. ;
  • Ihlau / Duscha (2019), S. ;
  • Mandl / Rabel (1997), S. ;
  • WP-Handbuch II (2014), Rz. A ;
  • WPH-Edition (2018), Rz. A ;

Judikatur

Unterlage(n)

Sortiert nach Dateiname

Tabellen

Sortiert nach Dateiname

Folien

siehe auch -> Liste der verwendeten Gesetze und Erlässe, Liste der verwendeten Literatur, Liste englische Fachausdrücke, Liste der verwendeten Abkürzungen, Liste der verwendeten Symbole, Liste der verwendeten Formeln

Weblinks


  • [

NN bei Wikipedia], abgefragt 5.6.2025;

  • [

NN bei Gablers Wirtschaftslexikon], abgefragt 5.6.2025;

  • [

NN bei Bundeszentrale für politische Bildung], abgefragt 5.6.2025;

  • [

NN bei Grundlagen Statistik], abgefragt 5.6.2025;

Einzelnachweise

  1. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  2. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  3. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  4. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  5. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  6. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  7. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  8. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  9. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  10. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  11. Aus [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt ..2025.
  12. Aus [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt ..2025.
  13. [ Microsoft Support, Stichwort: ], abgefragt ..2025.
  14. [ Wikipedia, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  15. [ Wiktionary, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  16. [ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  17. [ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.
  18. [ Grundlagen Statistik, Stichwort: ], abgefragt 5.6.2025.

<s>[[Kategorie:Bewertung immaterielles Vermögen]] [[Kategorie:internationale Rechnungslegung]] [[Kategorie:Jahresabschlussanalyse]] [[Kategorie:Liegenschaftsbewertung]] [[Kategorie:Mathematischer Begriff]] [[Kategorie:Rechnungswesen]] [[Kategorie:Recht, allgemein]] [[Kategorie:Steuerrecht]] [[Kategorie:Unternehmensbewertung]] [[Kategorie:Unternehmensrecht]] [[Kategorie:Wert]]</s> [[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]