Ökonomisches Prinzip
Kurzinfo!
Das ökonomisches Prinzip besagt, dass infolge der Knappheit der Güter ein wirtschaftliche Gütereinsatz erforderlich ist um eine Gewinn- oder Nutzenmaximierung zu erreichen. *)
Es eine Ausprägung der Rationalität als vernunftgeleitetes, zweckgerichtetes Denken und Handeln. Das ökonomische Prinzip ist eine der Annahmen, auf denen das Modell des Homo oeconomicus basiert. [1]
Inhaltsverzeichnis
Ausprägungen
Das ökonomische Prinzip hat drei Ausprägungen:
- Minimalprinzip (Sparprinzip): Ein vorgegebenes Ergebnis ist mit einem minimalen Aufwand zu erreichen.
- Maximalprinzip: Ein maximales Ergebnis soll, durch einen vorgegebenen Aufwand erreicht werden.
- Optimumprinzip:[2] Das Verhältnis zwischen Ergebnis und Aufwand soll optimiert werden.
Homo oeconomicus
Der Homo oeconomicus [3] ist ein aushschließlich nach wirtschaftlichen Gesichspunkten denkender und handelnder Mensch. Er ist charakterisiert durch ausschließlich ökonomische Ziele sowie rationales Verhalten, das Streben nach größtmöglichem Nutzen (Nutzenmaximierung), die vollständige Kenntnis seiner wirtschaftlichen Entscheidungsmöglichkeiten und deren Folgen sowie die vollkommene Information über alle Märkte und Eigenschaften sämtlicher Güter (vollständige Markttransparenz) charakterisiert. Das Ideal des Homo oeconomicus dient dazu, elementare wirtschaftliche Zusammenhänge in der Theorie durchsichtig und ohne praktische Unzulänglichkeiten beschreiben zu können.[4]
In der Volkswirtschaftslehre dient er häufig zur Analyse wirtschaftlicher Prozesse. Ein spezieller Anwendungsfall ist der zeitkonsistente Erwartungsnutzenmaximierer, der insbesondere in der Verhaltensökonomie untersucht wird. [5]
Weblinks
- Homo oeconomicus bei Wikipedia, abgefragt 29.4.2025;
- Homo oeconomicus bei Gablers Wirtschaftslexikon, abgefragt 29.4.2025;
- Homo oeconomicus bei Bundeszentrale für politische Bildung, abgefragt 29.4.2025;
Wirtschaftlichkeit
siehe auch-> Wirtschaftlichkeit (Begriff)
Wirtschaftlichkeit ist eine Kennzahl inwieweit eine Tätigkeit dem ökonomischen Prinzip genügt.[6]
- Absolute Wirtschaftlichkeit: Drückt das Verhältnis von Aufwand und Ertrag eines Produktes aus.
- Relative Wirtschaftlichkeit: Beziehung zur absoluten Wirtschaftlichkeit einer anderen Handlung (z.B. zwei Investitionsalternativen).
Literatur
- Wöhe u.a. (2020), S. 38;
Weblinks
- bei Wikipedia, abgefragt 28.5.2025;
- Wirtschaftlichkeit bei Gablers Wirtschaftslexikon, abgefragt 28.5.2025;
Literatur
Fachliteratur
- Wöhe u.a. (2020), S. 33;
siehe auch -> Liste der verwendeten Literatur
Weblinks
- Maximalprinzip bei Bundeszentrale für politische Bildung, abgefragt 29.4.2025;
- Minimalprinzip bei Bundeszentrale für politische Bildung, abgefragt 29.4.2025;
- Ökonomisches Prinzip bei Wikipedia, abgefragt 29.4.2025;
- Ökonomisches Prinzip bei Gablers Wirtschaftslexikon, abgefragt 29.4.2025;
- Ökonomisches Prinzip bei Bundeszentrale für politische Bildung, abgefragt 29.4.2025;
Einzelnachweise
- ↑ [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomisches_Prinzip Wikipedia, Stichwort: Ökonomisches Prinzip], abgefragt 29.4.2025.
- ↑ Bei Wikipedia, Stichwort: Ökonomisches Prinzip, abgefragt 29.4.2025, als Extremumprinzip bezeichnet.
- ↑ Lat. für Wirtschaftsmensch, vgl. Wikipedia, Stichwort: Homo oeconomicus, abgefragt 29.4.2025.
- ↑ Bundeszentrale für politische Bildung, Stichwort: Homo oeconomicus, abgefragt 29.4.2025.
- ↑ Vgl. Wikipedia, Stichwort: Homo oeconomicus, abgefragt 29.4.2025.
- ↑ Gablers Wirtschaftslexikon, Stichwort: Wirtschaftlichkeit, abgefragt 28.5.2025.
- ↑ Wöhe u.a. (2020), S. 38.